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Barth, Heinrich (1890-1965)

Barth, Heinrich (1890-1965): Schweizer Philosoph und Hochschullehrer; 1920 in Basel habilitiert, 1928 a.o. Prof., 1942 o. Prof. für Philosophie in Basel. Bruder von Karl Barth.

Fundstellen im Text 167

  • Biographische Skizzen Karl Barths 26. März 1927 – 12. August 1946

    … l bis zu meinem 16. Lebensjahr heimlich und offen im Mittelpunkt meines geistigen Lebens. Das Bleisoldatenspiel war mir und meinen Brüdern eine mit Ausdauer und Sachlichkeit betriebene ernste Beschäftigung. Vier Jahre lang habe ich in einem der in der Schweiz damals und teilweise noch h …

  • Vorwort 1973

    … � erkennen läßt. Karl Barth befand sich in jenen Münsterer Jahren in regem Gespräch einerseits mit seinem Bruder , dem Philosophen Heinrich Barth , dem Religionsphilosophen und späteren Professor für mathematische Logik und Grundlagenforschung Heinrich Scholz und dem Philosophen Hinrich Knitte …

  • Theologische und philosophische Ethik 1928

    … n und finden wird .» – K. Barth dürfte sich vor allem in diesem Paragraphen in stillem Gespräch mit seinem Bruder, dem Philosophen Heinrich Barth ( 1890–1965 ) befunden haben. Vgl. daher wie zur Ethikvorlesung insgesamt so namentlich zu § 2 Abschnitt 4, c ( S. 67ff. ) dessen Werk Philosophie d …

  • Vorwort kein Datum

    … sind: so Frau Barth = Nelly , Frau Thurneysen = Marguerite , Karl Barths Brüder Pfr. Peter Barth = Peter , Prof. Heinrich Barth = Heiner , das Ehepaar Pestalozzi-Eidenbenz = Ruedi und Gerty , Pfr. Georg Merz = Georg , Prof. Wilhelm Vischer = Helmi , Prof. Emil Brunner = Emil . — Noch …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 25. Februar 1915

    … aft gesagt werden könnte, und also etwas Unersetzliches ist. […] In deinem Blaukreuzverein und erst noch vor dir und deinem Bruder Heiner 1 zu reden, fällt mir nicht leicht. Ich habe vor, über «Seitenwege» etwas zu sagen, und meine damit die vielerlei Anliegen, die sich einem heute anb …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 9. März 1915

    … Sätzen darauf reagieren. Du hast einen weiten Vorteil vor mir an dem lebendigen Austausch mit deiner Frau und mit [deinem Bruder] Heinrich . Ihr verfolgt jeweilen angesponnene Fäden weiter, überlegt euch in gemeinsamem Nachdenken, was bei einem Zusammensein, wie wir es hatten, etwa hera …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 4. August 1915

    … t » 📖 (= Das Wort Gottes und die Theologie , S. 65 📖 ). 1924 gab es eine kleine Kontroverse zwischen Jaeger einerseits, Karl und Heinrich Barth andrerseits. Siehe P. Jaeger , « Zur Jenseitsfrage », in: Die Christliche Welt, Jg. 38 (1924), S. 579f. 📖 — K. Barth , Antwort an Paul Jaeger , CW …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. August 1915

    75 27. August 1915 Lieber Freund! Soeben wieder eine «eschatologische Hymne» (so nennt mein geistreicher Bruder Heiner meine Predigten) beendigt (für den Kosakenspieß späterhin, vorläufig für den Sonntag) über Mose in der Amalekiterschlacht [ Ex 17,8–15 ] mit Aufschl …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. April 1916

    … den bei Regenwetter, mit Ausnahme einiger von der Nachhut vertilgter Biere nicht übel gelungen. Nachher traf plötzlich mein Bruder Heiner ein, irgendwoher aus dem Unendlichen, jetzt — nach seinen Berliner Eindrücken — viel zugänglicher für unsre Methoden, doch mit den ernsten Vorbehalt …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 6. Januar 1917

    … ie hiesige Münster kanzel wagt und Kandidat Lindt 1 den Safenwilern predigt. Auch hier ist allerhand zu erleben: z. B. mein Bruder Heiner , der das Kutter buch 2 sehr lobt als den Durchbruch des platonischen gegenüber dem russischen Geist unter den Religiössozialen und es beständig geg …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 17. April 1917

    … ir im ganzen — trotz einzelner Lichter — recht nachträglich, kirchenblättlich vor. Wir hatten letzte Woche recht gefreute Tage mit Heiner [Barth] und [Gottfried] Ludwig . Heiner war am Sonntag zum ersten Mal «restlos befriedigt» von meiner Predigt liegt online noch nicht vor (über Petrus , Joh …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. Juli 1917

