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Deutsche Evangelische Kirche (1933-1945)

Deutsche Evangelische Kirche (1933-1945): Nach der Machtübernahme Hitlers forcierte Vereinigung der 30 deutschen evangelischen Landeskirchen als «Reichskirche»; infolge der massiv durch Staat und NSDAP beeinflussten Kirchenwahlen 1933 unter organisatorischer Führung der «Deutschen Christen».

Fundstellen im Text 62

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 29. Juni 1933

    … ngelischen Kirchen über die Person des Reichsbischofs einig sind, erfahren wir, daß kirchlicherseits als Reichsbischof der neuen ‹ Deutschen Evangelischen Kirche › Pastor D. von Bodelschwingh in Bethel ausersehen ist.› 2. Am Freitag und Sonnabend, den 26. und 27. Mai, wurde den bevollmächtigten Vertretern all …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 21. Juli 1933

    … e bevorstehende Beschlußfassung einer Audienz bei Hitler , ging man seitens der Kirchenregierungen auf diese ‹Befriedung› ein. Die Deutsche Evangelische Kirche war damit in ihrer vorläufigen Leitung zu 60% den Deutschen Christen ausgeliefert, und die Zukunft wird zeigen, was das zu bedeuten hat!» Die so zus …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. Mai 1934

    … n S. 652f., Anm. 3 . ↩ 21 Gogarten stand in Distanz nicht nur zur Bekenntnisfront und zu den Deutschen Christen , sondern auch zur Reichskirche (vgl. Anm. 22 ). Eine Aufforderung des Reichsbischofs, im Verfassungsausschuß an seiner Sitzung am 6./7.7.1934 in Erfurt mitzuarbeiten, lehnte er ab …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 26. Mai 1934

    … zialsynode und Provinzialpfarrer, 1931–1934 Pfarrer in Aachen, war am 28.12.1934 von L. Müller telegraphisch zum Jugendpfarrer der Deutschen Evangelischen Kirche (Reichsjugendpfarrer) ernannt worden. — Über die Aussprache am 24.5.1934 schrieb A. Koechlin am 5.7. an Bischof Bell , Zahn habe «augenscheinlich … …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. August 1934

    … einen tiefen Schock. ↩ 5 Durch die von der Nationalsynode am 9.8.1934 in Berlin beschlossenen Kirchengesetze «über die Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche und der Landeskirchen» und «über die Rechtmäßigkeit von gesetzlichen und Verwaltungsmaßnahmen», die der Reichskirchenleitung die uneingeschränkte le …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. September 1934

    … eils an die Basler Mission , teils an die Bekenntnissynode in Oeynhausen überwiesen, um die Gelder dem möglichen Zugriff durch die Reichskirche zu entziehen. Die Überweisung war rechtmäßig; die Empfänger wurden jedoch wegen befürchteter politischer Nachteile für die Landeskirche bereits am 6 …

  • Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. November 1934

    … ichsbischof Müller nach dem Kanzlerempfang der Bischöfe anordnete: «Vor allem sollen die umstrittenen Punkte in der Rechtslage der Deutschen Evangelischen Kirche einschließlich der Disziplinarfälle sofort überprüft werden»; Gauger II, S. 364 📖 ; Beckmann, S. 165 📖 (Zitat im am 2.11.1934 abgeschlossenen 25. …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. November 1934

    … ellungnahme› scheint darin zu bestehen, daß er nicht Stellung bezieht, daß er kein weiteres Interesse mehr an den Vorgängen in der Deutschen Evangelischen Kirche nimmt. … Es brauchte viel kräftiges Selbstvertrauen, um schließlich [d. h. nachdem sich die Wahl Müllers und die Einsetzung Jägers als Fehler heraus …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 11. November 1934

