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Frick, Wilhelm (1877-1946)

Frick, Wilhelm (1877-1946): Deutscher Jurist und Politiker (NSDAP); 1933-1943 Reichsminister des Innern, 1946 als ein Hauptkriegsverbrecher im Nürnberger Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Fundstellen im Text 20

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Juli 1933

    … , erreichte Hitler noch am 30.6.1933 die Ausarbeitung eines Planes, nach dem L. Müller mit Unterstützung durch Reichsinnenminister Wilhelm Frick (1877–1946), der die Verhandlungen für das Reich führen sollte, möglichst schnell alle Gruppen einigen und für eine neue Kirchenverfassung gewinnen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 5. Juli 1933

    … r?) Sache zu den Gemäßigten zu gehören 14 . … 3. Die rechtliche Situation hat sich insofern verändert, als der Reichsinnenminister Frick die Kirche, d. h. konkret das Dreimännerkollegium , wieder offiziell als Verhandlungsparnter neben den D. Chr. anerkannt hat und getrennt mit diesen …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. Oktober 1934

    … zu einer Unterredung mit Hitler über die kirchliche Lage (für den 30.10.) am 26.10. war die Haft auf ihr Ersuchen hin von Minister Frick aufgehoben worden. Jägers Rücktritt am nächsten Tag besiegelte das Scheitern der Gleichschaltungsversuche in Bayern und Württemberg. Die drei eingel …

  • Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. November 1934

    … er Evangelischen Kirche von Westfalen; Bestand 5.1, Nr. 704,1 ). ↩ 3 Hitler hatte in der Unterredung, der auch Reichsinnenminister Frick beiwohnte, die bisherige reichskirchliche Politik für gescheitert erklärt und den völligen Rückzug des Staates aus der Kirchenpolitik angekündigt. A …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 11. November 1934

    … eiten. Zum Glück wird ihnen das von der D. C. -Seite sehr erschwert. Denn auch diese Brüder haben wieder Oberwasser gewonnen durch Fricks Erlaß 6 und sehen den sicheren Sieg vor Augen. Wir haben in dieser Richtung Einblicke tun können in das rheinische Konsistorium, die humorvoll und e …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. Dezember 1934

    … zahllosen deutschen evangelischen Christen rufen: Wagen Israels und seine Reuter!» ↩ 38 Anfang Dezember hatte Reichsinnenminister Frick in einer Rede für die Reichskirchenregierung Partei genommen, die nach zeitweise «etwas zu stürmisch[em]» Vorgehen auf den Boden der Rechtmäßigkeit …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 19. April 1935

    … viele zu kurz war. Da die Kundgebung wegen ihrer Aussagen über das Verhältnis der Kirche zu Staat und Volk von Reichsinnenminister Frick verboten wurde, wurden alle altpreußischen Pfarrer am 16. oder 17. März von einem polizeilichen Besuch zu einer schriftlichen Verzichterklärung auf …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Juni 1935

    … da waren, getagt haben 5 , daß sie sich unter sich jedenfalls geeinigt und Marahrens über sich neu eingesetzt haben 6 , | 899 daß Frick auch wieder etwas freundlicher sich geäußert und baldige Pazifizierung in Aussicht gestellt habe 7 , ach, Karl , so ist das natürlich nicht einmal R …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 3. Juli 1933

    … zu gehen. Aber ich will es mir nun einmal aus der Nähe betrachten. Hesse meldete mir übrigens soeben, daß der Reichsinnenminister Frick 10 das Dreimän | 296 nerkollegium 11 (im Gegensatz zu der Auflösungsordre von Müller 12 ) als noch bestehend anerkenne . – H[esse] und ich haben uns …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    … l ich mir nicht arg viel davon verspreche. 16 3. Die rechtliche Situation hat sich insofern verändert, als der Reichsinnenminister Frick die Kirche, d. h. konkret das Dreimännerkollegium , wieder offiziell als Verhandlungspartner neben den D. Chr. anerkannt hat und getrennt mit diesen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 27. September 1934 – kein Datum