    … e ich mich in raschem Lauf von meinen damals ausgewählten (leider z.T. schon abgeschriebenen!) Predigten. Gehts dir nicht auch so? Heiner war da. «Ich glaube, ihr lest zu viel in der Bibel.» — «Wie schade, daß Thurneysen nicht kam, ich freue mich immer, mit so bedeutenden und gelehrten …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. Dezember 1917

    … zur Last, sofern sie es überhaupt merkt. Mutatis mutandis überall die gleiche Situation wie bei Fritz Wieser 3 oder meinem Bruder Heiner . Unsere Art, Pfarrer sein zu wollen, ist wohl in sich unmöglich, und wenn nicht irgend eine himmlische Bestätigung unsrer Wege sich ereignen will, …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 17. Dezember 1917

    … hr überhaupt zu räumen und ihnen ans Herz zu legen, nun einmal gründlich die andere Seite zu hören, etwa in Gestalt meines Bruders Heinrich , der mit Lejeune 3 und Adler 4 ein ungleich harmonischeres Ganzes bilden würde als ich oder du. Was hältst du davon? Aber bitte sag nun nicht unbes …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. Dezember 1917

    253 21. Dezember 1917 Lieber Karl , Ich empfinde in der Aarauer Sache wie du und möchte dir auch sagen: stell Heinrich in den Vordergrund, falls du überzeugt bist, nicht selber reden zu können. Verlockend wäre die Gelegenheit, aber der Römerbrief 📖 geht vor und wird …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 26. Dezember 1917

    … n auch vor und ist schon in Angriff genommen. Ich bekam ferner Duhms «Propheten», 1 Rathenaus «Von kommenden Dingen» 2 und ein von Heiner dediziertes Buch über Katharina von Siena , ferner feine Michelangelo -Mappen. […] Auf Wiedersehen! Euer Karl 1 B. Duhm , Israels Propheten , Tübing …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Februar 1918

    … und nicht Politik!), auf der sich unsere Bündner Freunde mit Vorliebe bewegen, liegt mir nun gar nicht. Vielleicht daß mein Bruder Heiner , der hingeht, Entscheidendes vorbringen wird, vielleicht auch nicht, jedenfalls scheint mir das nicht der Moment, die Höhle zu verlassen. […] Ragaz …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 1. März 1918

    … n die Aarauer Konferenz ? Bader will ich jedenfalls hören. Den haben sie nun offenbar gewonnen statt dir oder statt deines Bruders Heinrich . Ich predige bereits über Passionstexte. Letzten Sonntag über Bartimäus : «Und viele bedrohten ihn, er solle stillschweigen, er aber schrie viel la …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 12. Juni 1918

    … rchaus zu uns, keinesfalls zu Ragaz und Gerber . Ich erwarte viel von seiner feinen bedächtigen Art, wie sie die Berner haben. […] Heiner sprach diesmal gemäßigt, sein und mein Buch 2 wurden mit zwei feindlichen Minenstollen verglichen, in denen man den Andern nur schürfen und klopfen …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Juli 1918

    … r Gedanken zu nötigen, teils um ihnen voll gerecht zu werden. Es wird da noch manches Gespräch zu führen geben, wenn einmal deines Bruders Platobuch 📖 vorliegen wird. Wir sind | 284 ja alle noch im Fluß und müssen uns aneinander über uns selber klar werden. Die Safenwiler haben scheint …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. Juli 1918

    … ard ! Ich bin wieder gesund, noch nicht völlig, aber fast, jedenfalls wieder emsig an Römer 8 liegt online noch nicht vor 📖 . […] Heiner ist da und lag ebenfalls darnieder. […] Am Sonntag war nun einmal einfach keine Pre | 287 digt [wegen der Grippeepidemie]. Das Läuten wurde scheints …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 30. August 1918

    … hl nichts werden. […] Ich muß auf alle Fälle ein paar Tage in Bern sein. […] Am Dienstag waren wir per Velo in Madiswil und hörten Heiner aus seinem Platobuch 📖 vorlesen. Das wird eine gute Sache mit vielen Hintergründen und Perspektiven, auf die wir getrost Vertrauen setzen dürfen. D …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 10. September 1918

    292 10. September 1918 Lieber Eduard ! Die Untersuchung der idealistischen Mitteilung hat folgendes Resultat ergeben: [ Heinrich und Peter Barth denken von uns, d.h.] von denen, mit denen man eigentlich über nichts verhandeln kann, oder von den «Stichlern»: Mühelos setzen sie …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. April 1919

    … Lieber Karl , Also die Aarauer Konferenz und damit Brunners Erlebnisvortrag 1 — das war das Letzte. Wir sind nach dem Votum deines Bruders heimgezogen. […] Ich lese Krapotkins Memoiren, 2 ein zeitgemäßes Buch, ich lerne viel daraus. Schwierigste persönliche Fragen werden in diesem Leben …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 13. April 1919