    … In der Sitzung des Bruderrates vom 9.11.1934 vertraten die lutherischen Mitglieder, besonders Bischof Meiser , die Auffassung, die Deutsche Evangelische Kirche müsse ein kirchlich-legitimes Regiment erhalten. (Als solches erkannten sie die Bekenntnissynode demnach nicht an.) Nur so könne es weiteren Kreisen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 12. November 1934

    … ). ↩ 3 Briefkarte vom 10.11.1934 . Ein Artikel, in dem, wie G. Pestalozzi schrieb, G. Merz und H. Breit als Mitglieder einer neuen DEK -Kirchenleitung genannt würden, ist im fraglichen Zeitraum nicht in den Basler Nachrichten erschienen. ↩ 4 Die schriftliche Aufnahmeprüfung für Bart …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. November 1934

    … t und als Schweizer zum deutschen Volkstum als solchem habe. «Sie werden doch auch der Meinung sein, daß die größte Gefahr für die D.E.K. augenblicklich Karl Barth ist» ( Marahrens ). Asmussen wird von diesen Leuten ein «Psychopath» genannt und als «Kryptocalvinist», «Unionist» usw. ve …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 3. Dezember 1934

    … ); Situationsschilderung bei S cherffig I 📖 (Text und musikalischer Satz des von beiden Autoren zitierten «Bekenntnismarsches der DEK » stammen von Heinrich Vogel [1902–1989] — seit 1932 Pfarrer in Dobbrikow, also nicht aus studentischen Kreisen [so Prolingheuer, S. 64 ]. Auch spie …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. Dezember 1934

    … inzwischen lutherisches Mitglied der Vorläufigen Kirchenleitung , zusammen: «Die Formulierung der Erklärung der Vorl. Leitung der D.E.K. stammte bekanntlich in ihrer Substanz von meinem hiesigen Kollegen Horst , der sie mit mir durchgesprochen und dem gegenüber ich sie nach Einfügung …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. Januar 1935

    … Koch ebenfalls eingeladenen, ausgetretenen Mitglieder Barth , Hesse , Immer und Niemöller gefaßten — Beschluß: «Der Bruderrat der D.E.K. fordert Herrn Professor D. Barth auf, gegen das Urteil der Dienststrafkammer bei der Regierung in Köln vom 20.12.1934 Berufung einzulegen.» Humburg …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Juni 1935

    … r Vorläufigen Kirchenleitung vom 22.11.1934 und betraute sie «mit den für die Bildung einer geschlossenen synodalen Vertretung der D.E.K. erforderlichen Verhandlungen» ( Beschlüsse … , a.a.O., S. 4f.; Schmidt 1935, S. 122f. [Zitat dort S. 5 bzw. S. 123]). 📖 ↩ 7 Ebenfalls am 11.6.1935 …

  • An Pfarrer Heinz Giessel, Seehausen/Altmark 1933

    … 164. 📖 ) ↩ 11 Im Juli 1933 waren in der Riograndenser Synode 34 Pfarrer Nationalsozialisten. Propst Gottlieb Funcke forderte eine Deutsche Evangelische Kirche , die «das protestantische Deutschtum auf Erden» umfaßte, den Primat des «Führergedankens», der den «demokratischen Parlamentarismus endlich» ablöse …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … reit, mit mir und Tausenden von Männern, welche um eine auf die Heilige Schrift und auf das Zeugnis der Reformation sich gründende Deutsche Evangelische Kirche betend ringen, zu bekennen: 1.Kor. 9,20–23 : «Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz si …

  • An Den Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans Naumann, Bonn 1934

    … 4 gewähren. Barth konnte so im Oktober 1934 auf der Bekenntnissynode in Berlin-Dahlem in die beiden Leitungsorgane der bekennenden Deutschen Evangelischen Kirche , den Reichsbruderrat und den geschäftsführenden (Sechser-)Rat der Deutschen Evangelischen Kirche , gewählt werden. 3 Seit dem Tode des Reichspräsid …

