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Simon, Lili (1908-1989)

Simon, Lili (1908-1989): Deutsch-jüdische Theologin und Philologin; Studium in Bonn, u. a. bei Barth, mit dem sie lebenslang freundschaftlich verbunden blieb; 1933 Emigration in die Schweiz, 1936 theologische Fakultätsprüfung in Basel, Lehrerin an der CMJ-Schule für jüdische Kinder in Bukarest, 1941 nach einem Pogrom Flucht nach Palästina, dort 1944 Englisch-Lehrerin, 1953 aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurückgekehrt, Dozentin für Religion an der Pädagogischen Hochschule Bremen, 1958 Arbeit im Jugendwerk der Rheinischen Kirche, 1964 Dozentin für zeitgenössische Literatur und Judentum an der Jugendakademie Radevormwald.

Fundstellen im Text 19

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 25. Oktober 1931

    … rotokolle (29 S. in einem Pappschnellhefter) befindet sich im Nachlaß Thurneysen (Signatur: D 12) 📖 . ↩ 16 Eine Abschrift des von Lili Simon erstellten Protokolls «Elfte außerordentliche Sitzung. / ‹Die Lehre von den Sakramenten› / Vortrag des Pater Damasus aus Maria-Laach / am Donnerstag …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Mai 1934

    … behaltet das noch bei euch, auch Fränzeli 4 gegenüber!! Karl mußte Schweigen versprechen. Laß den Bericht bitte auch Fränzeli und Lili S. 5 lesen! Sie ist euch so dankbar, diese gute Lili. An Marguerite schreibe ich, und Dorothee bekommt auch noch einen Dank, wenn etwas mehr Luft ist. …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Mai 1934

    … lexbehafteten Emil — hast du seine Schrift 4 schon gesehen? Grüße an dein ganzes Haus! Eduard , Marguerite , Dorothee , Fränzeli , Lili S. 1 = Schwarten Kaffee; s. oben S. 106, Anm. 18 . ↩ 2 Ausspruch A. Preiswerks ; s. Bw.Th. II, S. 171, Anm. 30 liegt online noch nicht vor . 📖 ↩ 3 Vgl …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 18. Mai 1934

    … ohne deiner vielfach und treulich zu gedenken. Wie wollte es auch anders sein, jetzt, da Fränzeli an unserem Tische sitzt und Frl. S. 1 , von uns allen mit Freuden begrüßt, bei uns aus- und eingeht. Wirklich, eure Tochter Fränzeli ist uns einfach vertraut und nahe, es ist eine ganz …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. Mai 1934

    … : «Lasset uns also bätten …!» 4 Item freue ich mich auch für die so gewaltig daherbrausende, aber irgendwo doch auch sehr lädierte Lili S. , daß sie bei euch aus- und eingehen darf. Sie ist ein tüchtiger und gerade gewachsener Mensch, aber sie wird dir für jede väterliche Betreuung, die …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. Juni 1934

    … ag abend, als wir euch anriefen. Merkwürdigerweise war gerade die ganze Jüngergemeinde beieinander. Fritzli hatte sich angemeldet, Lili S. war auch da samt Fränzeli , da ging die Türe auf — und wer kam herein? Du kannst dir unsere Gesichter vorstellen. Und natürlich wollte jeder und jed …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. August 1934

    … as Ferienhaus der Deinen ist wundervoll gelegen, aber ein wenig sehr weit weg von dem unsrigen. Augenblicklich ist die beschwingte Lili für zwei Tage dort hinübergesiedelt, um Fränzeli in Ruhe zu sehen. Sie hat uns viel und Schönes vom Genfersee erzählt. 14 Deine Meisterschaft und Ge …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 16. August 1934

    … das sehr schön. Ich würde sie so gerne sehen und K. so gerne mit ihr über Fr. sprechen. — Grüße sie vielmals und grüße auch unsere Lili . — Lieber Eduard , es wird schön sein, hier dann in Ruhe über dies und jenes reden zu dürfen. Das hat in Basel ein wenig gefehlt. — Erholst du dich …

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 19. August 1934

    … wirklich, wie du vermutetest, ein Verzweiflungsplan. Ich ging dann nach dem Nachtessen heim, und Nelly ging mit allen Kindern und Lili Simon noch in der Nacht zum Sonnenaufgang auf den Bonderspitz. Und heute kam sie dann zum Mittagessen zu uns herüber. Hansjoggeli hatte schon bei uns über …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 30. August 1934

