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Müller, Ludwig (1883-1945)

Müller, Ludwig (1883-1945): Deutscher evangelischer Theologe; Marine- und Wehrkreispfarrer, 1932 Mitbegründer der «Glaubensbewegung Deutsche Christen», 1933 zum Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche gewählt. Müller galt als «Vertrauter» Hitlers.

Fundstellen im Text 101

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 13. November 1933

    … it handschriftlichen Korrekturen Barths , die v. Soden in die endgültige Fassung übernahm, im Karl Barth-Archiv ) an Reichsbischof Müller beschlossen. Der Brief war als Antwort gedacht auf dessen Erklärung vom 8.11.1933 (epd Nr. 68) über den «kommenden volksmissionarischen Kampf» zur Ü …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 24. Februar 1934

    … . 1989, S. 219–239. 📖 ↩ 2 Diese Marburger Kollegen hatten seinerzeit gegenüber Bultmann und H. v. Soden Bedenken gegen den an den Reichsbischof gerichteten Offenen Brief geäußert, der bei der Begegnung zwischen den «Gleichgesinnten» aus Bonn und Marburg am 11./12.11.1933 (s. Nr. 82, Anm. 1 ) …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Mai 1933

    … 1933 — bis zu dem Einbruch durch die Sportpalastkundgebung am 13.11. — zur kirchenpolitisch bestimmenden Kraft. Am 16.5.1933 wurde L. Müller , dessen Kandidatur für das Reichsbischofsamt sie unterstützte, ihr Schirmherr. Vgl. Gauger I, S. 67–85 ; Scholder I, S. 239–274 ; Meier I, S. 56–76 …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 31. Mai 1933

    … gt [waren] und von allen Mitgliedern dem Wesen nach gutgeheißen» wurden. ↩ 10 Am 26.5.1933 wurde Friedrich von Bodelschwingh gegen Ludwig Müller von den Vertretern der Landeskirchen mit überwältigender Mehrheit zum Kandidaten für das neuzuschaffende Amt des Reichsbischofs gewählt, von den lut …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Juni 1933

    … in Königsberg (Veranstaltungen im WS 1929/30 und 1933–1935), stellvertretender Leiter der ostpreußischen Deutschen Christen unter L. Müller , dessen theologischer Vertrauensmann er war — er widmete Müller sein Buch Luthers Kampf gegen die Juden (SGV 168), Tübingen 1933 📖 —, 1936 vertret …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. Juni 1933

    … ates, eine Art Diktatur in der Kirche führen. Worin die besteht, wird ja noch abzuwarten sein, aber sieh dir nur die Gesichter von Müller 4 und Hossenfelder 5 in der mir eben zugekommenen letzten Nr. der Basl. Nachr. 6 an (der Mann, der in der Mitte zwischen den beiden | 428 grinst, is …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Juli 1933

    … indenburgs Einschreiten endgültig zum Handeln genötigt, erreichte Hitler noch am 30.6.1933 die Ausarbeitung eines Planes, nach dem L. Müller mit Unterstützung durch Reichsinnenminister Wilhelm Frick (1877–1946), der die Verhandlungen für das Reich führen sollte, möglichst schnell alle Gru …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 5. Juli 1933

    … r den D. Chr. selbst scheint allerhand Unstimmigkeit zu bestehen zwischen der radikalen Gruppe ( Hossenfelder ) und einer zahmen ( Müller ). 16 Die letztere macht seltsame Versuche, sich mit den J. Ref. anzuschmusen. Das gelang bisher nicht. 17 … 1 Dietrich Bonhoeffer (1906–1945), 1931 …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. Juli 1933

    … des Artikels am selben Tag spricht. Abdruck unten S. 932f. (Anhang Nr. 3). ↩ 3 Hirsch gehörte zu dem theologischen Arbeitskreis um L. Müller , in dem er nach der Erinnerung von Müllers zeitweiligem «Adjutanten», dem Deutschen Christen Horst Schirmacher , zusammen mit H. M. Müller «für [Lu …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen) 8. Juli 1933

    … nnenministerium — die entgegen der am 4.7. getroffenen Vereinbarung (s. oben S. 447, Anm. 15 ) nicht unter wechselndem Vorsitz von Müller und den Bevollmächtigten stattfanden — nahmen teil: L. Müller (Vorsitz), Jäger , Meusel , Marahrens , Landesbischof Hans Meiser und Oberkirchenrat H …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 15. Juli 1933

    … arth von Hesse am 8.7.1933 zugesandte Verfassungsentwurf vom 7.7.1933 (vgl. unten S. 471, Anm. 4 ). ↩ 4 In einem Aufruf Jägers und L. Müllers , erschienen am 14.7.1933 , heißt es: «Der Gedanke liegt nicht fern, zu allem das Volk ein gläubiges und freudiges Ja sprechen zu lassen. Dadurch si …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 16. Juli 1933

    … änderungen an dem Verfassungsentwurf der Bevollmächtigten des Deutschen Evangelischen Kirchenbundes durch den vom Wehrkreispfarrer Müller unter Zuziehung von Landesbischof D. Marahrens gebildeten Ausschuß» (4 S.) (Abdruck des Entwurfes vom 17.6. in: H. Kater, a.a.O., S. 201–205, des En …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 21. Juli 1933