  • An Pastor D. Hermann Albert Hesse, (Wuppertal-)Elberfeld 1935

    … auf die Numerierung der Beschlüsse der Bekenntnissynode 📖 . – Der angenommene Antrag Dr. Meinzolts begann: «In der Bedrängnis der Deutschen Evangelischen Kirche beriefen im November 1934 die verantwortlichen Leitungen von Landeskirchen zusammen mit dem Bruderrat der Bekenntnissynode die Vorläufige Leitung de …

  • An das Svenska Morgonbladet, Stockholm 1935

    … gelischen Kirchen nicht mehr «intakt» waren. 1 Der Reichskirchenausschuß berief sich in seinem ersten Aufruf auf den Artikel 1 der Reichskirche , in dem «als unantastbare Grundlage» der DEK «das Evangelium von Jesus Christus, wie es uns in der Heiligen Schrift bezeugt und in den Bekenntnisse …

  • An den Bruderrat der Ev. Kirche der altpreussischen Union, Berlin 1936

    … fordert. Diese Gelegenheit des Zusammenseins benützen wir, um Ihnen erneut zu danken für alles, was Sie durch die Gnade Gottes der Deutschen Evangelischen Kirche geben durften. Wir haben mit Ihnen das Wort Gottes neu ehren und hören gelernt und seinen verpflichtenden Ernst für unser Leben und für die Kirche e …

  • Aide-mémoire an die Leitung der Bekennenden Kirche in Deutschland 1937

    … bilden und zu prüfen, enthält eine bewußte Zuwiderhandlung gegen die 5. Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Sicherung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 2. Dezember 1935 3 und ist geeignet, das Ansehen und Wohl des Staates zu gefährden. Im Einvernehmen mit dem Reichs- und Preuß. Minister für Wiss …

  • An die 6. Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der altpreussischen Union 1938

    … von dem EOK gegebene Auslegung des Eides ist öffentlich zurückgenommen worden: a) Das Wort ‹Eidesbelehrung› ist im Gesetzblatt der DEK gestrichen, b) Der EOK hat eine öffentliche Erklärung angeordnet, daß die Ansprache ‹keine für die Ablegung des Treueides verbindliche Auslegung ist …

  • An die deutschchristlichen und nationalkirchlichen Landeskirchenführer in Deutschland 1939

    … e: « Antwort auf eine Bekanntmachung der Deutschen Evangelischen Kirche ». Darin wurden zunächst die Sätze aus dem Gesetzblatt der DEK im Wortlaut zitiert; nach dem Satz «Wir geben auf diese vier Sätze folgende Antwort:» folgten vier Absätze und ein Schlußsatz von Barth . Visser ’t …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 3. Juli 1933

    … . Dich grüßt Dein K. 1 Am 2.7.1933 hatte H. A. Hesse Barth nach Berlin gerufen, «wo über die Endgestalt der neuen Verfassung der ‹ Deutschen Evangelischen Kirche › verhandelt wurde. Barth reiste jedoch enttäuscht vorzeitig wieder ab, nachdem er Hesses Haltung als zu nachgiebig empfunden hatte.» ( Busch, S. 24 …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 23. Januar 1934

    … 1934 Vorsitzender des Reichsbruderrates, Teilnehmer der Deutschen Evangelischen Nationalsynode 1933 und der Bekenntnissynoden der DEK . ↩ 4 Zur Gründung des Pfarrernotbundes am 11.9.1933 vgl. Scholder I, S. 613-615 📖 ; Reformationstag 1933. Dokumente der Begegnung Karl Barths mit …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 27. September 1934 – kein Datum

    … Offenen Brief an Reichsbischof Müller vom 2.4.1934 hatte er aus Protest «gegen die Vergewaltigung der Kirche» den Austritt aus der DEK erklärt, da sie aufhöre, «Kirche zu sein». Wortlaut des Briefes a.a.O., S. 80f. , JK, Jg. 2 (1934), S. 336f., vgl. S. 338 📖 . ↩ 7 Hans Ehrenberg (H …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 4. Oktober 1934

