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Hindenburg, Paul von (1847-1934)

Hindenburg, Paul von (1847-1934): Deutscher Generalfeldmarschall und Politiker; 1914 aus dem Ruhestand reaktiviert und Oberbefehlshaber der deutschen Truppen an der Ostfront, 1916-1918 Chef der Obersten Heeresleitung, 1925-1934 Reichspräsident.

Fundstellen im Text 36

  • Predigt: Jesaia 52,7-9 (3. Advent) 13. Dezember 1914

    … as, das nicht zu uns Menschen paßt und gehört. Und die Generäle wissen es, die die Soldaten in den Krieg führen, der Feldmarschall Hindenburg 2 und der Generalissimus Joffre 3 und wie sie alle heißen. Und die hohen Minister wissen es hinter ihren grünen Tischen, die die Generäle und Soldat …

  • Gegenreden zu dem Aufsatz von Friedrich Wilhelm Foerster 1923

    … it des Menschen im Guten» (Überschrift zur Auslegung von Röm. 2,1ff.). 📖 ↩ 41 Erich Ludendorff (1865–1937), 1914 Generalstabschef Hindenburgs , ab 1916 Mitglied der Obersten Heeresleitung, betätigte sich nach Ende des 1. Weltkrieges in der deutsch-völkischen Bewegung (vgl. E. Ludendorff , …

  • Predigt: Markus 4,11-12 16. Mai 1915

    … hen 1-3 und (nach der Predigt) 4, 6 und 7 (= GERS [1952] 188,1-3;4.6.7 mit leichten Textabweichungen) 🎵 1 = grübelten … nach. ↩ 2 Paul von Beneckendorff und Hindenburg (1847–1934), seit November 1914 Generalfeldmarschall, war der populärste deutsche Heerführer des Ersten Weltkriegs. ↩ 3 Siehe oben S. 198, Anm. 5 . …

  • Predigt: Lukas 2,9 (Weihnacht) 25. Dezember 1916

    … ihr’s gelesen in der Zeitung, wie sie alle groß und wichtig sein wollen, die Deutschen mit ihrer Macht und ihren Siegen und ihrem Hindenburg , die Anderen mit ihrer ungeheuren Gerechtigkeit, daß sie für den lieben Gott die Polizei machen möchten in der Welt 5 ? Da kann eben der Friede nic …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 19. November 1931

    … nwahlen vom 13.3.1932 meint (vgl. unten S. 211, Anm. 1 , und S. 225, Anm. 2 )? Brüning hatte in deren Vorfeld vergeblich versucht, Hindenburgs Amtszeit mittels einer Verfassungsänderung ohne Wahl verlängern zu lassen; vgl. Hillgruber, S. 211–215. 📖 ↩ 6 Heinrich Brüning (1885–1970), seit Mä …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 9. April 1932

    … rn 2 geschüttelten Berlin sitzen, und nachher werden Lollo und ich als besorgte deutsche Reichsbürger 3 irgendwo unsere Stimme für Hindenburg 4 abgeben, und am Nachmittag bin ich — und wurden soeben solenn auch meine mitgebrachten «Schweizerfreunde» — eingeladen zu einem Thee oder Kaffee, …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 11. September 1932

    … Regierung. Hitlers Forderung des Kanzleramtes und mehrerer Schlüsselministerien scheiterte an der überraschend unbeugsamen Haltung Hindenburgs (Gespräch mit Hitler am 13.8.1932) und an Papen , der nur einer Vizekanzlerschaft Hitlers zuzustimmen bereit war. Zudem hatte Papen als Reaktion auf …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 18. September 1932

    … 2.9.1932 zu einem Eklat gekommen, als Papen dem Vorsitzenden Göring während einer Mißtrauensabstimmung gegen die Regierung das von Hindenburg unterzeichnete Dekret zur Auflösung des — erst am 30.8. zusammengetretenen — Reichstags überreichte. Das Ergebnis der dennoch zu Ende durchgeführten …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. November 1932

    … esbericht» von O[eri] Hitler ante portas!? , 📖 dessen Anfang lautet: « Adolf Hitler ist heute vormittag vom Reichspräsidenten von Hindenburg offiziell mit der Regierungsbildung beauftragt worden. … Der Reichspräsident hat seine persönliche Abneigung gegen den Naziführer überwunden und hat …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 30. Januar 1933 – 31. Januar 1933

    … t online noch nicht vor ). ↩ 4 Am 30.1.1933 , von den Nationalsozialisten als Tag der «Machtergreifung» gefeiert, wurde Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Zur Atmosphäre des Tages vgl. etwa Scholder I, S. 277f. 📖 ; zu Barths Einschätzung der Lage vgl. den Teilabdruck seines …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Juli 1933

    … nter mir lassend, mich in den D-Zug werfen mußte. Was soll ich hier? Ich weiß es wirklich noch nicht. Infolge der Intervention von Hindenburg 2 (und Hitler ! 3 , dem ein entschlossener Pfarrer auf die Bude zu rücken gewußt habe! 4 ) scheint eine Art rückläufige Bewegung eingesetzt | 442 zu …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 5. Juli 1933

