Register

Hirsch, Emanuel (1888-1972)

Hirsch, Emanuel (1888-1972): Deutscher evangelischer Theologe; 1921 Prof. für Kirchengeschichte in Göttingen, ab 1935 auch für Systematische Theologie; 1945 vorzeitig emeritiert; aktiver Unterstützer der NSDAP und ihrer Ideologie, führender Theologe der «Deutschen Christen».

Fundstellen im Text 78

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 9. Oktober 1923

    … her einem fernen und doch ganz bestimmten Ziel entgegensteuernden Dozenten zu lernen sei. Ich selbst kann nur sagen, daß er neben Hirsch 5 der Einzige unter den hiesigen Theologen ist, der mich als solcher interessiert, — der aber auch gründlich —, und daß ich, wenn er mit seiner fein …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 24. Januar 1925

    … eigentümlichen Lage› hier in Göttingen wäre es nicht angebracht, wenn Sie vor der Öffentlichkeit der hiesigen Theologen (besonders Hirsch ) so mit ihm auseinanderfielen, daß dadurch Barth’s Position geschwächt würde. Er schlägt deshalb vor, damit die einheitliche Front gewahrt bleiben …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 26. Januar 1925

    … uation, in die Sie hier kommen, nicht verzwickt genug vorstellen. Die Fakultät wird Ihnen und mir gegenüber stehen wie eine Mauer; Hirsch , der bei derartigen Anlässen immer auf dem Plan ist, wird Alles tun, um uns gegeneinander zu hetzen; die Studenten endlich werden Ihnen mit gespitz …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 3. Februar 1925

    … h nicht nennen. Ich hoffe durchaus, daß wir eine Front bilden werden. Und wenn Heidegger wirklich mitfährt, wie ich hoffe, so kann Hirsch etwas erleben. Dies müssen Sie aber streng vertraulich behandeln. Es wäre überhaupt gut, wenn in Göttingen sich die Kunde, daß H. mitkommt, nicht ve …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 19. Juli 1925

    … e ich doch nicht Überzeugungen, sondern Gründe vorgebracht u. um diese sachliche Auseinandersetzung drückt sich Althaus ebenso wie Hirsch . Das ist freilich bezeichnend für diese Leute, die nur Politiker sind u. denen Wahrheit nur eine Etikette für ihre kleinen Ziele ist […] Ich sage n …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 26. Oktober 1925

    … Auch ich habe ihn so glimpflich als möglich behandelt, am Anfang sogar einen heftigen Vorstoß gegen die Leute (gemeint: Stange 6 , Hirsch , Althaus 7 …) gemacht, die ihn mit Totschweigen oder Gelächter erledigen wollen. Ich sah ihn noch mehrmals | 60 in Göttingen . Wir wurden menschlic …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 10. Dezember 1926

    … die Sache zu klären ist. Es würde mich freuen, wenn Sie einmal Ihre Bedenken mir mitteilen könnten. Ich hoffe, daß Sie mit meiner Hirsch -Rezension 9 , die in Zwischen d.Z. erscheinen wird, mehr einverstanden sind als mit meinem Buch. Hoffentlich sind Sie wieder ganz hergestellt! Gute …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 6. Januar 1927

    … meinen vor Weihnachten geschriebenen Brief 3 werden Sie mir vielleicht einmal antworten, wenn Sie in « Zwischen den Zeiten » meine Hirsch -Besprechung 4 gelesen haben. Da ich mich wirklich ganz eins mit Ihnen weiß in dem, was Sie zu Weihnachten sagen, sehe ich nicht, wo für Sie eigentl …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 21. April 1927

    … Sie den Austausch ganz einschlafen ließen. Also lassen Sie doch wieder einmal von sich hören. Können Sie nicht in meiner Kritik an Hirsch und in der Auseinandersetzung mit Herrmann mit? 6 Und ich hoffe, daß auch meine Verurteilung Bruhns ins Barathrum Ihren Beifall hat. 7 Ich wünsche e …

  • Ethik und Dogmatik 1928

    … ng der Theologie | 10 der Bekenntnisschriften, gänzlich in die Ethik aufzulösen. 28 Es wird sich zeigen müssen – ich denke hier an E. Hirsch auf der einen, 29 an F. Gogarten und R. Bultmann auf der anderen Seite –, 30 ob die Erneuerung des Interesses an der ethischen Aufgabe und Bestimmth …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 4. Juli 1921