    … ngen. Mitglied der NSDAP seit 1923, gründete 1927 den NS-Studentenbund Tübingen; ordentliches Mitglied der 1. Bekenntnissynode der DEK in Wuppertal-Barmen, als Mitglied der theologischen Kommission Mitunterzeichner der Synodalvorlage der Barmer «Theologischen Erklärung» ( Prolingheu …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 30. Oktober 1934

    … urm (!) zu sich gebeten für heute nachmittag. 6 Es wurde nun versucht, zwischen diesen drei einerseits und dem Rat + Bruderrat der D. E. K. ein Einvernehmen herzustellen hinsichtlich dessen, was H. zu sagen sei. Ge | 397 stern nacht Sitzung bis 3 Uhr! Heute morgen ½9 Uhr wieder Sitzung z …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 5. November 1934

    … ist mir unbegreiflich, daß man auf unserer Seite nicht gleich noch ein bißchen mehr Courage hat. 1 In dieser Sitzung des Rates der DEK am 5.11.1934 wurden geeignete Persönlichkeiten für eine neue Kirchenleitung gesucht, nachdem auf der Reichsbruderratssitzung am 29.10. (s. oben Nr. …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 9. November 1934

    … es sich nicht übersehen, ob und wie wir hier fertig werden. 6 Gruß! D. K. 1 Sitzung des Reichsbruderrates der Bekenntnissynode der DEK am 9.11.1934 im Burckhardthaus Berlin-Dahlem . Die Einladung war am 7.11. im Auftrag von Präses K. Koch ergangen ( KBA 9334.1058 ). Siehe zum Folgen …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 20. November 1934

    … lle Preußen 14 (leider nicht Beckmann 15 !) | 406 stehen sehr gut, besonders auch Jacobi 16 . Aber zu einer inneren Einheit in der D. E. K. scheint es nicht kommen zu sollen. [Eben redet Breit 17 , du könntest als Bayerin und Lutheranerin nur weinen bei seinen Worten.] 18 Es wird heute s …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Basel 13. Januar 1935

    … ed (als Vertreter von W. Flor ) und Leiter der Kirchenkanzlei der Vorläufigen Kirchenleitung, Teilnehmer der Bekenntnissynoden der DEK , 1936 Amtsniederlegung wegen Krankheit. ↩ 7 Dr. Hermann Müller (vgl. Pred. 1921-1935, S. 429 liegt online noch nicht vor 📖 ). ↩ 8 Der Vortrag kam …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Grindelwald 16. Januar 1935

    … reußen, des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses, des Reichsbruderrates, des Lutherischen Rates, 1936 Mitglied des Rates der DEK und Vorsitzender des lutherischen Konvents der Bekenntnissynode der DEK. ↩ 22 G. Dehn beschrieb als ehemaliger Religiös-Sozialer diese «Sünde» als d …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 21. Januar 1935

    … , S. 261-264 📖 ) an seine Mitglieder (a.a.O., S. 121 ). Dieser Versand wurde auch in der Geschäftsstelle der Bekenntnissynode der DEK bekannt (a.a.O., S. 125 ). Laut dieser Nachschrift hatte Barth sich kritisch zu A. Marahrens geäußert (s. a.a.O., S. 264 ; oben S. 408, Anm. 14 ). V …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 26. Januar 1935

    … .1.1935 dem Reichsinnenministerium unterbreiteten Vorschlag für «die baldige Überwindung des Kirchenkampfes und die Befriedung der DEK » war an Stelle der Reichskirchenregierung eine «Kirchenverweserschaft» mit ­Marahrens als «Kirchenverweser» in leitender Stellung vorgesehen. Da da …

