Register

Württemberg (BW)

WürttembergDeutschland
Gebiet des gleichnamigen ehemaligen Königreichs; mittlerer und östlicher Teil des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg.

Fundstellen im Text 30

  • Theophil Wurm, Vorsitzender des Rats der evangelischen Kirche in Deutschland, an Karl Barth 20. Mai 1947

    … der apostolischen Verkündigung gewinnen zu helfen. Als ich im Jahr 1887 das theologische Studium in Tübingen begann, stand man in Württemberg unter dem Eindruck des theologischen Werkes, das der allverehrte Senior der Fakultät, Karl Weizsäcker , soeben herausgegeben hatte: «Das Apostolisch …

  • Der christliche Glaube 1923 – 1924

    … berücksichtigen, daß neben dem legitimen Druck auch zwei Nachdrucke, einer in Reutlingen und einer in Halle erstellt, umliefen. In Württemberg scheint die Glaubenslehre besonders fleißig studiert worden zu sein. Übrigens ist die Reihe der zwischen 1822 und 1830 zur Sache sich Äußernden mit …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. Januar 1934

    … t und die Pfarrer, auch und gerade wenn sie im Talar über die Straße gehen, den bewußten Gruß machen müssen. 17 . Ein Anonymus aus Württemberg hatte mich vorher telegraphisch vor diesem Ort gewarnt 18 , aber Daniel ist auch dort von den Löwen nicht gefressen worden 19 . Grüße alle Lieben un …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1934

    … dort gab es nun einige böse Stunden zu überstehen. Es war nämlich so, daß unbegreiflicher Weise ausgerechnet die Kirchen | 716 von Württemberg und Bayern , zu deren Ehren doch die ganze Geschichte veranstaltet war, nun auf einmal die erdenklichsten Schwierigkeiten machten gegen die von uns …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. Oktober 1934

    … lin reisen, um den staatlichen Stellen ihre Verbundenheit mit Meiser auszusprechen. Vgl. unten S. 730, Anm. 4 . ↩ 5 Ähnlich wie in Württemberg hatte Jäger auch in Bayern seit dem 3.9. versucht, die auf der Nationalsynode vom 9.8. beschlossene Eingliederung der Landeskirchen (vgl. oben S. 68 …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … daß sein echt evangelisches Wirken als Landesbischof von der überwältigenden Mehrheit der kirchlichen und staatstreuen Bevölkerung Württembergs mit großem Vertrauen getragen wird. Wir bezeugen ihm weiter, daß er schon vor dem Umschwung eine positive Haltung Adolf Hitler gegenüber ein | 278 g …

  • An die Bekennende Kirche in Deutschland 1938

    … BA noch ein undatiertes «Gutachten zur Frage des Beamteneides in der Kirche» vorhanden, das Ch. v. Kirschbaum mit dem Vermerk «aus Württemberg » versehen hat; es ist inhaltlich weniger entschieden gehalten. ↩ 12 Ein Gutachten unter dem Namen Hesse ist im KBA nicht aufzufinden. (Ein Gutachte …

  • An die 6. Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der altpreussischen Union 1938

    … as alles getan haben, warum ist nicht auf sie gehört worden? Wie ist es möglich, daß ich in einem ebenfalls in der Eidesfrage nach Württemberg gerichteten Brief (vom 24. Juni ) meines alten Freundes Asmussen den gräßlichen Satz lesen muß: «daß Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi u …

  • An Prof. Dr. Josef L. Hromádka, Prag 1938

    … rief am 15.10.1938 . Der Lutherrat erbat am 22.10.1938 den Brief. ↩ 52 Rohkrämer zitiert aus dem Schreiben Landesbischof Wurms von Württemberg , Herbstkrise, S. 534 📖 . Ähnlich der hektographierte Rundbrief des Landesbischofs Marahrens von Hannover , Nr. 41 vom 2.11.1938 . Marahrens legte …

  • Brief an einen amerikanischen Kirchenmann (Samuel M. Cavert) 1942

    … en Irrtümern des 19. Jahrhunderts – wieder rückgängig zu machen, d. h. den verschiedenen deutschen Staaten ( Österreich , Bayern , Württemberg , Sachsen , Hannover , Hessen usw. 59 ) in einem noch näher zu 297 bestimmenden Sinn und Umfang ihre Souveränität zurückzugeben. Das «Deutsche Reich …