    … utschen Christen zu verhindern, wurde Marahrens als Bischofskandidat bestimmt. Diese erklärten jedoch einen anderen Kandidaten als Müller für untragbar und schlugen ein rein deutschchristlich besetztes Gremium vor (Müller, Fezer , Schumann, Weber ), woraufhin im Plenum der Ruf nach ein …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 5. November 1933

    … Kluft zwischen dem gemäßigten und dem radikalen Flügel in der Glaubensbewegung Deutsche Christen hatte sich durch eine Kundgebung L. Müllers vom 11.10.1933 vergrößert, in der er mit dem Ziel, die innerkirchlichen Auseinandersetzungen zu beruhigen, das Ende des kirchenpolitischen Kampfes e …

  • Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen) 13. November 1933

    … hen mit Bultmann und besonders auch v. Soden Freude. Sie haben sogar eine gemeinsame Erklärung verfaßt zu einem Erlaß des Bischofs Ludwig Müller 2 , genannt Ludwig das Kind 3 . Du wirst ihn dann, sobald er geschrieben ist, auch zur Einsicht erhalten. — Hier beschäftigt uns augenblicklich ein …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. November 1933

    … sen und Nassau. ↩ 5 In Reaktion auf ein am Nachmittag des 14.11.1933 von G. Jacobi , M. und W. Niemöller gestelltes Ultimatum ließ L. Müller am Abend desselben Tages den Hauptredner der Sportpalastkundgebung, Dr. Reinhold Krause (s. unten S. 545, Anm. 3 ), und den Kirchenältesten Fritz Ar …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. November 1933

    … n Landesbischöfe zusammen mit M. Niemöller (für den Pfarrernotbund ) und K. Koch (für Westfalen) in einer gemeinsamen Erklärung an L. Müller die restlose Beseitigung der von der Glaubensbewegung «geübte[n] kirchliche[n] Nebenregierung», da sie sich «nicht als ein Hort, sondern als eine Ge …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. Dezember 1933

    … argau) 1928–1936 Pfarrer in Davos-Platz (Kanton Graubünden). ↩ 4 Seit der Reichsjugendführer der NSDAP , Baldur von Schirach , und L. Müller am 9.12.1933 den unmittelbar bevorstehenden Abschluß ihrer Verhandlungen über das zukünftige Verhältnis der evangelischen Jugend und der Hitlerjugen …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. Januar 1934

    … ange» (die geschilderten Vorgänge lassen darauf schließen wie Rauch auf ein Feuer). ↩ 9 Am 4.1.1934 erließ Reichsbischof («Reibi») L. Müller eine «Verordnung betreffend die Wiederherstellung geordneter Zustände in der Deutschen Evangelischen Kirche», den sogenannten Maulkorb-Erlaß, in dem …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. Januar 1934

    … Telephon von Jacobi : Ob es wahr sei …? Nein, es ist nicht wahr! Und nun erfuhr ich, wie die ganze Sache in Gang gekommen ist: der Reibi selber sei am Samstag oder Freitag triumphierend in die Versammlung der sämtlichen Bischöfe und sonstigen «Kirchenführer» getreten und habe ihnen ge …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 19. Januar 1934

    … eb Thurneysen an R. Pestalozzi : «Die Dinge in Deutschland stehen im Augenblick offenbar sehr schlecht, und ich frage mich, ob der Reibi nicht bald genug seine Macht, die er jetzt wieder neu bekommen hat, dazu brauchen wird, um Karl zu entfernen. In aller Verschwiegenheit möchte ich E …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 22. Januar 1934

    … dem starken Arm hat wieder einmal gesiegt und alle Bedenken, noch einmal sich mit den D. C. an einen Tisch zu setzen, überwunden. Müller scheint erledigt, als Verweser denkt man an Marahrens 4 , als Nachfolger an — — Bodelschwingh . — Erfreulich ist, daß die Reformierten Widerstand le …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 26. Januar 1934

    … n der evangelischen Kirche, würde der Schlag erfolgen, von dem er seine Partei und die Parteipresse nur mit Mühe zurückhalte. Und: Müller habe er nicht eingesetzt und denke darum auch nicht daran, ihn abzusetzen! — Da standen sie nun, die Leutlein. Was nun werden soll, weiß kein Mensch …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 14. Februar 1934

    … [1934], No. 227 vom 8.2.1934 📖 ). — Tatsächlich war Gogarten in einem Gespräch der evangelischen Kirchenführer mit Reichsbischof Müller am 13.1.1934 von dem schleswig-holsteinischen Landesbischof Adalbert Paulsen als Mitglied eines neuen Geistlichen Ministeriums vorgeschlagen worden; …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. März 1934

    … n wollen. 3 Aber wird dann die Sache nicht ehrlicher, als sie jetzt vielleicht ist, wo alle irgendwie dafür zu haben sind, daß man Müller und den Deutschen Christen eins ans Bein gibt, sie mit der Hölle gleichsetzt, die doch die wahre Kirche nicht überwinden könne? 4 Die weitere Frage …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. März 1934