  • Was heißt: evangelisch sein? Mai 1933

    … eses Textes im Kreise des Gremiums. Version C ist dort aber zusammen mit der «Skizze einer Verfassung des reformierten Zweiges der Deutschen Evangelischen Reichskirche » abgeheftet, die mit einem «H» gekennzeichnet ist. Da Hesse noch bis zum Abend des 11. Mai 1933 in Berlin war (um 17.30 Uhr kam das Drei-Männer-Kol …

  • Eine theologische Erklärung zur Gestalt der Kirche 21. April 1933 – 20. Mai 1933

    … utheraner» 19 vom 13. April die Sammlung der Reformierten | 251 zur Durchsetzung ihrer Interessen bei der Bildung der vorgesehenen Reichskirche in die Wege geleitet worden war. 20 Das Treffen in Düsseldorf begann um 15.00 Uhr und endete erst am späten Abend gegen 22.00 Uhr. 21 Obwohl Barth e …

  • Forderungen zur Gestalt der Kirche 5. Juni 1933

    … eder Auftrag noch Verheißung. 18 Die hier geforderte, nach Gottes Wort reformierte Kirche bildet äußerlich einen Bestandteil der « Deutschen Evangelischen Kirche », in der sie Kirchen lutherischen Bekenntnisses neben sich hat. Der Reichsbischof lutherischen Bekenntnisses hat für die reformierte Kirche nur die …

  • Theologische Existenz heute! 1. Juni 1933 – 30. Juni 1933

    … Kapler , der Präsident des preußischen Oberkirchenrats und entscheidende Mann im « Drei-Männer-Kollegium », das die Verfassung der Reichskirche erarbeiten sollte, 5 sein Abschiedsgesuch einreichte und daraufhin am 21. Juni der rheinische Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff 6 zum kommissa …

  • Theologische Existenz heute! II. (Entwurf) Juni 1933

    … anknüpfen konnte, wo er mit der Niederschrift aufgehört hatte. Als schließlich am 14. Juli 1933 das Gesetz über die Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche beschlossen wurde 19 und Reichskirchenminister Rust am gleichen Tag den Staatskommissar für die preußischen Landeskirchen zurückzog 20 , hätte selbs …

  • Für die Freiheit des Evangeliums! [Flugblatt] Juli 1933

    … igkeit einer Entscheidung jenseits der beiden großen Gruppen sieht und so wenig mit der Liste der ‹ Deutschen Chr. › wie mit der ‹ Evang. Kirche › sich begnügen mag und kann, weil ihm auch im 2. Fall das wirklich kirchliche Anliegen nicht genügend gewahrt scheint und sehr üble Kompromisse dor …

  • Für die Freiheit des Evangeliums [Rede] 22. Juli 1933

    … Abgesehen von den Loccumer Beratungen im Mai (s. oben, S. 242f. ) fanden alle Verhandlungen über die Verfassung der zu gründenden Reichskirche in Berlin statt. Vgl. oben, S. 366f . 383f. ↩ 40 Art. 6, Abs. 4 der Verfassung vom 11. Juli 1933 ( GDEK 1 [1933], Nr. 1, 7.10.1933, S. 3 📖 ) bestim …

  • Bemerkungen zum Betheler Bekenntnis 11. Oktober 1933

    … h den Kirchenwahlen des 23. Juli 1933 , die mit dem hohen Wahlerfolg der Deutschen Christen die äußere Machtfrage in der werdenden Deutschen Evangelischen Kirche entschieden hatten, aus Kreisen der Jungreformatorischen Bewegung und von Berliner Bonhoeffer -Schülern angeregt worden. Dietrich Bonhoeffer selbst …

  • Reformation als Entscheidung 25. Oktober 1933

    … f sich auf diesen Grundsatz und zitierte ihn an herausgehobener Stelle in JK 1 [1933], S. 1 📖 . Auf der ersten Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche am 27.9.1933 sagte ­ L. Müller : «Die Bekenntnisse unserer Väter sind uns heiliges Erbgut, das wir behüten und schützen; wir wollen auch darüber wac …