  • § 3 Zwinglis Leben 17. November 1922 – 12. Dezember 1922

    … zur Zurückeroberung seines Landes zu gewinnen. Doch hörte er in dieser Zeit Zwinglis Predigt en mit so tiefem Eindruck, daß man in Württemberg sagte, die Schweizer hätten Herzog Ulrich beten gelehrt. Durch seine Vermittlung ist es später geschehen, daß der Landgraf Philipp von Hessen auf Zw …

  • Gespräch mit der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg 15. Juli 1963

    … gerührt und ein bißchen erschrocken bin angesichts der Tatsache, daß Sie sich die Zeit und die Mühe genommen haben, aus dem fernen Württemberg hierher zu eilen, zu fliegen, zu fahren oder zu Fuß zu kommen - ich weiß nicht, welche Wege Sie gewählt haben -, jedenfalls daß Sie diese Anstrengun …

  • Interview von Johannes Kuhn 22. Dezember 1963

    345 24 INTERVIEW VON JOHANNES KUHN Am 22.12.1963 führte Johannes Kuhn , Evangelischer Landespfarrer für Rundfunk und Fernsehen in Württemberg , ein Gespräch mit Barth in dessen Basler Wohnung über die Bedeutung der Barmer «Theologischen Erklärung» vom 31.5.1934 . Dieses Gespräch wurde dann …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 16. September 1933

    … chten mit anderen im April 1933 «Ein Wort württembergischer Pfarrer zur kirchlichen Gleichschaltung». ­Dieser «erste Widerstand in Württemberg gegen den Einbruch des Nationalsozialismus in die Kirche» wurde «unter dem Namen der ‹Kirchlich-theologischen Arbeitsgemeinschaft› (KTA)» durchgefüh …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 20. November 1934

    … d Kassel (1866!) 2 sind aufs neue aufgerückt mit einem noch übleren Vorschlag 3 als das letztemal: Die Bischöfe von Bayern , | 404 Württemberg , Hannover , Baden (!) 4 und Schlesien (!) 5 sowie (!) der Bruderrat der Bekenntniskirche sollen unter Akklamation 6 des Gustav Adolf-Vereins , der …

  • Krieg, Sozialismus und Christentum [II] 1915

    … s) Erfolgreiche Einschwärzung 18 unsozialistischer Schlagworte: gegen den Zarismus, gegen den Militarismus etc. 19 Die Vorgänge in Württemberg . 20 110 γ ) bei den Kulturträgern etc.: verschwunden die Anerkennung des Wertes u. des Rechtes fremder Nationen, verschwunden die Selbstkritik, ver …

  • Vergangenheit und Zukunft 1919

    … erk bestand, überraschend bescheiden und unscheinbar, in der Leitung des von seinem Vater übernommenen Bades Boll bei Göppingen in Württemberg und in der Seelsorge an den Gästen, die sich aus der Nähe und aus der Ferne seinetwegen dort einfanden. Auch als die Kirchenleitung später das fremd …

  • Vorwort [zu: Die Kirche Jesu Christi] 11. Dezember 1933

    … ewegung einfach wie aus dem ersten besten Verein auszutreten, scheint aber auch sonst vielfach Gebrauch gemacht worden zu sein. In Württemberg , aber nach allen Nachrichten auch hier im Westen, muss es zu wahren Auswanderungen gekommen sein. 35 | 609 Die Bayern haben sich – noch ist nicht g …

  • Gottes Wille und unsere Wünsche 1934

    … ehr beeindruckt, hatten doch in Lübeck die Deutschen Christen alle entscheidenden kirchlichen Positionen besetzt. Ein Anonymus aus Württemberg hatte ihn sogar telegraphisch vor Lübeck gewarnt, aber, wie Barth dann schrieb: «Daniel ist auch dort von den Löwen nicht gefressen worden». 31 Wie …

  • Entwurf [für ein Memorandum an Hitler] 1934

    … rchenvolk massiv an Vertrauen verloren. Zwar | 112 unterließ man nach einem Gespräch mit Ludwig Müller am 13. Januar in Bayern und Württemberg aus Taktik und politischer Rücksichtnahme die Verlesung der gegen den «Maulkorberlass» protestierenden Kanzelabkündigung des Pfarrernotbundes, 5 doc …