    … in den dunkelsten Gebieten der « Evangelischen Gesellschaft »! 4 […] [Die] Aarau[er Konferenz] habe ich auch in guter Erinnerung. Heiners Vortrag 5 ist mir zum Antrieb geworden, das totaliter aliter des Gottesreiches noch viel kräftiger ins Auge zu fassen. Ragaz wird uns wohl zunächst …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 11. September 1919

    … ch allen Seiten schießend, an offenen und heimlichen Scharnieren kein Mangel. Sieh alles gut nach, ob alles gut ineinander greift. Heiners Vortrag 1 hat mit Wind und Gegenwind mächtig auf meine Fahrt eingewirkt. Sein Ende befriedigt mich beim Lesen doch nicht recht, dieses «Ende gut, Al …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 27. Dezember 1919

    … es Lob, durch das persönliche Empfindlichkeit hindurchscheint. Was sind wir Diener am Wort doch für unsachliche Leute! Dein Bruder Heiner wird seine philosophische Überlegenheit dieser theologischen Empfindsamkeit vorziehen und unsere Gebrechlichkeit in einer tiefliegenden systematisch …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. April 1920

    … nun nach langer Zeit der Mißbilligung den Weg wieder gefunden zur Einsicht in unsre Wege, und ich hatte sehr schöne Tage mit ihr, Heiner (der meinem Vortrag den philosophischen Segen erteilt hat!) und meiner Schwester . […] Am Sonntag war ich bei Liechtenhan in der Predigt. Er stellte …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. April 1920

    … einem «Pfarrer» redet. 383 Wir müssen uns bald einmal sehen. Wie bist du heimgekommen? Ich konnte noch ein wenig mit deinem Bruder Heinrich reden, was mich sehr freute. Herzliche Grüße von uns beiden! Eduard Eben kam dein Brief. Herzlichsten Dank! Was für gute reiche Nachrichten! Du konn …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. April 1920

    … hr niemand Lust hat, mitzukommen. Peter röhrte auch allerlei von «Kontinuität» zu Wissenschaft, Kultur etc., die gefehlt habe. Nur Heiner scheint mir entschieden die Stange zu halten. […] Die Wüstenzone um mich herum hat sich ersichtlich verbreitert. Und dabei beruft sich in der Tat al …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. Juli 1920

    … mst du noch einmal als zweiter Vadian auf einen Sockel! 2 Wir freuen uns mit über das Loch, das da sichtlich schon geschlagen ist. Heiner scheint nicht restlos zufrieden mit uns. Also auch er [nennt uns]: Bolschewisten ! Ich verstehe ihn nicht ganz und frage mich manchmal, ob nicht auc …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 4. Juli 1920

    … hrt wenigstens bis Buckten . Gute Leistungen, die ich aber noch in allen Knochen spüre. Gestern Morgen hörte ich die Vorlesung von Heiner . Es waren umsichtige, nüchterne und glaubwürdige Mitteilungen über Platos Ethik, alles noch etwas privatdozentlich gehemmt, gar nicht glänzend und …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 13. Juli 1920

    … wenigstens bis jetzt noch immer wieder alsbald niedergerissen, was wir zu bauen geschienen hatten. Daß er seinen Widerspruch (wie Heiner ) bei dir einhakt, ist insofern verständlich, als du — im Gegensatz zu meinem schrecklichen Vormichhin-Reden — tatsächlich zu den Menschen redest, i …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. August 1920

    … z ist gut; in einigen Jahren, wenn er noch etwas weniger Adept sein wird, wird es noch besser sein. In Gadmen waren auch Peter und Heiner , ferner der junge Gustav Müller , des bekannten Sozialisten steiler, unheimlich gescheiter, philosophiebeflissener Sohn. 2 Merz führte gewöhnlich d …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. Oktober 1920

    … ner Post zur andern einen Brief von dir. Sicher hat sich viel Merkwürdiges angesammelt auf deiner Seite des Korridors. Bei mir ist Heiner auf Besuch, der nicht nach Riga geht, sondern eine Kant -Vorlesung vorbereitet. Die Synode verlief belanglos. […] Am 11. gedenke ich nach Baden ans …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. November 1920

    … he. Aber die Kirche wird zu meinem Leidwesen nicht geschlossen. Ich wäre jetzt gerne unablässig am Römerbrief 📖 . Am Dienstag ist Heiners Antrittsvorlesung, bei der er um der «Demonstration» und des Zusammenhangs willen dringend meine Anwesenheit wünscht. Ich weiß nicht recht, wie er d …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 26. November 1920