  • Vorwort [zu: Reformation als Entscheidung] 2. November 1933

    … e des «Kirchengesetzes betr. die Rechtsverhältnisse der Geistlichen und Kirchenbeamten» 17 –, muss man den gegenwärtigen Stand der deutschen evangelischen Kirche als einen offenen Notstand betrachten und behandeln. Das synodale Element des Kirchenregiments ( d. h. die Kirchenregierung im engeren Sinn) hat vor …

  • Anmerkungen zu einer Entschließung des Presbyteriums Barmen-Gemarke 26. Oktober 1933

    … es Presbyteriums Barmen-Gemarke mit deutlichen Worten: Unter Berufung auf das reformierte Bekenntnis und die in der Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche gegebenen Zusicherungen lehnte man einen Bischof als « Träger eines kirchlichen Lehramtes oder geistliche[n] | 575 Führer » ab und kritisierte die S …

  • Vorwort [zu: Lutherfeier 1933] 19. November 1933

    … n sein eigener Vorgesetzter. – Per Beschluss vom 16. November 1933 hatte das Geistliche Ministerium als oberstes Leitungsorgan der Deutschen Evangelischen Kirche «[b]is zum Erlaß eines Deutschen Evangelischen Kirchengesetzes über die Rechtsverhältnisse der Geistlichen und Beamten der allgemeinen kirchlichen V …

  • Vorwort [zu: Die Kirche Jesu Christi] 11. Dezember 1933

    … . : «bis jetzt nur». ↩ -s Fehlt im Tskr. ↩ 57 In einer «Anordnung des Reichsinnenministers» vom 30. November 1933 hieß es: «In der Deutschen Evangelischen Kirche sind zur Zeit Auseinandersetzungen im Gange, die auf eine Klärung der kirchlichen Gesamtlage hinzielen. Der Herr Reichskanzler hat die ausdrückliche …

  • [Zusatz zur Auslegung des ersten Satzes der Barmer ­Theologischen Erklärung in KD II/1, S. 194–200] kein Datum

    … r Barmer Theologischen Erklärung heißt es: «Wir bekennen uns angesichts der die Kirche verwüstenden und damit auch die Einheit der Deutschen Evangelischen Kirche sprengenden Irrtümer der Deutschen Christen und der gegenwärtigen Reichskirchenregierung zu folgenden evangelischen Wahrheiten» ( Heimbucher / Weth …

  • Die Kirche und die Kirchen 1935

    … l.A. 1934–1935, S. 264–279 . 532–535 . 592–596 u. ö. 📖 ↩ 36 Dass bei der im Sommer 1933 ins Werk gesetzten Gründung der deutschen Reichskirche eben dies nicht beachtet wurde, war ein zentraler Angriffspunkt Barths in seiner Programmschrift Theologische Existenz heute! (V.u.kl.A. 1930–1933, …

  • Das Bekenntnis der Reformation und unser Bekennen 1935

    … rungen explizit auf diesen Artikel stützten. Hier wurde Barth als «der wegen seiner Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Deutschen Evangelischen Kirche von der Universität Bonn entfernte» Professor bezeichnet, der eine «staatsfeindliche Einstellung» habe, «durch seine Urheberschaft bei der Entfessel …

  • Kerrl und die Bekenntniskirche 1935

    … aragraphen enthielt: «Der Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten wird zur Wiederherstellung geordneter Zustände in der Deutschen Evangelischen Kirche und in den evangelischen Lan | 222 deskirchen ermächtigt, Verordnungen mit rechtsverbindlicher Kraft zu erlassen. Die Verordnungen werden im Reichsg …

  • Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland 1936

    … esamtheit der ad- protestantisch getauften Bevölkerung -ad Deutschlands. Es kann damit auch nicht gemeint sein die unter dem Namen D[eutsche] E[vangelische] K[irche] bekannte ae- verfassungsmäßige Organisation -ae des deutschen Protestantismus. 60 BK bedeutet aber auch nicht eine Gruppe, eine Richtung af , eine P …