    … auch wieder da ist. Wurm — dies als Geheimnachricht — hat sich nach langem innerem Hin und Her ganz klar zu seinem Fehler bekannt, Müller nachgegeben zu haben, und hat mit Meiser zusammen einen Bericht ausgearbeitet und ist nach Berlin zum Führer gefahren und hat eine Audienz errungen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Mai 1934

    … Ludwig das Kind — ich betonte, daß das doch Scherz sei, und wies darauf hin, daß Reventlow sich mindestens ebenso scharf über den Reichsbischof geäußert habe wie Du — aber die Tatsache, daß diese Bemerkung einem Ausländer [dem amerikanischen Kirchenpräsidenten Charles S. Macfarland ] gegenüb …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 26. Mai 1934

    … 3), 1927 Präsidialvikar der rheinischen Provinzialsynode und Provinzialpfarrer, 1931–1934 Pfarrer in Aachen, war am 28.12.1934 von L. Müller telegraphisch zum Jugendpfarrer der Deutschen Evangelischen Kirche (Reichsjugendpfarrer) ernannt worden. — Über die Aussprache am 24.5.1934 schrieb …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 28. Juli 1934

    … om 30.7.1934 erkennen läßt, Barth , Merz und der Wuppertaler Pfarrer H. Obendiek bereiterklärt, (offenbar auch im Hinblick auf den Reichsbischof ) «die Frage der Exkommunikation zu klären». Ch. von Kirschbaum war möglicherweise nicht nur wegen der in Oeynhausen verhandelten Inhalte unruhig, s …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. August 1934

    … or und verknüpfte den Treueeid auf den Staat mit einem auf die Kirchenleitung. E. Hirsch , der «entscheidende theologische Berater Müllers und Jägers für die Synode», hat die Formulierung des Eides sicherlich beeinflußt, vielleicht sogar mitverfaßt ( H. Assel, « Barth ist entlassen … » …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. September 1934

    … mpfehlung der Mission an das auswärtige Amt und das Innenministerium nach Berlin schicken, damit diese Stellen nicht nur durch den Reibi oder Jäger informiert würden. Wurm selber soll sehr ruhig und entschieden seinen Weg weitergehen. Er kann sein Amt nicht mehr betreten. Es ist beset …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1934

    … tzdem mußte bei Beginn der Versammlung bekannt gegeben werden, daß die Versammlung auf ausdrückliche Weisung von Berlin [d. h. vom Reichsbischof ] in letzter Stunde, entgegen der ausdrücklichen Zusage vorher, verboten wurde. Um der erregten Menge wenigstens einen gewissen Ersatz zu bieten und …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. Oktober 1934

    … ; Schmidt 1934, S. 150–156. 📖 ↩ 6 Am 29.10.1934 mußte Jäger widerstrebend — auf Weisung des Reichsinnenministers vom 27.10. — dem Reichsbischof offiziell seinen Rücktritt von den kirchlichen Ämtern anbieten (das Schreiben wurde unter dem Datum 26.10. verbreitet). Am 30.10. wurde sein Aussche …

  • Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. November 1934

    … ch stehe ich unter dem tiefen Eindruck der Versammlung der Bruderräte der Synode Bonn! Wir haben die Scheidung vom Kirchenregiment Müller vollzogen, wir trennen uns von allem, was D.C. ist» ( Abschrift von unbekannter Hand im Stadtarchiv Bonn, Sammlung Evangelische Kirche im Dritten Re …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. November 1934

    … er Deutschen Evangelischen Kirche nimmt. … Es brauchte viel kräftiges Selbstvertrauen, um schließlich [d. h. nachdem sich die Wahl Müllers und die Einsetzung Jägers als Fehler herausgestellt hätten] doch umkehren und die politisch allein richtige Position Friedrichs des Großen beziehen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 4. November 1934

    … … Ich persönlich verliere außerordentlich viel Popularität. … Wenn ich dazu helfen könnte, daß August Marahrens als Nachfolger für [Ludwig] Müller abgedreht wird, dann will ich nicht über verlorenen Kredit klagen. Ich habe dabei nicht nur die Person Marahrens im Auge, sondern auch den Kurs, den …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 7. November 1934

    … usarbeiten, dann könnt ihr es auch einmal einsehen. 7 — Nein, nach | 740 dieser Seite scheint die Sache im Blei 8 . An Frieden mit Müller denkt niemand. 9 — Wenn doch das die B. N. begreifen wollte und wenn sie zweitens nicht so hypnotisiert auf die Bischöfe starren wollte, die nun wir …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 11. November 1934

    … htung Einblicke tun können in das rheinische Konsistorium, die humorvoll und erschütternd zugleich sind. Auf jeden Fall werden sie Müller nicht opfern und werden es anscheinend überhaupt so begnadet ungeschickt anfangen, die Wege zum «Frieden» zu ebnen, daß auch ein Meiser nicht gut in …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. November 1934

    … e über die Hintertreppe dieses und jenes Ministeriums zu uns gelangt waren): wir könnten nun unter Anerkennung durch den Staat den Reibi von seinem Thron stoßen und unsere illegale in eine legale «Rechtmäßigkeit» verwandeln. Großes Problem: Sind wir in unserer jetzigen Gestalt für den …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. Dezember 1934

