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Staewen, Gertrud (1894-1987)

Staewen, Gertrud (1894-1987): Deutsche evangelische Sozialfürsorgerin; 1936 Angestellte im Burckhardthaus-Verlag in Berlin-Dahlem und Kontakt mit der dortigen Bekennenden Gemeinde, 1948-1962 Fürsorgerin im Männergefängnis Berlin-Tegel. G. Staewen war die Schwägerin des deutschen Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann und seit 1922 eng mit Karl Barth und Charlotte von Kirschbaum befreundet.

Fundstellen im Text 30

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 10. Dezember 1930

    … leich Güte und Weisheit (letztere mit einem ganz leisen Stich in eine sagen wir einmal erdhafte Theosophie) um sich zu verbreiten. Gertrud Staewen 15 war aus Berlin auch eingetroffen für diese Tage, Eri | 80 ca Küppers hatte sie auch sehnlichst erwartet, und du kannst dir denken, daß viele Gesp …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Dezember 1931

    … h Ruedis einsehen. Karl las gestern den ganzen Tag an diesem Buch 2 und muß nun heute mit erhöhtem Eifer an der Dogmatik sein. Von Gertrud Staewen hatte ich gestern einen Brief. 3 Seine 4 Kollegen scheinen nun — wenigstens teilweise — auch von ihm abzurücken! Aber | 193 erfreulich ist, daß er s …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 31. August 1932

    … n, hier unten keine Wiederholung. «Das kommt nicht wieder, das war nur einmal so!» 13 Grüße Lollo , grüße Gerty , grüße Hertha und Gertrud Staewen . Laß dir die Heimkehr über Basel , wenn’s immer geht, angelegen sein, und sei selber herzlich gegrüßt! Dein Eduard 1 Brunner berichtete Thurneysen …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 4. November 1933

    … fschrift «Protokoll ‹Zwischen den Zeiten›, zu geben an Dehn , Bonhoeffer , Fricke , Jacobi» zu finden, das den Letztgenannten über G. Staewen erreicht hätte. Er habe diesen daraufhin informiert, daß es sich nicht um ein offizielles Protokoll einer offiziellen Sitzung von ZZ handle und dess …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. November 1933

    … eformationstag 1933 … , a.a.O., S. 121–131 📖 ; in der dortigen Anwesenheitsliste [S. 121] fehlt G. Dehn , wahrscheinlich war auch G. Staewen anwesend). — In ihrem Bericht über die Berliner Reise (s. oben Anm. 2 ) schrieb Ch. von Kirschbaum: «Eine Stunde nach uns [also gegen 23 Uhr] traf B …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1934

    … h und muß dieser Sache wirklich vorstehen. Viel schwieriger wurde es dann am Freitag und Samstag in Berlin . 7 Ich wohnte dort bei Gertrud Staewen , wohin dann rechtzeitig auch Lollo geeilt kam. Aber tagsüber waren wir im Gemeindehaus von Niemöller in Dahlem , und dort gab es nun einige böse St …

  • An den Rektor Der Universität, Prof. Dr. Gustav Aubin, Halle 1931

    … g an» und stand in «ständiger Fühlung» mit Dehn . 10 Als ein Beschluß der Deutschen Studentenschaft drohte, wandten sich am 15.10. Gertrud Staewen und Dehn in Briefen an Barth und seinen Bonner Kollegen Karl Ludwig Schmidt mit der Frage, ob sie nicht etwas für Dehn tun könnten. Barth lehnte nac …

  • An Prof. Dr. Josef L. Hromádka, Prag 1938

    … ten gebetet, um uns darüber wundern zu können, daß sie so ratlos sind?» ↩ 69 Ch. von Kirschbaum gab am 2.10.1938 in einem Brief an Gertrud Staewen folgende Schilderung: «Wir sind tief niedergeschlagen. K. konnte zwei Nächte nicht schlafen vor Zorn und Ingrimm über die Käuflichkeit der Welt. An …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 30. September 1929

    … en in seiner Mannigfaltigkeit. K. Meine liebe Lollo , ich denke an dich, wie ich alle Tage an dich denke mit allen guten Wünschen. Gertrud St. 3 Freundl. Gruß G. Dehn . 1 Ansichtskarte aus Berlin . Abbildung: «‹ Venedig ›. Original im E. T. A. Hoffmann-Keller». Die doppelte Unterstreichung …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 1. Oktober 1929