    … urm. Nicht daß du selber für Wind und Sturm sorgen mußtest, die Zeiten sind ja vorüber, und es ist schon etwas an jener an dir von Lili Simon in der Châtaigneraie bewunderten Ruhe und «Abgeklärtheit» («Er hat irgendwie menschlich mächtig hinzugewonnen!»), es ist ja draußen schon von selber …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 4. November 1934

    … d, und sage bitte Nelly , daß hier Alles gut geht und Matthis und Hansjoggeli fröhlich ihre Straße ziehen [vgl. Act. 8,39 ]. — Von Lili S. hatte ich gestern einen langen Brief. Das arme Mädchen, welche Katastrophen mußte sie mit Ruth Lieb durchmachen! 4 Es grüßt dich herzlichst Deine Lo …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 21. April 1935

    … eiben wird, dürfte nach der Gesamtlage so gut wie sicher sein. — Stoevesandt ist übrigens freigelassen. 3 Am Mittwoch erwarten wir Lili S. auf der Durchreise, die euch dann in Basel wohl auch Details dieses auch sie sehr bewegenden Zwischenfalles | 859 berichten wird. 4 — Ihr müßt euch …

  • Gespräch mit rheinischen Jugendpfarrern 3. November 1963 – 6. November 1963

    … ilhelm Gensichen , Gerd Graf , Heinz Joachim Held , Rolf Heue , Fritz Heuner , Hermann Poll , Egon Reifner , Lic. Helmut Scheler , Lili Simon , Rolf Stückrath , Adalbert Turck , Ernst Ufer , Manfred Ulbrich , Hans Unfricht , Hans Martin Vetter . Gespräch mit Rheinischen Jugendpfarrern 1. V …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 21. März 1929

    … tragung aus späterer Zeit im Taschenkalender von Kirschbaums kann die Vermutung stützen, daß «Sommer-HH» «Sommer-Hüte» bedeutet: « Lili an Bahn gebracht, vorher Hut (Hüte!) gekauft -» ( 21.4.1934 ). ↩ 19 Am 9. und 10.3.1929 waren Barth und von Kirschbaum zusammen in Augsburg und am 1 …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 28. März 1931

    … Dogmatik, die doch einfach gut werden muß. Nein, ich denke auch noch an einige andere Dinge!! Aber … doch du verstehst schon. Frl. Simon bekommt ihren Schein. 4 Fahsel ist erschütternd. 5 | 171 Hörst du nichts vom Bergli ? Ich gar nichts. Sie haben wohl kein Verlangen nach uns?! Zwisc …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 19. September 1933

    … t zuhause das ganze Nichtarier-Elend: Bruder stellenlos, er darf kein Examen machen, die Eltern sehen sich nicht mehr durch . 7 ­- Lilis Brief 8 lege ich dir bei im Falle du ihr einen Rat zu geben hast. Ich billigte ihre Pläne. – 316 Heute vormittag war ich bei Lempp . 9 Das Gespräch …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 24. Januar 1935

    … Mutter . Er meint, das sei eine für viele ältere Schweizer typische Haltung. Vielleicht kannst du ihr doch ein wenig helfen? – Von Lili kam ein guter Brief. 4 Sie war in der Tat im Begriff abzugehen. Nun aber traf mein Anruf zusammen mit eigenen Bedenken. Sie will umsatteln und Theol …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bad Honnef 12. Juli 1935

    … begonnen. Ach, es ist mit N. ohne besondere Anlässe und Anstöße beständig so mühsam. Wenn sie mir auch nur ein bißchen näher wäre! L. Simon war den ganzen Tag da, ferner K. Sartorius und Herr Sloan 1 . Es könnte Alles soviel einfacher sein. Wie werde ich aufatmen, wenn du erst wieder da …

  • Der Dienst am Wort Gottes 1934

    … m 8.9.1934 ( KBA 9334.889 ). ↩ 8 Eintragung im Taschenkalender Ch. von Kirschbaums ( 10.9.1934 ). ↩ 9 Brief Ch. von Kirschbaums an L. Simon vom 13.9.1934 ( KBA 98827.504 ). ↩ 10 Ebd. – Gemeint ist Henri Monnier , der Dekan der Faculté Libre de Théologie Protestante. ↩ 11 Ebd. ↩ 12 Ebd. ↩ …