    … ber hat einen Weihnachtsbrief 40 veröffentlicht, den ich, wenn nicht sein Name darüber stünde, schlicht für ein Werk aus der Küche Ludwig Müllers gehalten hätte. Kurz, es stinkt allenthalben gen Himmel von Angst, Verrat und Reaktion, und allenthalben sind die Gerechten in großer Bedrängnis und …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 21. April 1935

    … steht. 10 Stoevesandt ist nach 14 Tagen Haft wieder frei, dafür haben sie nun dort den Pfarrer Greiffenhagen eingesperrt 11 . Der Reibi hat auch dies Jahr eine große, ungemein wässerig daherplätschernde Passions- und Osterbotschaft ausgehen lassen. 12 Im Übrigen hat er sich nun die g …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. April 1935

    … S. 92f 📖 ; Gauger III, S. 507.509 📖 ). Dieses Wort zum landesherrlichen Kirchenregiment war vielleicht auch durch eine Äußerung L. Müllers vom März 1935 über den zu erwartenden «Summepiskopat des Führers» veranlaßt, ein Konzept, das auf staatlicher Seite bald fallen gelassen wurde (vgl. …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. Mai 1935

    … urger Bekenntnissynode ausgeschlossen worden. Die Auseinandersetzungen über seine Teilnahme waren durch den Informationsdienst des Reichsbischofs ausgelöst worden, der am 10.5.1935 unter der Überschrift «Und so etwas war ‹deutscher› Professor!» eine schweizerische Zeitungsmeldung über Barth zi …

  • An Pfarrer Heinz Giessel, Seehausen/Altmark 1933

    … Knäpper zum «Landesleiter der ‹ Deutschen Christen › für Brasilien » ernannt, der im Mai 1934 in einem Telegramm den Reichsbischof Müller im Namen von 2/3 aller Pfarrer der Synode, die der NS-Pfarrerschaft und den Deutschen Christen angehörten, mit Heil Hitler begrüßte ( M. N. Dreher, …

  • An Pastor Heinrich Petersen, Berlin-Lichterfelde 1934

    … arl Barth an der Spitze eine Eingabe veröffentlicht» hätten, in dem sie gegen die neue «evangelische Kirche» und den Reichsbischof Müller sprächen und mit den Worten schlössen, «daß es Bekenntniszeit» sei. 10 «Herr Prof. Barth hat das Wort zum Bekenntnis und wird ihm, wenn er ein Chris …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … l zuerst in brisanter Situation am 23. Januar 1934 in Berlin , wo evangelische Christen, die die Abberufung des DC -Reichsbischofs Müller forderten, bis in die Nacht hinein miteinander darum rangen, wie sie sich in der bevorstehenden Audienz bei Reichskanzler Adolf Hitler verhalten sol …

  • An Den Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans Naumann, Bonn 1934

    … 327 Während des November verlor Barth seinen kirchenpolitischen Rückhalt. Innerhalb der Kirchenopposition gegen den Reichsbischof Müller setzten sich die drei evangelisch-lutherischen Landesbischöfe von Bayern , Württemberg und Hannover an die Spitze, verdrängten das in Dahlem gewählt …

  • An Pastor D. Hermann Albert Hesse, (Wuppertal-)Elberfeld 1935

    … der Schweiz publik gemacht und kontrovers diskutiert worden. In Deutschland verbreitete der Informationsdienst des Reichsbischofs Müller am 10.5.1935 (Nr. 5/35, S. 7) unter der Überschrift «Und so etwas war ein ‹deutscher› Professor!»: «An Barth ist von vaterländisch gesinnten Schweiz …

  • An Pastor Hermann Klugkist Hesse, [Wuppertal-]Elberfeld 1936

    … entschiedenen Anhängern der Bekennenden Kirche Leser gewann. 4 Hesse wurde wegen seiner Haltung im Frühjahr 1934 vom Reichsbischof Müller amtsenthoben, später teilweise rehabilitiert. Im April 1936 trafen Barth und Hesse in Holland bei einer theologischen Tagung zusammen. 5 Zu Barths 5 …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 2. April 1931

    … dozent und ab 1933 o. Professor für Systematische Theologie in Jena, von 1934-1945 in Königsberg; im Sommer/Herbst 1933 «Adjutant» Ludwig Müllers . ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 3. Juli 1933

    … r übrigens soeben, daß der Reichsinnenminister Frick 10 das Dreimän | 296 nerkollegium 11 (im Gegensatz zu der Auflösungsordre von Müller 12 ) als noch bestehend anerkenne . – H[esse] und ich haben uns heute erst in Hamm getroffen. Wir haben im Speisewagen gut gespiesen, und ich bin so …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    … hr. selbst scheint allerhand Unstimmigkeit zu bestehen zwischen der radikalen Gruppe (Hossenfelder 19 ) und einer | 302 zahmeren ( Müller ). 20 Die letztere macht seltsame Versuche, sich mit den J. Ref. anzuschmusen. Das gelang bisher nicht. 21 Doch sollen dabei nach dem, was sowohl He …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 23. Januar 1934