    … e überhaupt nicht in Betracht. — Die Broschüre ist nun übrigens auf ausdrücklichen Wunsch der Berliner Pfarrer auch noch direkt an Hindenburg gegangen. 7 Verzeih, daß ich dich mit diesem Wenigen abspeise. Aber es wartet so unglaublich Vieles, und jeden Augenblick klingelt das Telefon mit i …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 15. Juli 1933

    … erfassungstext erscheint die Formulierung nicht. ↩ 6 Von einer Kirchenwahl sprach öffentlich erstmals Hitler in einem Telegramm an Hindenburg vom 12.7.1933 anläßlich der Fertigstellung der Kirchenverfassung: «… Der innere Neubau der Landeskirchen wird nach kirchlichem Recht durch freie Wah …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. November 1933

    … ion gegen mich, die mir auf Schritt und Tritt in wenig aufrichtiger Weise entgegenarbeitete und vor allem den geplanten Besuch bei Hindenburg bzw. Hitler , für den ich natürlich auf die Berliner angewiesen gewesen wäre, durch seltsame Manöver zu hintertreiben wußten 4 . Ich habe einen sehr …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. August 1934

    … iner Sache so sicher wie die Russen bei Tannenberg zu sein, bis … 4 Doch will ich dich damit wirklich nicht mit dem unglückseligen Hindenburg gleichsetzen! Beileibe nicht! 681 Die deutsche Lage! Ich habe allerlei Nachrichten durch Hartenstein , der bis heute hier ist. Eigentlich Wichtiges …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1934

    … n, daß er nach einem Erlaß des Reichsinnenministers vom 21.8.1934 als Beamter den Treueeid auf Hitler leisten müsse, der sich nach Hindenburgs Tod als «Reichskanzler und Führer» allein an die Spitze des Staates gestellt hatte. Da Barth sich am 28.8. , dem ersten Vereidigungstermin, noch in …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. Oktober 1934

    … egner Hitlers wegen angeblicher Putschpläne) sehr zurückhaltend berichtet, bei der Berichterstattung über den am 2.8. verstorbenen Hindenburg aber «mit den Wölfen geheult» hätten. Es werde bereits gemunkelt, die Basler Nachrichten seien gekauft (Brief an K. Sartorius ; Teilabdruck bei W. K …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … n Irrsinn und das Banditentum, die bei uns die Herrschaft haben, beim Namen nennen, und dennoch hättet ihr anläßlich des Todes von Hindenburg – dieses braven Schwachkopfs, der nun doch einmal an einem guten Teil des deutschen Unheils der letzten 20 Jahre sehr positiv mitschuldig ist – nich …

  • An Den Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans Naumann, Bonn 1934

    … nd den geschäftsführenden (Sechser-)Rat der Deutschen Evangelischen Kirche , gewählt werden. 3 Seit dem Tode des Reichspräsidenten von Hindenburg am 2.8. verschlechterte sich jedoch seine Lage. Nachdem die Reichswehr schon unmittelbar danach durch den Reichswehrminister von Blomberg auf Hitler …

  • Vorwort 26. August 2008

    … as wir über Barths Stellung zu den Bewegungen und Veränderungen der Zeitgeschichte erfahren: etwa seine Reaktion auf das durch von Hindenburg gestützte autoritäre Regime von Papens und auf den immer größere Schatten werfenden Nationalsozialismus. Auf die nach der sogenannten «Machtergreifu …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Basel 21. März 1933

    … ttesdienste fanden in der Nikolaikirche und in der katholischen Pfarrkirche statt, die Eröffnung des Reichstags mit Ansprachen des Reichspräsidenten und des neuen Kanzlers in der Garnisonkirche (vgl. Scholder I, S. 285.296 📖 ; O. Dibelius , Ein Christ ist immer im Dienst. Erlebnisse und Erfahrun …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 24. März 1933

    … n vier Jahre lang Gesetze selbst verfassungsändernden Inhalts – soweit sie nicht die Einrichtung des Reichstags und die Rechte des Reichspräsidenten berührten – erlassen. ↩ 5 Siehe unten S. 364, Anm. 7 . ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 3. Juli 1933

    … werden. Andererseits erzählt man sich [eben kam ein erstes Telephon meines Chefs 4 !] 5 , daß infolge energischer Einwirkungen auf Hind[enburg] und Hitl[er] Alles auch noch ziemlich anders laufen könnte. Den Schluß von Bodelschwinghs 6 Brief 7 : «Gott wird sich so verhal | 295 ten, daß du di …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    … ein Pfarrer zwischen Predigt und Abendmahl von einem SA -Standartenführer verhaftet worden, mußte aber abends 6 Uhr auf Befehl von Hindenburg wieder entlassen werden. 5 Die J. R. sind ganz systematisch am Werk 6 , und | 299 auch Dibelius hat ein richtiges «Büro». Natürlich droht dem allem …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    … kirchlich-theologischen Gegensatz.» ( [ZZ.B 2], München 1933, S. 30 📖 ) ↩ 3 Eckige Klammern im Original. ↩ 4 Reichspräsident von Hindenburg (s. dazu oben S. 300f. , besonders S. 301, Anm. 16 ). ↩ 5 «Der deutsche Gruß» bzw. das «Heil Hitler», mit dem Barth hier ironisch schließt, wurde am …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Rom 22. September 1934