    … n Kanton gelungen ist. […] Beachte die kräftigen Worte des Lic. Peterson , 1 eines Kollegen, auf den ich mich freuen kann, während Hirsch 2 nach Brief und Broschüre 3 noch etwas fragwürdig erscheint; wahrscheinlich steckt irgendetwas Deutschtümliches hinter diesem gelehrten und auf Kol …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. Juli 1921

    … heißt « Der Gott Esaus » und soll die gleiche Linie von der andern Seite entrollen. Hier ein weiterer Brief des Herrn «Kollegen» [ E. Hirsch ]. Die Gefechtsfühlung ist wie du siehst bereits gewonnen, und | 502 überdies bin ich «liebenswürdig» etc. gewesen, was ich mir als Bene anrechne, w …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 12. August 1921

    … O Nummer der « Neuen Wege »! O Alfred Dedo ! O Ragaz ! Welche Konfusion! […] Welcher Pietismus! Was ist auch von meinem «Kollegen» Hirsch zu halten, von dem eben wieder dieser Brief einlief? Etwas an ihm ist entschieden gut, etwas Anderes entschieden nicht gut! Wie soll man ihn fassen? …

  • Die Enzyklopädie 1923 – 1924

    … 36, Anm. 69. ↩ 60 Vor allem: J. Locke , A Letter concerning Toleration , 1689 📖 ; ders., Two Treatises of Government , 1690. 📖 — E. Hirsch , Geschichte der neuern evangelischen Theologie im Zusammenhang mit den allgemeinen Bewegungen des europäischen Denkens , Bd. I, Gütersloh 1949, S. …

  • «Über Kirche» 8. Januar 1922

    … m Sonntagabend ungefähr «alle 14 Tage eine theologische Zusammenkunft» 2 statt, deren regelmäßige Teilnehmer neben dem Einladenden Emanuel Hirsch 3 und Karl Barth (meist mit Ehefrauen) waren. 4 Gastweise gesellten sich gelegentlich z. B. Otto Piper 5 , Ernst Strasser 6 und Georg Wobbermin 7 hi …

  • «Feuerbach» 5. Februar 1922

    … Im « Stange-Kränzchen » 1 hatte man am 22. Januar 1922 für die nächste Zusammenkunft vom 5. Februar vereinbart, daß Carl Stange , Emanuel Hirsch und Karl Barth «(je 1 / 2 Stunde!) über unser Verhältnis zu Feuerbach referieren» sollten: «ein nicht übler Einfall Stanges » 2 . Als Teilnehmer für …

  • Grundfragen der Christlichen Sozialethik. Auseinandersetzung mit Paul Althaus 1. Januar 1922 – 31. Dezember 1922

    … ie Schweiz : « Althaus soll über meinen Angriff erst tüchtig böse gewesen sein. Ich schrieb ihm dann einen begütigenden Brief, und Hirsch scheint ihm über meine Eigenarten ebenfalls beruhigende Aufklärungen gegeben zu haben. Nun schreibt er mir seinerseits mild, etwas pastoral. Es hätt …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … (also kurz nach Abfassung des Vortrages) schreibt Barth in einem Rundbrief ( Bw.Th. II, S. 106 liegt online noch nicht vor 📖 ): « Hirsch hat sich in einem Nachwort zu der zweiten Auflage von ‹Deutschlands Schicksal› mit uns (unter Namensnennung) unter dem Titel ‹Revolutionsphilosophie …

  • Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie 1922

    … 22 ( Bw.Th. II, S. 29f. liegt online noch nicht vor 📖 ): «… willig läßt man sich’s gefallen, als ‹Typus› behandelt zu werden (von Hirsch z. B. als religiöser Agnostiker …, von Stange als Identitätsphilosoph usf.).» Vgl. die einige Monate spätere Bemerkung Thurneysens vom 21.6.1923 ( a …