  • Vorwort [zu: Gottes Wille und unsere Wünsche] 1934

    … otestiert, in denen sie «Rechtsverwahrung» erhoben und die Anwendung der Verordnung vorerst aussetzten (Abdruck des Telegramms aus Württemberg : G. Schäfer, Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und der Nationalsozialismus. Eine Dokumentation zum Kirchenkampf , Bd. 2: Um eine deutsch …

  • Zur Lage der «protestantischen Opposition» in Deutschland 1934

    … wechselseitig die Schuld am Verlauf der Empfänge bei Hitler und Müller gaben. Vor allem in den Landeskirchen Hannover , Bayern und Württemberg trat eine erhebliche Schwächung des Pfarrernotbundes ein, dessen Mitglieder sich dort vielfach an die Erklärung ihrer Bischöfe gebunden fühlten. In …

  • Vorwort [zu: Der gute Hirte] 1934

    … aatspolitischen Einschlag» vorsah ( a.a.O., S. 35f. ), doch schon am 14.4. begann mit den Maßnahmen gegen Bischof Theophil Wurm in Württemberg die Eingliederungspolitik zur Schaffung einer einheitlichen Reichskirche. Unverzüglich wurde Jäger durch die «Verordnung zur Regelung der kirchliche …

  • Die theologische Erklärung der Barmer Bekenntnissynode 1934

    … ühren. Allzu kühn überschritt sie bei den Vorbereitungen dazu insbesondere die Mainlinie 42 – mit dem Erfolg, dass Ba yern nd Würt temberg e bis dahin vornehmlich die Träger jener oben berührten ein bisschen provinzialen Friedenskirchenpolitik gewesen waren, in ernsten Belangen bedroht, …

  • Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … ger , daran, nun auch die bis dahin «intakt» verbliebenen, d. h. nicht deutsch-christlich regierten lutherischen Landeskirchen von Württemberg und Bayern dieser Eingliederungspolitik zu unterwerfen. Am 3. September erließ Jäger eine Verordnung, nach der in beiden Kirchen die Bestimmungen de …

  • Gedanken über die Lage 1934

    … rrat , das größere von den beiden Organen der Bekenntniskirche, 42 den Beschluss gefasst, gemeinsam mit den Bischöfen von Bayern , Württemberg und Hannover ein Notkirchenregiment herauszustellen. Die Meinung war dabei, dieses ( Marahrens , Koch , Breit , Humburg , Flor 43 ) solle die rechtm …

  • Der Weg der Bekenntniskirche 1934 1935

    … et sein, nicht politisch. 28 Endlich im Oktober die Bekenntnis-Synode von Berlin-Dahlem , veranlasst durch Eingriffe in Bayern und Württemberg (Sistierung von Wurm und Meiser ), woher Notschreie kamen. 29 Nun wurde erklärt: auch diese Landeskirchen sind zerstört, womit vollends bewiesen ist …

  • Die Möglichkeit einer Bekenntnis-Union 1935

    … n dieses Bandes ablesen lässt, leisteten aber auch die sogenannten ‹intakten› lutherischen Landeskirchen von Bayern , Hannover und Württemberg sowie die evangelisch-reformierte Landeskirche der Provinz Hannover und die überwiegend reformierte Lippische Landeskirche der deutsch-christlichen …

  • Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland 1936

    … r Leitung der BK an die intakten Kirchen . Die ‹neuen Organe› gingen im Okt[ober] 34 an die Arbeit. Da: Restauration in Bayern und Württemberg . Einladung der Bischöfe zu Hitler . Landeskirchentum, Staatsgesinnung, Luthertum, Bischofsidee schlagen wieder durch. Man erwartet Einlenken des St …

  • Predigt: Matthäus 6,5–6 18. August 1912

    … weise, 6 und da wurde mir das wieder recht deutlich. Er schrieb mir zum Beispiel von einem jungen Mann aus Gemeinschaftskreisen in Württemberg , der auf die Universität Tübingen ging, um Theologie zu studieren. Als er nach einigen Jahren zurückkehrte, musste er erklären, er könne nun nicht …