    … . ehemalige Deutsche Christen: B. Adler , H. W. Beyer , Fr. Coch , K. Fezer , Chr. Kinder , H. Oberheid , O. Weber . Reichsbischof Müller , Th. Klaehn , O. Koopmann und Fr. Werner waren (ohne offiziell eingeladen worden zu sein) bei diesem Empfang ebenfalls anwesend. – Siehe zu dieser …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 4. März 1934

    … fuhr nach München weiter. ↩ 3 Hannah Weber , Ehefrau von H. E. Weber. ↩ 4 Siehe zur Bedeutung von E. Hirsch für die Tätigkeit des Reichsbischofs : Schneider, S. 107-109.111f. 📖 Rückblickend erinnerte sich der zeitweilige ­«Adjutant» des Reichsbischofs, Horst Schirmacher (1892–1956), daß die …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Rom 22. September 1934

    … e an die Vorgänge in Kirche und Politik zerren so an einem, daß mit Mühe nur die Ruhe für die Familie zu leisten ist. Ruedi meint, Müller und Jäger würden wohl stürzen über die törichte Äußerung der deutschen «Reichskirche», die speziell für die Saarabstimmung verheerend sei. 2 Und wer …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 27. September 1934 – kein Datum

    … -1930 Präsident der Bayerischen Landessynode und des Deutschen Evangelischen Kirchentages. In einem Offenen Brief an Reichsbischof Müller vom 2.4.1934 hatte er aus Protest «gegen die Vergewaltigung der Kirche» den Austritt aus der DEK erklärt, da sie aufhöre, «Kirche zu sein». Wortlaut …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 30. Oktober 1934

    … nd des Deutschen Lutherischen Tages Hannover 1935. ↩ 10 Gemäß Abschnitt IV, Art. 5.2 der Verfassung der DEK vom 11.7.1933 trat dem Reichsbischof «ein geistliches Ministerium zur Seite». Nach Art. 7.1 war es «berufen, unter Führung des Reichsbischofs die Deutsche evangelische Kirche zu leiten …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 5. November 1934

    … berichtete am 13.11. dem Bischof von Chichester G. Bell , Kinder habe versucht, mit Koch und Barth so «einig zu werden», daß «der Reichsbischof nicht zurücktreten» müsse, da Hitler sich weigern würde, «jemand anderen zu bestätigen» ( George Bell / Alphons Koechlin. Briefwechsel 1933-1954 , h …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 9. November 1934

    … er 1 wieder und aufs Neue um das bayrische Luthertum, das auf eine «breite Front» 2 aller derer, die nicht mehr | 402 geradezu zum Reibi und zu den D. C . halten wollen, hinarbeitet. Eben redet Meiser 3 , und zwar völlig trostlos. Ich hatte während des Mittagessens gute Unterhaltungen …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 20. November 1934

    … Breslau, 1933/34 Teilnehmer der Bekenntnissynoden der DEK . ↩ 6 Das beabsichtigte Verfahren entsprach der Weise, wie am 6.11.1934 L. Müller in einer außer von den Bischöfen Marahrens , Meiser , Wurm und Zänker , Präses Koch u. a. auch vom Evangelischen Verein der Gustav-Adolf-Stiftung un …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 29. November 1934

    … . 176f. 📖 ) – Nach Barths Information war die «erste Tat von Marahrens» , daß er (den zeitweiligen «Adjutanten» von Reichsbischof Müller ) «Pastor Schirmacher , den ‹Treuhänder› Jesu Christi bei der Inneren Mission bestätigte» ( Prolingheuer, S. 264 📖 ). ↩ 15 Gemeint sind die VKL und …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 26. Januar 1935

    … skirchenregierung eine «Kirchenverweserschaft» mit ­Marahrens als «Kirchenverweser» in leitender Stellung vorgesehen. Da damit der Reichsbischof ausgeschaltet werden sollte, erhielt der Vorschlag nicht die Zustimmung Hitlers (vgl. Meier II, S. 36f 📖 ). ↩ 5 Die Frage wegen der Benachrichtigun …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bad Honnef 5. Juli 1935

    … efte für Politik und Kultur, Jg. 14 [1934/35], S. 638f. 📖 ). In Deutschland verbreitete der Informationsdienst des Reichsbischofs Müller am 10.5.1935 (Nr. 5/35, S. 7) unter der Überschrift «Und so etwas war ein ‹deutscher› Professor!»: «An Barth ist von vaterländisch gesinnten Schweiz …

  • Was heißt: evangelisch sein? Mai 1933

    … raf sich das Drei-Männer-Kollegium erstmals mit den Kirchenrechtlern Johannes Heckel 7 und Johannes Hosemann 8 , am 4. Mai stießen Ludwig Müller , | 243 der seit dem 25. April 1933 Adolf Hitlers «Vertrauensmann und Bevollmächtigter für die Fragen der evangelischen Kirche» 9 war, und sein Adju …

  • Eine theologische Erklärung zur Gestalt der Kirche 21. April 1933 – 20. Mai 1933

    … Nachspiel zu der Düsseldorfer Erklärung war nicht erbaulich.» Später erfuhr Barth , dass u. a. Goeters und Weber «unmittelbar mit Müller » verhandelt und «offenbar ein persönliches oder sachliches Vertrauensverhältnis zu ihm» hätten (Brief von G. Merz an Barth vom 9.6.1933 [ KBA 9333. …