  • Die Kirche und die Offenbarung 1923

    … seine laut Prospekt in allen Himmelsgegenden so überaus beliebte Zeitung; denn der Vortrag gefällt mir gar nicht und die Anmerkung Hirschs , ich sollte nicht Alles drucken lassen, wird diesmal sehr am Platze sein … Das verflixte Schreiben um der Zeitschrift willen dient jedenfalls nicht …

  • Von der Paradoxie des «positiven Paradoxes». Antworten und Fragen an Paul Tillich 1923

    … sen konsequent, wenn namentlich Gogarten die negative Krisis auch an dem Geist radikal vollzieht. In seiner Auseinandersetzung mit Emanuel Hirsch über die Ethik und in seinem ständigen Kampf gegen die Autonomie (vgl. die bei Chr. Kaiser in München erscheinende Zeitschrift « Zwischen den Zeiten …

  • Menschenwort und Gotteswort in der christlichen Predigt 1924

    … ben), auf Aemilius Fontaneus [= Emil Brunner ] (‹kein, auch kein ethisches intelligere , kann dem credo vorangehen› – was Holl und Hirsch und wohl auch teilweise die Herrmannianer und Herrmanns ‹Ethik› trifft!), was für ein guter Wegweiser ist da dem Pfarrer aufgerichtet (S. 140), wie …

  • Das Schriftprinzip der reformierten Kirche 1925

    … 921, S. 38.43.55f.59.66.70 u. ö. 📖 – Vgl. auch Barths Bemerkung Bw.Th. II, S. 29 liegt online noch nicht vor (22.2.1922) 📖 , bei E. Hirsch sei «alles in den Dienst von ‹Herz› und ‹Gewissen› gestellt»; vgl. etwa E. Hirsch , Deutschlands Schicksal. Staat, Volk und Menschheit im Lichte ein …

  • Kirche und Theologie 1925

    … t unabhängig von diesem Vortrag entstanden und vor der Drucklegung nicht mit ihm verglichen worden.› ↩ 32 Herausgeber der ThLZ war Emanuel Hirsch , Göttingen. ↩ 33 E. Peterson, Über die Forderung einer Theologie des Glaubens. Eine Auseinandersetzung mit Paul Althaus , in: ZZ, Jg. 3 (1925), [He …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 30. Juni 1931

    … nden Gesichtspunkte zu merken. Er wüßte nun aber vor seiner Abreise Ende nächster Woche gern noch, ob irgendwie das Gefecht um die Hirsch sche Erklärung weitergegangen sei und wo. 8 Und vor allem sollte er noch mit ein paar Angaben versehen werden über die Quellen, aus denen diese Ding …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. Juli 1931

    … nicht zu einer ausführlichen Beantwortung, aber die gewünschten Angaben will ich dir rasch machen. Es kommen m. W. in Betracht von Hirsch : Deutschlands Schicksal bei Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1922 1 , und: Die Liebe zum Vaterlande bei Hermann Beyer & Söhne, Langensalza …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 9. April 1932

    … ind und deren Tun sicher keine einzige reale Gegenwirkung auszuüben vermag. Mir wird ja in Bonn u. a. die Aufgabe bevorstehen, dem Hirsch eins auf seine wütend gegen mich gesenkten Hörner zu geben. 11 Denk an | 228 die Bedeutung des «Feindes» in den Psalmen und laß dich nur nebenbei st …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. April 1932

    … 32 Und, Karl , nicht minder treffend, ja für mich noch spezielle Freuden in sich schließend ist deine unvergleichliche Abfertigung Emanuels ! 15 er ist wirklich rasiert worden! Ich bin glücklich darüber. Der Dubel 16 hat gemeint … Was wird er antworten? Diese Polemik ist eine Art Spitzen …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 14. Juni 1932

    … uns des schönen Abends. — Hab Dank für den Wobbermin kugelwechsel 2 . Was ist das doch für ein unaufrichtiger Mensch! Und wie hat Hirsch den Märtyrerprofessor gemimt! 3 Ich schreibe dir noch einmal vor Semesterende. Deine Studenten, Frey und Otten 4 , sind Stützen meines Semi | 237 na …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. Dezember 1932