  • Gutachten [für die Verhandlungen des Obersten Gerichtshofes der Evangelisch-reformierten Landeskirche der Provinz Hannover gegen Gerhard Brunzema] 1936

    … onsfähigkeit des Textes führte. Besonderen Anstoß erregte, dass die Landeskirchenleitung an ihrem lavierenden Kurs den Organen der Reichskirche gegenüber, aber auch an einer duldsamen Haltung gegenüber deutschchristlich orientierten Pfarrern festhalten und sich trotzdem formal auf das Uelsen …

  • Der deutsche Kirchenstreit als Frage an den schweizerischen Protestantismus 1936

    … klärt. 26 Sie hat sich selbst, im Gegensatz zu den Behörden und zu den Massen der offiziellen «Kirche», als die allein rechtmäßige Deutsche Evangelische Kirche erklärt und den « Deutschen Christen » deutlich 64 gemacht, dass sie sich außerhalb dieser Kirche gestellt haben. Sie hat ein «Notrecht» proklamiert …

  • Bemerkungen zu der Vorlage für den Reformierten Kirchenkonvent, vorgelegt von Landessuperintendent D. Dr. Hollweg 1936

    … lte geklärt werden, «mit welcher theologischen Begründung Mitglieder des Konventes die Beschlüsse der Bekenntnis | 495 synoden der DEK und darum den durch diese Beschlüsse bestimmten Weg der Bekennenden Kirche ablehnen». Sodann sollte an Stelle des – offensichtlich gescheiterten – K …

  • Bemerkungen zu den Leitsätzen zu der Frage nach der „Einheit der Kirche“ von Pastor D. Kolfhaus 1936

    … hr zu sagen ist, als Verheißung und Forderung auf das Leben einer geschichtlich bestimmten «sichtbaren» Kirche anzuwenden. Von der Deutschen Evangelischen Kirche ist nur da ernsthaft die Rede, wo die Bereitschaft besteht, in ihr die heilige allgemeine Kirche zu glauben und also ihr Leben der damit gegebenen V …

  • Volkskirche, Freikirche, Bekenntniskirche 1936

    … kirchlichen Opposition ernsthaft erwogen, ob es nicht ratsam wäre, aus der weitgehend von den « Deutschen Christen » beherrschten Deutschen Evangelischen Kirche heraus den Weg in eine Freikirche anzutreten. In K. Barth , Vorwort [zu Lutherfeier 1933] , in: V.u.kl.A. 1930–1933, S. 590–599 , dort S. 595 📖 , i …

  • [Gutachten für Egon Hessel] 1937

    … ehemaligen Studenten, der inzwischen in einem Missionspfarramt in Japan tätig und in Konflikt mit für ihn zuständigen Stellen der Reichskirche geraten war, den Antrag gestellt hatte, sich mit seiner Gemeinde der VKL II unterstellen zu dürfen. Egon Hessel hatte in Münster bei Barth studiert …

  • Der deutsche Kirchenkampf 1937

    … elischen Kirche der altpreußischen Union , entsprechend neu, bis zuletzt Ende September 1933 die Nationalsynode der neugegründeten Deutschen Evangelischen Kirche zusammentrat. Vgl. Scholder I, S. 565–570.585–626 📖 ; V.u.kl.A. 1930–1933, S. 392, Anm. 14 , und S. 490, Anm. 15 📖 . ↩ k Stichwort-Tskr. : «In kür …

  • Gespräch mit Hans Fischer und Erwin Sutz 21. Januar 1948

    … ge Ludwig Müller (1883–1945) wurde 1933 als «Vertrauensmann» Hitlers und Kandidat der « Deutschen Christen » zum Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche gewählt. ↩ 28 Gemeint ist die vom 22. August bis 4. September 1948 in Amsterdam tagende ökumenische Versammlung, auf der es zur Gründung des Ökumeni …