  • Ansprache [in der Homiletischen Übung] 30. Mai 1933

    … wählt. Gegen diese Entscheidung erhob sich umgehend heftiger und anhaltender Protest seitens der Deutschen Christen , die die Wahl Ludwig Müllers für selbstverständlich gehalten hatten. Vgl. Scholder I, S. 355–427 📖 ; Meier I, S. 90–98 📖 ; Th. M. Schneider, Reichsbischof Ludwig Müller. Eine …

  • Theologische Existenz heute! 1. Juni 1933 – 30. Juni 1933

    … chtbaren – Wahl Friedrich von Bodelschwinghs zum Reichsbischof am 27. Mai 1933 und der im Gegenzug massiv bekräftigten Nominierung Ludwig Müllers durch die Deutschen Christen hatte sich der eigentliche «Kirchenkampf» entzündet. Die großangelegte Kampagne gegen Bodelschwingh und die ihn tragend …

  • Theologische Existenz heute! II. (Entwurf) Juni 1933

    … reits am 27. Juni erlassen. 11 Über den 27. Juni kommt die Kommentierung der | 366 kirchlichen Entwicklung nicht hinaus. Schon auf Ludwig Müllers handstreichartige «Übernahme» des Kirchenbundesamtes mit Hilfe der SA am 28. Juni 12 findet sich im Text nicht der geringste Hinweis. Dasselbe gilt …

  • Für die Freiheit des Evangeliums! [Flugblatt] Juli 1933

    … en Kompromiss, der darin bestand, unverzüglich die Verhandlungen über die neue Reichskirchenverfassung – nunmehr unter dem Vorsitz Ludwig Müllers – zum Abschluss zu bringen und bis dahin die Kommissare im Amt zu belassen. Unmittelbar nach Annahme der Verfassung ordnete die Reichsregierung Neuw …

  • Für die Freiheit des Evangeliums [Rede] 22. Juli 1933

    … 3 📖 ). ↩ 64 Gemeint sind die Verhandlungen des Drei-Männer-Kollegiums über die Reichskirchenverfassung, die regelmäßig im Beisein Ludwig Müllers stattfanden (vgl. oben, Anm. 39 ). An der intensiven Mitarbeit und Einflussnahme Ludwig Müllers hatte Barth schon in Theologische Existenz heute! 📖 …

  • Bemerkungen zum Betheler Bekenntnis 11. Oktober 1933

    … em Menschen in Form einer allmählichen und im Tode vollendeten sittlichen Umbildung zu eigen werde (K. Holl 50 ). 51 Reichsbischof Müller sagt ja nur grob, was Holl fein gesagt hatte! 52 Aber gegen beide könnte nur auf dem Hintergrund einer gediegenen Lehre von Heiligung und Gehorsam g …

  • Vorwort [zu: Für die Freiheit des Evangeliums] Oktober 1933

    … ie Synoden entmachtet und Kirchenführer aus ihren Reihen eingesetzt. Am 27. September 1933 wählte die abschließende Nationalsynode Ludwig Müller zum Reichsbischof. Der Widerstand der Opposition, der sich insbesondere daran entzündete, dass die «braunen Synoden» den «Arierparagraphen» auf den …

  • Abschied 18. Oktober 1933

    … s deutschen Volkes. 40 Dass Gogarten sich wenig später mit | 503 samt seiner Umgebung auch kirchenpolitisch s- an die Seite von -s Ludwig Müller und Joachim Hossenfelder stellte, 41 war und ist mir verhältnismäßig nebensächlich neben der Tatsache jenes von ihm t in der Schrift «Einheit von Ev …

  • Reformation als Entscheidung 25. Oktober 1933

    … usgehobener Stelle in JK 1 [1933], S. 1 📖 . Auf der ersten Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche am 27.9.1933 sagte ­ L. Müller : «Die Bekenntnisse unserer Väter sind uns heiliges Erbgut, das wir behüten und schützen; wir wollen auch darüber wachen, daß die Bekenntnisse in ih …

  • Kirchliche Opposition 1933. Grundsätzliches 16. November 1933

    … zwischen Martin Niemöller und Barth . Für Barth ging es jetzt «ums Ganze», um eine «umfassende Opposition». Von Verhandlungen mit Müller erwartete er nichts und plädierte dafür, direkt an den Staat heranzutreten, um für die Kirche durch eine Revision der Kirchenwahlen die Freiheit so …

  • Vorwort [zu: Lutherfeier 1933] 19. November 1933

    … d Bekenntnis» dargestellt haben. 20 Die ergan | 593 genen Suspensionen sind suspendiert worden. 21 Und sogar der vom Landesbischof Müller in Preußen in aller Form eingeführte Arierparagraph 22 ist von dem ihm vor 4 geordneten Reichsbischof Müller bis auf weiteres sorglich auf Eis geleg …

  • Vorwort [zu: Die Kirche Jesu Christi] 11. Dezember 1933

    … h jenem etwas unglücklichen Anfang wieder ziemlich still geworden. Die auf den ersten Advent vorgesehene feierliche Einführung des Reichsbischofs hat nicht stattgefunden. 21 Indem der Reichsbischof seine Würde als «Schirmherr» f der Deutschen Christen niederlegte und seinen Ministern und den s …