    … e Auskunft von Frau Fr. Zellweger im Oktober 1992). ↩ 66 In seinem Offenen Brief vom 27.2.1932 (s. oben S. 227, Anm. 11 ), mit dem Hirsch auf Barths Artikel zum « Fall Dehn liegt online noch nicht vor » (s. oben S. 208, Anm. 5 ) reagierte, hatte dieser Barth auf Grund seines Schweizert …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 3. Januar 1933

    … h nicht vor (s. oben S. 334, Anm. 62 ) öffentlich von P. Althaus , E. Brunner und Fr. Gogarten , außerdem auch von R. Bultmann und E. Hirsch ab, a.a.O., bes. S. 308f.311f. 📖 (= Th.Fr.u.A, S. 137f.141f 📖 ). ↩ 7 Ernst Fuchs (1903–1983), 1931 Lic. theol., 1930–1932 Assistent von K. L. Schm …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Juni 1933

    … hrung doch einfach weithin entbehren müssen. — Aus dem Brief an Georg hast du wohl von den Vorgängen in Berlin gehört 6 , auch daß Hirschs Schüler Vogelsang 7 dort Ministerialrat geworden ist ( Richter hat man unter übelsten Umständen an die Luft gesetzt 8 ) und nun «Säuberungsarbeit» | …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. Juni 1933

    … mir eben zugekommenen letzten Nr. der Basl. Nachr. 6 an (der Mann, der in der Mitte zwischen den beiden | 428 grinst, ist übrigens Hirsch 7 !) — das heißt finis Ecclesiae! Oeri hatte sehr recht, wenn er neulich schrieb: «Der braune Tod geht durch die deutschen Lande» 8 ! Genau das ents …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. Juli 1933

    … as allem wirst du jetzt in Berlin begegnen. Könnte, könnte ich nur ein, zwei Tage so ein wenig von nahem mitdabeisein — Dibelius , Hirsch 3 ! Der wird ein seltsames Gesicht machen, wenn er dich sichtet. Kam es übrigens in Bonn , als er letzthin dort redete, zu einem Rencontre? Und dann …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. Oktober 1933

    … und Theologie, die für die Deutschen Christen grundlegend war, suchten je auf ihre Weise u. a. auch Althaus , Elert , Gogarten und Hirsch ; vgl. W. Tilgner, Volksnomostheologie und Schöpfungsglaube. Ein Beitrag zur Geschichte des Kirchenkampfes (AGK 16), Göttingen 1966, S. 88–232. 📖 ↩ …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 3. Januar 1934

    … it brächte das alles mit sich! Ganz abgesehen nochmals vom unaufhebbaren Unheil für das Ganze! Soll es, soll es wirklich sein, daß Hirsch und Michel Müller und dergleichen Gewürm | 569 das Maul endgültig allein aufreißen dürfen! wehe! wehe! Darum: tut doch, tut doch, was Ihr könnt, um …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 5. Mai 1934

    … bei Prolingheuer, S. 17f. 📖 — Der Artikel war mit anderen Teil einer gegen Barth gerichteten Kampagne Stapels, die wesentlich auf E. Hirschs Initiative zurückging. «Hirsch regte nicht nur einzelne Artikel Stapels an, sondern bestimmte sie bis in die Formulierungen hinein, ja zum Teil schr …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. August 1934

    … ichen verpflichtend den Eid auf die Person Hitlers vor und verknüpfte den Treueeid auf den Staat mit einem auf die Kirchenleitung. E. Hirsch , der «entscheidende theologische Berater Müllers und Jägers für die Synode», hat die Formulierung des Eides sicherlich beeinflußt, vielleicht sogar …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. November 1934

    … age 📖 ; kurze Zusammenfassung mit Zitaten in: Kaiser, S. 157f. 📖 ↩ 5 Siehe oben S. 51, Anm. 10 . ↩ 6 Der anitisemitisch gesinnte E. Hirsch , dem der Zugang zu nicht öffentlichen Informationen zuzutrauen ist, identifizierte «K.» mit einem Juden namens Ernst Klein (Brief vom 22.12.1934 an …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. November 1934

    … en. Natürlich bleibt Tillich, wer er ist, aber das zugegeben — was für eine neue Einsicht, was für eine offene und tapfere Sprache Emanuel gegenüber! Wie nah kommt er an dich, an uns heran! Wie gut die einfache Wendung zur Schrift hin als einziger Offenbarungsquelle, so unbegründet es a …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. Dezember 1934