    … kannten Bourgeois zusammen (ach …). Aber du bekamst wohl inzwischen schon die Karte aus dem Weinkeller, in dem ich mit G. Dehn und G. Staewen den Abend verbrachte. Wir haben an diesem seltsamen Ort eingehend über das Bergli geredet und natürlich auch von dir. G. Staewen hält größte Stücke …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 15. September 1930

    … r in Grenchen (Kt. Solothurn), 1922-1952 in Bern, 1919 Eintritt in die SPS . ↩ 6 Wohnsitz der Familie Lindt in Bern . ↩ 7 Eine von Gertrud Staewen gern gebrauchte Wendung, die mit der mundartlich-unvollständigen Verbform eine Redensart Barths und von Kirschbaums wurde. ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 24. September 1930

    … t Sartorius (1870–1957), Pate der Tochter Barths , Franziska Zellweger-Barth ; seit 1910 Sekretär des CVJM in Genf. ↩ 10 Brief von G. Staewen vom 22.9.1930 . ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 11. September 1931

    … rst mir ja Alles erzählen. Gelt, du wirst mir weder selten noch kärglich schreiben. Grüße Alle, Alle, ganz besonders doch die gute Gertrud , deren Lebensschicksal 10 mir in diesen Wochen doch sehr nahe getreten ist. Möchte euch allen schönes Wetter beschert sein zu guten Taten und Fahrt …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 16. September 1931

    … Gestern nachmittag sind wir dann, Kari und ich, wieder hieher zurückgekommen. Und kaum war ich fünf Minuten im Hause, so klingelte Gertrud Staewen 18 zum dritten Mal und nun erfolgreich bei uns an. Ich konnte dann gerade noch dreiviertel Stunden auf dem Bahnhof mit ihr verbringen und das Nötigs …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 18. September 1931

    … rt dazu! Hier sende ich dir auch die fehlenden Bogen zum Anselm , die jetzt wieder aus Tübingen 8 zurück sind. Ob man die Dogmatik Gertrud nun dennoch schicken soll? Ich schwanke wirklich. Vielleicht wollen wir sie nun doch nicht büßen lassen, aber du könntest ihr doch schreiben, daß si …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 21. September 1932

    … hildern, die ich da wiedergesehen habe. Interessieren kann dich jedenfalls das «Trampeltier», Pfarrer Rohr 12 , der alte Onkel von Gertrud Staewen , mit dem, denk nur, Gertrud, in der Partie um die Augen und Stirn, eine ganz lächerliche Ähnlichkeit hat! Es ging also um die Anthroposophie. Eyman …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bonn 6. März 1933

    … ahrt. 2 D. L. 254 Eben K. L. S[chmidt] getroffen!! [Er f]ährt 3 8 37 . * Du kannst Rheinuferbahn 4 8 h fahren 1 Am 25.2.1933 hatte G. Staewen in einem Brief an von Kirschbaum mitgeteilt: «Also, Lollo, am 6. abends 18 15 stehe ich auf Bhf. Friedrichstraße und hole Dich ab.» ↩ 2 Von Kirschba …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Berlin 10. März 1933

    … ch in den Zeitungen lese, ist wenig beruhigend. 7 Die Dänen sind wie echte Neutrale verwundert, dat so wat möglich is! 8 256 Grüße Gertrud 9 und sag ihr alles Gute von mir! Am Dienstag komme ich. Dein K . Grüße auch Punktum 10 , wenn du ihn siehst. Eine Einladung, durch den Rundfunk noc …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Berlin 11. März 1933

    … der Nacht daran denken können und hoffe nun Nachricht von dir in Aarhus vorzufinden. Ob du heute in Wahlitz 8 bist? Und wie mag es Gertrud gehen? Wie dem auch sei … ich komme und freue mich. Gelt, du sch…st dann nicht gleich wieder? Aber wenn du willst, darfst du ja! Grüße Gertrud! Dein …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 22. September 1933

    … nke hat sich in der Tat gut gewaschen. Sag ihm vorläufig, daß mir dieser Brief eine sehr erquickende Lektüre gewesen sei. Magst du Gertrud Staewen , deren exakte Adresse mir nicht gegenwärtig ist, mitteilen 1. Daß sich Pfr. Schädelin in seiner Bettagspredigt ziemlich eingehend mit dem Buch «Men …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 26. September 1933