    … Kirschbaum . ↩ 7 Barth hatte bereits im Sommer auf dem Bergli von dem für alle Beamten zu leistenden Eid gehört, der nach dem Tod Hindenburgs (2.8.1934) bzw. nach der Ämtervereinigung des Kanzlers und des Präsidenten durch Hitler (19.8.1934) gefordert wurde. Vom ersten Augenblick an war ih …

  • Eindrücke aus Deutschland 1915

    … der englische Minister Lloyd George habe vor dem «Kartoffelbrotgeist» der Deutschen gewarnt, den er mehr fürchte als die Strategie Hindenburgs . ↩ 7 Vgl. Fr. Naumann , Durchhalten , in: Die Hilfe, Jg. 21, Nr. 15 vom 15.4.1915, S. 232f. 📖 ↩ 8 Vgl. zu diesem Stichwort die Schrift Deutschland …

  • Die Theologie und die Mission in der Gegenwart 11. April 1932

    … elm-Gedächtniskirche auf dem Programm; «nachher werden Lollo und ich als besorgte deutsche Reichsbürger irgendwo unsere Stimme für Hindenburg abgeben». 12 Am Nachmittag kam es zu der Begegnung mit der Berliner Fakultät im Haus von Julius Richter , der die Versammlung um die ortsansässigen …

  • Theologische Existenz heute! II. (Entwurf) Juni 1933

    … ung erst von Ludwig Müller entzogen und dann wieder erteilt wurde, 13 und für den den Staatseingriff problematisierenden Brief des Reichspräsidenten an Hitler vom 30. Juni 1933 14 – und das, obwohl Barth dieser Intervention Hindenburgs eine große Bedeutung beimaß. 15 Das Fehlen jeden Bezugs auf d …

  • Für die Freiheit des Evangeliums! [Flugblatt] Juli 1933

    … issars August Jäger versuchte «Gleichschaltung» der evangelischen Kirche hatte am 30. Juni 1933 dazu geführt, dass Reichspräsident Hindenburg in einem am folgenden Tag veröffentlichten Brief an Hitler die Wiederherstellung des Friedens in der evangelischen Kirche angemahnt hatte. 1 Die ung …

  • Vorwort [zu: Lutherfeier 1933] 19. November 1933

    … ene russische Narew-Armee in einer vom 26.– 30. August 1914 andauernden Schlacht von der deutschen 8. Armee unter dem Oberkommando Hindenburgs entscheidend geschlagen. Der Name «Tannenberg» stand seitdem – besonders in deutschnational ausgerichteten Kreisen – als ein Synonym für vernichtend …

  • Entwurf [für ein Memorandum an Hitler] 1934

    … ngen begonnen, die Müllers Sturz zum Ziel hatten. Vertreter des Pfarrernotbundes und der Kirchenführer versuchten, Reichspräsident Hindenburg und Reichsinnenminister Frick 6 , die beide dem Anliegen der kirchlichen Opposition nahestanden, von der Notwendigkeit dieses Schrittes zu überzeuge …

  • Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … nehin angespannte Lage der Bekennenden Kirche noch durch ein Schreiben Otto Meißners (1880–1953), des Leiters der Präsidialkanzlei Hindenburgs und Hitlers , in dem dieser im Auftrag Hitlers schon am 11. September 1934 mitgeteilt hatte, dass | 530 es keinerlei begründete Einwände gegen die D …

  • Erklärung [zur Suspendierung] 1934

    … icht an Hellmut Traub : «Nun ist es soweit. K. B. ist mit sofortiger Wirkung – suspendiert, wird schon morgen nicht mehr lesen.» 2 Paul von Hindenburg , der letzte gewählte Reichspräsident, war am 2. August 1934 gestorben. Unmittelbar vor dem Tod Hindenburgs hatte Adolf Hitler die Reichsregierung i …

  • Der Kampf gegen die evangelische Kirche in Deutschland 1937

    … wurde die Formel erstmals in der sogenannten Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 , mit der der damalige Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847–1934) die wichtigsten Grundrechte der Verfassung außer Kraft setzte. Ihr offizieller Titel lautet: « Verordnung des Reichspräsidenten zum Schu …

  • Interview mit dem Kristeligt Dagblad 1. November 1952

    … it meiner Zeit als Professor in Deutschland von 1921 bis 1933. 6 | 405 Hitler selbst habe ich nie so energisch bekämpft. Ich halte Hindenburg 7 für schuldiger als ihn. – Und dazu kommt noch die deutsche Wiederaufrüstung. [ Lindqvist :] Aber «der leere Raum» 8 – –? [ Barth :] Es gibt eine S …