    … olingheuer, S. 96 📖 ; Ablehnung von Barths Argument in der Urteilsschrift dort S. 292. H. Assels Untersuchung über W. Stapels und E. Hirschs Einfluß auf Barths Entlassung ergibt, daß zwischen der Eidestheologie E. Hirschs und «der im Prozeß gegen Karl Barth maßgeblichen staatlichen Eiddef …

  • Vorwort 4. Januar 2001

    … Briefen mitgetragen und mitbedacht hat. Bremen, am 4. Januar 2001 Diether Koch Karl Barth bei der Lektüre des Offenen Briefes von Emanuel Hirsch (s. unten S. 187–197 ) 1 So im Brief nach Süd-Dakota an Alfred Funck , Nr. 21, S. 168 . ↩ 2 Siehe Nr. 22, S. 170 . ↩ 3 Siehe S. 227, Anm. 10 , und S …

  • An Prof. Dr. Karl Heim, Tübingen 1928

    … er das Wesen des evangelischen Christentums. Ich gestehe, daß ich sie erst im vergangenen Winter gelesen habe, nachdem ich sie von Hirsch in der Literatur-Zeitung gerühmt fand 12 als das Beste, was wir augenblicklich an Kontroversliteratur hätten. Diese Folie müssen Sie sich vor Augen …

  • An die Frankfurter Zeitung 1932

    … er Theologenschaft in Halle faßten Resolutionen gegen Dehn . 4 Zu Dehns Publikation nahmen auch die Göttinger Theologieprofessoren Emanuel Hirsch (1888–1972) und Hermann Dörries (1895– | 171 1977) kritisch in einem Leserbrief Stellung, der verschiedentlich nachgedruckt wurde. 5 Sie erklärten d …

  • An Prof. D. Emanuel Hirsch, Göttingen 1932

    … ngen 1932 Nach der Veröffentlichung von Barths Zuschrift an die Frankfurter Zeitung (s. vorigen Offenen Brief ) richtete Prof. Dr. Emanuel Hirsch , Göttingen , am 27.2.1932 an Barth einen sieben Seiten langen Offenen Brief, den Wilhelm Stapel im April im « Deutschen Volkstum » abdruckte. 1 Sei …

  • An Prof. D. Dr. Georg Wobbermin, Göttingen (zweiter Brief) 1932

    … ich bei Anlaß des selber ganz unnützlich herbeigezogenen Schleiermachers (nicht ohne geistige Anleihe bei Ihrem Göttinger Kollegen Hirsch 9 ) nun auch noch der Sünde wider das «deutsche Volkstum» und wider das «existenzielle Denken» zeihen wollen. Was soll das alles? Ich kann das alles …

  • An Pastor D. Wilhelm Kolfhaus, Vlotho/Weser (erster Brief) 1932

    … ). ↩ 13 RKZ, Jg. 82 (1932), S. 220f. resp. 221f. 📖 ↩ 14 Siehe Barths zweiten Offenen Brief an Wobbermin , Nr. 26, Anm. 11 . ↩ 15 Emanuel Hirsch und Georg Wobbermin , s. die Offenen Briefe 23 , 25 und 26 . ↩ 16 Siehe die Einleitung zu diesem Offenen Briefe. ↩ 17 Nordamerikanische protestantis …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … st der Vater Jesu Christi der «wirkende Herr der Geschichte». Ich mag zwar diesen modernistischen Terminus nicht, weil ich zu viel Hirsch gelesen habe 55 , um nicht in 99 von 100 Fällen zu vermuten, daß damit das Gußbild gemeint ist! Aber lassen Sie uns an Hand des Alten und Neuen Test …

  • An Pastor Friedrich Hübener, Hörpel Bei Soltau 1934

    … . ↩ 4 Dagegen wehrte sich Hübener mit dem Argument: «Ich habe gerade in Nr. 10 der ‹ Freikirche › […] nachgewiesen, daß Professor Hirsch ein Leugner der Auferstehung Jesu ist. Wir warnen eben von je her, so weit unsere Stimme dringt, vor allen Leugnern der Grundwahrheiten des Christen …