  • Bekenntnis der freien Kirchensynode 1934

    … 65 Hans Michael Müller (1901–1989), seit 1928 Privatdozent in Jena , 1933/34 theologischer Referent des zum Reichbischof gewählten Ludwig Müller . – Müller hatte einen ernsthaften Konflikt zwischen dem «Totalitätsanspruch ­des Evangeliums» und dem «Totalitätsanspruch des Staates» bestritten, …

  • Gottes Wille und unsere Wünsche 1934

    … hrer Erlösung!» ↩ 51 Vgl. z. B. die Einleitung zum Loccumer Manifest, der gemeinsamen Verlautbarung des Drei-Männer-Kollegiums und Ludwig Müllers zur Gründung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 20. / 27. Mai 1933 (vgl. dazu V.u.kl.A. 1930–1933, S. 242–246 📖 ): «Unser heißgeliebtes deutsch …

  • Entwurf [für ein Memorandum an Hitler] 1934

    … , aber auch in der Literatur eine entsprechende Würdigung. 2 Mitte Januar 1934 schien es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Ludwig Müller von seinem Amt als Reichsbischof würde zurücktreten müssen. Er hatte mit der von ihm betriebenen Eingliederung der evangelischen Jugendverbände in d …

  • Vorwort [zu: Gottes Wille und unsere Wünsche] 1934

    … Verordnung betreffend die Wiederherstellung geordneter Zustände in der Deutschen Evangelischen Kirche», den sog. «Maulkorb-Erlass» Ludwig Müllers vom 4. Januar 1934 ( GDEK 2 [1934], S. 1 📖 ; KJ 60–71 [1933–1945], 1976 2 , S. 44). Die Verordnung sollte der Konsolidierung der Macht des Reichsbi …

  • Zur Lage der «protestantischen Opposition» in Deutschland 1934

    … ebruar 1934 hatte erneut eine Versammlung des Gaues Groß-Berlin der Deutschen Christen im Sportpalast stattgefunden. Reichsbischof Müller erklärte in seiner «programmatischen Rede» (so die Überschrift über dem Bericht in: AELKZ 67 [1934], Sp. 228f. [Ausgabe vom 9.3.1934 📖 ]) dort: «Ic …

  • Vorwort [zu: Offenbarung, Kirche, Theologie] 1934

    … gewundert darüber, dass ich so lange dazu geschwiegen habe. Aber was war schon dazu zu sagen, dass sich die Reichskirchenregierung Müller , deren Tage am Anfang dieses Jahres schon gezählt schienen, 22 noch einmal aufgerafft und, über alles geschriebene und ungeschriebene Kirchenrecht …

  • Vorwort [zu: Der gute Hirte] 1934

    … umzusehen nach den Zeichen dieses seines heimlichen Waltens: «Hüter, ist die Nacht bald hin?» [ Jes. 21,11 ] Die Kirchenregierung Müller hat fortgefahren zu experimentieren – oder soll und kann man dieses Hin und Her zwischen christlichen und politischen Motiven, diesen Wechsel von Zu …

  • Kurze Erläuterung der Barmer Theologischen Erklärung 1934

    … nationalsozialistischem Staat und seiner Ideologie gegenüber willfährig sein sollte. Vgl. etwa aus einer Kundgebung Reichsbischof Müllers für den gesamten Pfarrerstand vom 13. Oktober 1933 : «Was ich von den Pfarrern erwarte, ist die klare und volksnahe Verkündigung des reinen Evangeli …

  • Die theologische Erklärung der Barmer Bekenntnissynode 1934

    … druck: «beim». ↩ 31 Gemeint ist die erneute Unterwerfung der lutherischen Bischöfe Marahrens , Meiser und Wurm unter Reichsbischof Müller zwei Tage nach dem Kirchenführerempfang bei Hitler ; s. oben, S. 111-123 ; S. 162f., Anm. 26 ; vgl. Scholder II, S. 63–66 📖 . ↩ 32 Überschrift des …

  • Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … Erfolges der seit dem Frühling betriebenen Politik der Eingliederung der evangelischen Landeskirchen in die Reichskirche 2 gingen Ludwig Müller und insbesondere der «Rechtswalter» der Deutschen Evangelischen Kirche, August Jäger , daran, nun auch die bis dahin «intakt» verbliebenen, d. h. ni …

  • Beschluss der Mitgliederversammlung des Reformierten Bundes in Detmold 1934

    … nen beitreten konnten. 561 Spätestens mit der im Frühjahr 1934 einsetzenden Eingliederungspolitik des Reichskirchenregiments unter Ludwig Müller 3 traten die Differenzen deutlich zutage: Vor allem die Reformierten aus den preußischen unierten Kirchen waren dem vollen Druck dieser Politik ausg …

  • Gedanken über die Lage 1934

    … ie Zwangsmaßnahmen gegen die bayrische und württembergische Landeskirche waren inzwischen rückgängig gemacht worden, Reichsbischof Müller schien nach dem abgesagten Empfang bei Hitler in Ungnade gefallen zu sein, sein «Rechtswalter» August Jäger war zurückgetreten und die soeben erst a …