    … orrespondenz von Pechmann zu, die hier auf dich wartet. Köstlich, wie der alte Herr nach allen Seiten zürnende Briefe schreibt, an Frick , an Kittel , an Althaus , nach Bethel , und tröstende an Wurm und Meiser . 6 Man kann sich freuen an seiner Offenheit und Deutlichkeit. – Eine Bros …

  • Entwurf [für ein Memorandum an Hitler] 1934

    … m Ziel hatten. Vertreter des Pfarrernotbundes und der Kirchenführer versuchten, Reichspräsident Hindenburg und Reichsinnenminister Frick 6 , die beide dem Anliegen der kirchlichen Opposition nahestanden, von der Notwendigkeit dieses Schrittes zu überzeugen. Man hoffte, über sie Hitler …

  • [Thesen für das Flugblatt:] Evangelische Bekenntnisgemeinschaft Bonn 1934

    … ang[elischen] Gemeinde Bonn […] in einer engen Versammlung (ca. 70 Eingeladene) unter Vorsitz von Prof. Horst und d[en] 5 Pfarrern Frick , Gützlaff , Haun, Mummenhoff u[nd] Hillert in Anwesenheit von Karl Barth beraten» worden. « Horst u[nd] Genossen drangen darauf, die äussere Ordnun …

  • Erklärung [zur Suspendierung] 1934

    … ng zur Durchführung der Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches», am 3. August 1934 von Reichsinnenminister Wilhelm Frick (1877–1946) erlassen, findet sich a.a.O., S. 757f. 📖 – Zum Ergebnis vgl. M. Overesch / Fr. W. Saal, Das Dritte Reich. 1933–1939 (Droste Geschichtsk …

  • Gedanken über die Lage 1934

    … ren von seiner Hand am undatierten Typoskript auch Barth mit ( KBA 10079 ). ↩ 11 Müller hatte am 6.11.1934 von Reichsinnenminister Frick erfahren, dass Hitler nicht daran denke, die Deutschen Christen fallen zu lassen, zeigte sich dementsprechend gegenüber den an ihn herangetragenen R …

  • Protokoll und Fragen [Sitzung des Theologischen Ausschusses der altpreußischen Union] 1935

    … ). – Im Dezember 1934 war die Debatte durch einen Brief neu angestoßen worden, mit dem Präses Koch auf die von Reichsinnenminister Frick am 7. Dezember ausgesprochene Drohung reagierte, der Staat werde der Kirche die finanzielle Unterstützung entziehen, wenn diese weiter so zerstritte …

  • Die Möglichkeit einer Bekenntnis-Union 1935

    … eiten zu versenden›! » ( a.a.O., S. 52 ). Am 23.3.1935 erklärte Bundesdirektor Fritz von der Heydt in einem Brief an Innenminister Wilhelm Frick : «Der Evangelische Bund ist diejenige kirchliche Organisation, die sich am frühesten zum werdenden dritten Reich bekannt hat. […] Das dritte Reich …

  • Das Evangelium in der Gegenwart 1935

    … die Kanzelabkündigung der altpreußischen Bekenntnissynode vom 4./ 5. März 1935 gegen das Neuheidentum erregt. Reichsinnenminister Wilhelm Frick ließ die Verlesung der Kanzelabkündigung verbieten; etwa 500 Pfarrer, die sich weigerten, dem Verbot zu folgen, wurden vorübergehend verhaftet. Vgl. …

  • Die deutsche Bekenntniskirche 1935/36 1936

    … onalsozialisten auch zur Charakterisierung des Kirchenkampfgeschehens verwendet. Vgl. etwa aus einer Rede, die Reichsinnenminister Wilhelm Frick am 7. Dezember 1934 in Wiesbaden hielt: «Das deutsche Volk hat diesen Kirchenstreit satt. Es hat gar kein Interesse an diesem Zank der Pastoren. Die …

  • Der Kampf gegen die evangelische Kirche in Deutschland 1937

    … von der am 4./5. März 1935 tagenden altpreußischen Bekenntnissynode in Berlin-Dahlem verabschiedet worden war. Reichsinnenminister Wilhelm Frick ließ die Verlesung der Kanzelabkündigung verbieten; etwa 500 Pfarrer, die sich weigerten, dem Verbot Folge zu leisten, wurden vorübergehend verhafte …