  • An Den Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans Naumann, Bonn 1934

    … cht mehr wie bisher der Verfassung, Schon kurz vorher, am 9.8. , hatte die Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche , von Emanuel Hirsch beraten 4 , ein entsprechendes Diensteidgesetz für Geistliche erlassen. 5 326 Es war Barth «vom ersten Augenblick an», als er «von den Forderungen d …

  • Ein Brief nach Frankreich (durch Pfarrer Charles Westphal) 1939

    … arnnamen «der westfälische Brief» bezeichnet. 31 Bei den « Deutschen Christen » führte Barths Brief zu einer scharfen Reaktion von Emanuel Hirsch , der seinerseits einen Offenen Brief an einen ausländischen Freund veröffentlichte. Er konstatierte eingangs, daß Barth sich mit seinem Briefe «in …

  • Vorwort 2004

    … ermitte kennzeichnete er die zwinglische Reformation noch als «eine Möglichkeit , erwünscht und dienlich» 22 , um gegen Stange und Hirsch ausgespielt zu werden. 23 Vor allem im Verlauf der Darstellung des Abendmahlstreites nimmt die Kritik an Zwingli - für ihn selbst überraschend und e …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 5. August 1929

    … ich mit beilege. 12 Du kannst Alles auch Rudis zeigen. Ich kann nicht leugnen, daß mich die Sache (schon wegen des Gegenkandidaten Hirsch 13 !!) jetzt interessanter anschaut als früher, glaube aber nicht, daß man mich wählen wird in Berlin 14 . Ach du, die «lieben» Sachen schreibe ich …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 4. März 1934

    … daher von leidenschaftlichster Auflehnung gegen die ganze kirchenpolitische Entwicklung und ganz speziell gegen ihren alten Freund Hirsch , mit dem sie an jenem Tage sechs Stunden sich gestritten habe und von dem sie mit dem Konzentrationslager bedroht worden sei!! Ich erfuhr das mir N …

  • Zur Frage der Vertretung reformierter Theologie in der theologischen Fakultät Göttingen 25. April 1930

    … Z. 28–30 📖 ). Die hier gegebene Einschätzung gründet sich auf die vor allem durch den Systematiker Carl Stange betriebene und von Emanuel Hirsch , seit 1921 Professor für Kirchengeschichte in Göttingen , unterstützte konfessionelle Profilierung der Göttinger Fakultät , die ihren Ausdruck u. a …

  • Die Not der evangelischen Kirche 13. Februar 1931

    … garten , Ich glaube an den dreieinigen Gott. Eine Untersuchung über Glauben und Geschichte , Jena 1926, bes. S. 68–75.108–117 📖 ; E. Hirsch , Die idealistische Philosophie und das Christentum. Fünf Vorlesungen , in: ders., Die idealistische Philosophie und das Christentum. Gesammelte Auf …

  • Das erste Gebot als theologisches Axiom 10. März 1933

    … ihr Herz und also ihren Gott haben. 55 Es ist aber in der neueren protestantischen Theologie von Buddeus und Pfaff 56 bis und mit Hirsch und Althaus , Gogarten und Brunner nicht klar, ob ihr Eifer und ihr Pathos nicht vielmehr jener andern Instanz gilt. Wo wird sie gesprächig, zornig …

  • Theologische Existenz heute! 1. Juni 1933 – 30. Juni 1933

    … s der «Deutschen Christen» eine Art kirchlich-theologischer Schreckenszeit (in der im Gottesdienst getrommelt werden mp und in der E. Hirsch bestimmen wird, was Theologie ist 200 ) bevorzustehen scheint, wäre mq es bei einem Sieg der Jung-Reformatorischen gewiss nur zu | 351 einer neuen ˹ …

  • Vorwort [zu: Für die Freiheit des Evangeliums] Oktober 1933

    … tung Martin Niemöllers (vgl. zum Ganzen Scholder I, S. 575–626 📖 ). ↩ 16 Zu nennen sind besonders die Artikel bzw. Broschüren von E. Hirsch , Das kirchliche Wollen der Deutschen Christen. Zur Beurteilung des Angriffs von Karl Barth , in: ders., Das kirchliche Wollen der Deutschen Christe …