    … orgen fuhr ich mit Trudi seeaufwärts. In Interlaken stießen, von Bern her kommend, Mama und Peter zu uns, ferner das Trampeltier ( Gertruds Onkel 2 , der Synodalratspräsident!), und so gelangten wir nach Meiringen , wo ich bei Pfr. Ellenberger 3 untergebracht wurde. Und dann ging die Sac …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 23. Januar 1934

    … | 347 komme abends dort an. Grüße Nelly und das ganze Haus. Ob mein Hiersein sinnvoll ist, läßt sich noch nicht übersehen. Ob ich Gertrud St. und Dehn 15 noch treffen kann? Beachte die Losung dieses Tages 16 ! Dein K . 1 Tagung im Hospiz St. Michael in Berlin , die der Vorbereitung des für …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 15. Oktober 1934

    … en Angelegenheit 1 hier bleiben und am Donnerstag und Freitag zu einer umfassenden Sache in dem Städtchen sein, wo unsere Freundin Gertrud 2 weilt. Ich fahre schon 3 im Lauf des Mittwoch dorthin und werde mich dann gleich zu G. verfügen. – Ob du gestern auch in der Kirche warst, wo ich …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 5. November 1934

    … ragt werden. Und ob nicht überhaupt Alles anders kommt, als man denkt. Im Ganzen steht’s nicht schlecht. Heute abend werde ich mit Gertrud Staewen und G. Dehn zusammen sein und morgen früh sicher von hier abfahren. (Niesel 8 bleibt als unser Vertreter und Beobachter auf dem Platze!) Wenn ich ni …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 5. November 1934

    … ht doch auch frag würdig ist (Meiser !, Kittel , | 401 D. C.!), und einem guten Abend im Dehn kreis 1 grüße ich dich vor einem mit Gertrud Staewen gemeinsam genossenen Glas Bier. Heil Hitler! Dein K. Lollo, liebe Lollo, dieses Mal bist du nicht da, aber ich habe die ganze Zeit an dich gedacht. …

  • Die Not der evangelischen Kirche 13. Februar 1931

    … g von Dibelius einschließlich aller kritischen Äußerungen ihm gegenüber erhielt Barth durch die zum Freundeskreis um ihn gehörende Gertrud Staewen (1894–1987, Sozialpädagogin, ab 1933 Sekretärin im Burckhardt-Haus Berlin-Dahlem); vgl. deren Brief vom 8.2.1931 ( KBA 9331.79 ). ↩ 19 O. Dibelius , …

  • Kirchliche Opposition 1933. Grundsätzliches 16. November 1933

    … te von Kirschbaums im D-Zug Köln - Berlin . 6 Am gleichen Abend trafen beide gegen 21.30 Uhr in Berlin ein und wurden von Jacobi , Gertrud Staewen und Günther Dehn in Jacobis Wohnung 7 gebracht, wo führende Vertreter des Pfarrernotbundes 8 | 583 versammelt waren. In der sich bis tief in die Nac …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … cksal. Gedanken eines Christen über das Tragische (Stimmen aus der deutschen christlichen Studentenbewegung, 98), Berlin 1935 📖 ; G. Staewen-Ordemann , Kameradin. Junge Frauen im deutschen Schicksal 1910–1930 , Berlin 1936 📖 . (Die Beispiele ließen sich beliebig vermehren; angeführt sind nur die …

  • Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … ad Oeynhausen aus fuhr Barth , ohne dass er dies zuvor so geplant gehabt hätte, am 17. Oktober 1934 direkt nach Berlin , wo er bei Gertrud Staewen Quartier nahm. 26 Der Verlauf der Synode blieb von den inzwischen sich mehrenden Zeichen, dass das rücksichtslose Vorgehen Müllers und Jägers keinen …

  • Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung 1935

    … en Tagen zuvor konnte Barth nicht zusagen; als Ersatz wurde ein kürzerer Aufenthalt nach der Konferenz ins Auge gefasst. 7 Barth , Gertrud Staewen 8 und Rudolf und Gerty Pestalozzi 9 fuhren am 25. August zunächst nach Walchensee . Dort trafen sie auf Charlotte von Kirschbaum , die zwei Tage frü …