  • Protokoll und Fragen [Sitzung des Theologischen Ausschusses der altpreußischen Union] 1935

    … roben Worte» begründete Niesel gegenüber Paul Humburg so: «Wir stehen heute wieder genau dort, wo wir vor einem Jahre standen! […] Müller hatte keine Position mehr. Es war wahrscheinlich, dass er gehen würde. Man verhandelte wegen eines Übergangskabinetts und überlegte, ob man nicht ei …

  • Die Gemeindemäßigkeit der Predigt 1935

    … r aus dem Bekenntnis der Kirche erwachsenen Dahlemer Botschaft stellen und sich nicht von dem unchristlichen Reichskirchenregiment Müllers und seiner Organe lossagen wollten». 1 In Bonn ergab sich aus dieser Haltung «die Schwierigkeit, daß die Studenten zunächst einmal keine Praktische …

  • Der Weg der Bekenntniskirche 1934 1935

    … st in Berlin eine Rede hielt, wo offenkundig heidnische Töne angeschlagen wurden. Da erschrak man. Ferner erregte es Aufsehen, als Müller die Ariergesetzgebung auf die Kirche übertrug. 18 | 684 Hinter diesen auffallenden Dingen standen erst die ernsthaften grundsätzlichen Fragen, die 1 …

  • Die Möglichkeit einer Bekenntnis-Union 1935

    … onen in den Zentralvorstand zu berufen, um damit seine Verbundenheit mit der Kirche zu dokumentieren, hatte man im Spätsommer 1933 Ludwig Müller und den neugewählten sächsischen Landesbischof Friedrich Coch (1887–1945) in dieses Gremium berufen (vgl. Meier I, S. 82 und S. 549, Anm. 310 📖 ). …

  • Bekennende Kirche im nationalsozialistischen Deutschland 1935

    … 0 und hatte damit zunächst in der Tat einigen Erfolg: Einer ihrer Leute, der im Übrigen unbekannte und unbedeutende Militärpfarrer Ludwig Müller 21 setzt sich als «Reichsbischof» | 796 an die Spitze der evangelischen Kirche. Es geriet die oberbehördliche Macht in der Kirche der meisten Landes …

  • Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung 1935

    … hristen auf. Alle kirchlichen Kreise, auch Gemeinschaftsleute nahmen teil.» ↩ 64 Gemeint ist wohl die persönliche Achtung, die man Ludwig Müller , dem deutschchristlichen Kandidat für das Amt des Reichsbischofs, im Sommer 1933 auch in traditionell kirchlich gesonnenen Kreisen entgegenbrachte; …

  • Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland 1936

    … er die gewalttätigen Methoden der D. C. , man ärgerte sich an der Persönlichkeit des Gegenkandidaten für den Reichsbischofsposten: Ludwig Müller 80 , | 349 und man nahm selbstverständlich Anstoß daran, dass in vielen Lebensäußerungen der D. C. bereits heidnische Elemente sichtbar wurden, wie …

  • Der deutsche Kirchenstreit als Frage an den schweizerischen Protestantismus 1936

    … nenden Beifall. Der Unsinn bricht aus und siegt. Die offizielle Führung der Kirche Luthers gerät in die Hände des «Reichsbischofs» Ludwig Müller und der « Deutschen Christen ». 23 Es zeigt sich jetzt – in Deutschland pflegen sich die Dinge immer sehr prinzipiell und drastisch zu zeigen –, das …

  • Die deutsche Bekenntniskirche 1935/36 1936

    … ng und so den Frieden in der Kirche herzustellen. 18 Mit fast hörbarem Knall wurde der einst so gewaltig eingesetzte Reichsbischof Müller – zwar nicht abgesetzt, wohl aber (er war längst eine unmögliche Figur geworden) in einen Zustand unschädlicher Ruhe versetzt, und ähnlich erging es …

  • Die allgemeine kirchliche Bedeutung des deutschen Kirchenkampfes 1936

    … – gelernt bd zu handeln be . Es ging. Man hat widerstanden und man hat ausgehalten bf . Man hat dem Versuch widerstanden mit jenem Reichsbischof , der zum obersten Kirchenfürsten eingesetzt werden sollte, man hat auch jenem gewaltsamen Angriff in Gestalt des «Rechtswalters» Jäger Trotz gebote …

  • Der deutsche Kirchenkampf 1937

    … der Fragen eintritt» (Brief an Ch. von Kirschbaum vom 2.1.1935 [ KBA 9272.139 ; Bw.Kirschbaum I, S. 409f. 📖 ]). ↩ 36 Gemeint ist Ludwig Müller (1883–1945), seit 1926 Wehrkreispfarrer in Königsberg, wo er Hitler 1927 persönlich kennengelernt hatte; vgl. Th. M. Schneider, Reichsbischof Ludwig …

  • Gespräch mit Hans Fischer und Erwin Sutz 21. Januar 1948

    … s in dem allen. Ein Äquivalent zu den Erscheinungen der Gläubigkeit, des Messianismus, die einen Rosenberg 26 oder aber auch einen Müller 27 ermöglichten. Der Stalinkult ist gleichzusetzen der Ikonenwirtschaft der russischen Kirche. Nicht die gleiche SS-Mystik, nicht die gleiche Ekstas …