  • Abschied 18. Oktober 1933

    … nur noch irreführen und verwirren, wenn wir fernerhin nach außen eine Gruppe und Front darstellen wollten. Gogarten steht dort, wo E. Hirsch , wo Wobbermin 47 , wo H. M. Müller 48 , wo Fezer 49 und Schumann 50 , wo sie alle, alle stehen. Wer aber dort steht, mit dem kann und will ich nich …

  • Reformation als Entscheidung 25. Oktober 1933

    … lpunkt unsres Zeitgeschehens hineingestellt werden» ( Fr. Wieneke , Deutsche Theologie im Umriß , Soldin 1933, S. 158f. 📖 ). Nach Emanuel Hirsch sei niemand «sich dieser Notwendigkeit, das uns aufgetragne Wort noch einmal neu auf deutsch zu gebären, es in deutscher Art und deutschem Leben kon …

  • Vorwort [zu: Lutherfeier 1933] 19. November 1933

    … ng im Raum der Kirche rechtfertigte (vgl. JK 1 [1933], S. 271–274 📖 ; Schmidt I, S. 182–186 📖 ), sowie die Göttinger Professoren Emanuel Hirsch und Georg Wobbermin , die ähnliche Stellungnahmen abgegeben hatten ( E. Hirsch , Arier und Nichtarier in der Deutschen Evangelischen Kirche , in: Ki …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … nd – in den 1920er und 1930er Jahren ein äußerst beliebter Begriff zur Kennzeichnung vorgeblicher Unausweichlichkeiten; vgl. z. B. E. Hirsch , Deutschlands Schicksal. Staat, Volk und Menschheit im Liche einer ethischen Geschichtsansicht , Göttingen 1920 📖 ; E. Przywara , Deutsches Schick …

  • Vorwort kein Datum

    … aktuel | len Ereignissen und Entwicklungen. Das Vorwort zu Offenbarung, Kirche, Theologie 📖 , in dem sich Barth unter anderem mit Emanuel Hirschs gerade erschienenem Buch zur gegenwärtigen geistigen Lage 7 auseinandersetzte, erreicht fast das Format eines Aufsatzes. Nachdem es dann im Juli 193 …

  • Gottes Wille und unsere Wünsche 1934

    … 32 📖 . Zur Auseinandersetzung zwischen Barth und Brunner über das mit diesem Begriff Gemeinte s. oben, S. 37, Anm. 54 . ↩ 54 Vgl. E. Hirsch , Schöpfung und Sünde in der natürlich-geschichtlichen Wirklichkeit des einzelnen Menschen. Versuch einer Grundlegung christlicher Lebensweisung (BS …

  • Vorwort [zu: Gottes Wille und unsere Wünsche] 1934

    … eiten gehört. Dass diese, die Deutschen Christen , sich inzwischen im geringsten nicht gebessert haben, entnehme man dem u. A. von E. Hirsch 15 und H. W. Beyer unterzeichneten, «Berlin, zur Weihnachtszeit 1933» veröffentlichten «Deutsch-christlichen Bekenntnis» 16 und dem von dem neuen Re …

  • Friedrich Schleiermacher. Zum 100. Todestag am 12. Februar 1934

    … christlichem Glauben dargestellt an der Theologie Schleiermachers , Tübingen 1924, S. 121-146. 206–228, dort bes. S. 218–220 📖 ; E. Hirsch , Jesus Christus der Herr. Theologische Vorlesungen, Göttingen 1926, S. 44f. 📖 ; W. Thimme, Die Christlichkeit der Theologie Schleiermachers , in: …

  • Vorwort [zu: Offenbarung, Kirche, Theologie] 1934

    … se Schrift enthält wieder ein Vorwort zur Sache, auf das die Leserwelt bereits schon wartet, und darin Auseinandersetzungen mit D. E. Hirsch und D. Fr. v. Bodelschwingh .» 2 Zugleich aber ist dieses Vorwort doch auch ein Sonderfall, weil Barth mit diesem Text versuchte, bewusst auf eine g …

  • Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … err verkündigt wird». ↩ -v4 BE: «und selber als die Kirche der». ↩ w4 BE: «und in». ↩ -x4 BE: «sich die Kirche in». ↩ 75 Vgl. etwa E. Hirsch , Das kirchliche Wollen der Deutschen Christen. Zur Beurteilung des Angriffs von Karl Barth (Theologische Existenz heute, München 1933) , in: ders., …

  • Nein! Antwort an Emil Brunner 1934

    … n, vielleicht wirklich bestanden hat , vielleicht wirklich bestehen könnte . Es käme mir allzu billig vor, wenn ich zwar gegenüber Hirsch und Genossen ein deutliches Nein zu sagen, 37 gegenüber dem Reformierten, dem Schweizer, dem «Dialektiker» Brunner 38 aber durch die Finger zu sehen …

  • Erklärung [zur Suspendierung] 1934

    … h ein Skandal vermeiden, so wäre das sehr gut.» 11 Naumann erhielt zunächst keine Antwort. | 552 Am 19. November allerdings teilte Emanuel Hirsch in einem Brief an Wilhelm Stapel «ein Geheimnis» mit, dass nämlich Barth wahrscheinlich «stürzen» werde, auch wenn man seinen Fall im Kultusminister …

  • Die Gemeindemäßigkeit der Predigt 1935

    … in Kaiserswerth am 9. Januar 1935 ». ↩ b In der Nachschrift hervorgehoben. ↩ 28 Vermutlich grenzt Barth sich hier kritisch ab von E. Hirsch , Schöpfung und Sünde in der natürlich-geschichtlichen Wirklichkeit des einzelnen Menschen , in: ders., Schöfung und Sünde in der natürlich-geschich …

  • Antwort an Erwin Reisner 1935

    … b, […].» ↩ 49 Neben Brunner fand Barth Elemente natürlicher Theologie z. B. bei Friedrich Gogarten , Rudolf Bultmann , Karl Heim , Emanuel Hirsch , Paul Althaus (vgl. K. Barth , Das erste Gebot als theologisches Axiom , in: V.u.kl.A. 1930–1933, S. 209–241 , dort S. 233f. 📖 , und z. B. auch de …

  • Das Evangelium in der Gegenwart 1935

    … Mskr.: «ihr zu dienen». ↩ -p Fehlt im Mskr. ↩ 24 Vgl. zu dieser besonders von den Deutschen Christen propagierten Forderung z. B. E. Hirsch , Die wirkliche Lage unserer Kirche , in: ders., Das kirchliche Wollen der Deutschen Christen , Berlin-Charlottenburg 1933, S. 20–23 📖 : «Es ist da …

  • Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung 1935

    … Nicäa mehrfach verbannt. ↩ 48 Solche Deutungen, in denen Gottes Wirken in der Geschichte gesucht wurde, kannte Barth besonders von E. Hirsch , Deutschlands Schicksal. Staat, Volk und Menschheit im Licht einer ethischen Geschichtsansicht , Göttingen 1922 📖 ; ders., Die gegenwärtige geisti …

  • Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland 1936

    … ur als Einheit zu verstehen!» ( Predigten 1907–1910, S. 188 📖 ). ↩ -ab Handschriftlich hinzugefügt. ↩ 59 Wohl eine Anspielung auf E. Hirsch , Deutschlands Schicksal. Staat, Volk und Menschheit im Lichte einer ethischen Geschichtsansicht , Göttingen 1920 (1925 3 ) 📖 . Hirsch , einer der …

  • Der deutsche Kirchenkampf 1937

    … .u.kl.A. 1934–1935, S. 579–609 , dort S. 689 ) 📖 . ↩ 42 In diesem Vorwurf traf sich ein breites Spektrum von Kritikern. Vgl. etwa E. Hirsch , Die gegenwärtige geistige Lage im Spiegel philosophischer und theologischer Besinnung. Akademische Vorlesungen zum Verständnis des deutschen Jahre …

  • Die deutsche Bekenntniskirche 1936/37 1937

    … », 6 Ludendorff 7 usw.) noch intensiver, die Haltung des radikalen Flügels der «Deutschen Christen» ( Thüringer Richtung , 8 Prof. Hirsch in Göttingen 9 usw.) noch radikaler, die polizeili | 745 chen Eingriffe und Angriffe noch häufiger und auffallender (Schließung der Theologischen a- …