    … oklamieren, unmöglich so eng mit ihnen verbinden können, wie sie es seit Marburg offenbar gerne möchten. […] Ich hörte am Dienstag Heiners Antrittsvorlesung, eine gute Darbietung, mit achtungsvollem Hutlüften gegen uns hin am Schluß. […] Ich hoffe, daß Lempp den Vortrag in Verlag nimmt, …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 28. Dezember 1920

    … ten steil vor mir aufsteigt, nur langsam schreitend, pickelnd und kletternd zurücklegen können. Hier ein neuer warnender Brief von Heiner . Schreib mir doch rasch, was du davon hältst. Auf Einsicht in mein Manuskript beruht er nicht, sondern mehr auf dem Eindruck, den er von meinem gan …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 6. Januar 1921

    … ! Du lässest diesmal lange nichts von dir hören. Bist du krank? […] Wir waren unterdessen die ganze Familie in Madiswil , wo auch Heiner zu sehen war. Die Väter und Onkeln sprachen sich aus, die sechs Kindlein (+ unser Wiener Kind) 1 beschnüffelten sich mit einigem Mißtrauen, die Mütt …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 13. Juni 1921

    … sch intelligent, mit einer wahren Galgenphysiognomie, einen geladenen Revolver bei sich (der bei Tisch andächtig betrachtet wurde, Heiner war auch da übrigens!!), früher Fremdenlegionär, aus der schweizerischen Armee als hoffnungslos rabiat ausgestoßen, im Lohnhof 2 bekannt wie wir in …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. September 1921

    … ndlich. […] Nun ist auch diese Episode und der Großratssaal 3 hinter mir. — Am Sonntag waren Dr. Spoendlins , Dr. Geyer -Nürnberg, Heiner , Fritz Lieb und seine Schwester hier, ein Massenaufmarsch! Mit Geyer gabs ein gutes Klingenkreuzen, und wir schieden nicht ohne Hochachtung. Er ist …

  • Die Demut 1928 – 1929

    … Bd. 7, Zürich 1948, S. 1108. 📖 ↩ 8 Anscheinend eine Anspielung auf die Frage, über die es zwischen Karl Barth und seinen Brüdern Heinrich und Peter Barth im Frühjahr 1928 zu einem Streit gekommen war: ob es nämlich im christlichen Leben einen «Fortschritt in der Heiligung» gebe. Vor al …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … inandersetzung mit Paul Althaus , oben S. 39ff. ↩ 60 Wichtige Erkenntnisse der Philosophie Platons hatte Barth durch seinen Bruder Heinrich gewonnen (vgl. das Vorwort zu Römerbrief 2, S. VII ). 📖 Zur zentralen Bedeutung des Staates im Denken Platons vgl. H. Barth , Die Seele in der Phil …

  • «Diskussionsthesen» für einen Vortrag in Bremen 1922

    … in ihrem Haus (Sonnenstraße 30b) zu logieren ( Original im Karl Barth-Archiv , Basel). ↩ 9 Brief an seine Mutter und seinen Bruder Heinrich Barth vom 21.12.1922 ( Original im Karl Barth-Archiv , Basel). ↩

  • Antwort an Paul Jaeger 1924

    … nden Worte vom «schlangenklugen Wortspiel» ohne 580 jede Einschränkung in einer Sammlung von Aufsätzen wiederholt, und sein Bruder Heinrich Barth hat ihm inzwischen sekundiert, indem er in seiner Schrift über « Das Problem des Ursprungs in der platonischen Philosophie 📖 » von Theologen sprich …

  • Kirche und Theologie 1925

    … eist und das christliche Leben . Vortrag, gehalten an der [3.] Theologischen Woche in Elberfeld am 9. Oktober 1929, in: K. Barth / H. Barth , Zur Lehre vom heiligen Geist , München 1930, S. 39–105. 📖 ↩ 15 Hermann Albert Hesse (1877–1957), 1902–1907 Pfarrer in Duisburg-Meiderich, 1909–19 …

  • Predigt: 2. Mose 17,8-15 (I) 29. August 1915

    … chrift dieser Predigt schrieb Barth an Thurneysen : «Soeben wieder eine ‹eschatologische Hymne› (so nennt mein geistreicher Bruder Heiner meine Predigten) beendet … mit Aufschlüssen über Teilerfolge und Totalerfolge, Tun und Nicht-Tun, Glaube und Hoffnung, Pfarrer und andere Propheten. …

  • Vorwort 6. März 2000

    … den befinden sich in der Predigtforschungsstelle Heidelberg. Außerdem wurden Dokumente aus anderen Nachlässen — insbesondere denen Heinrich Barths , Fritz Liebs , Alphons Koechlins (alle in der Universitätsbibliothek Basel) und Emil Brunners (Staatsarchiv des Kantons Zürich) — sowie Bestände st …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. März 1930

    … elände liegt im Frieden deiner Hände! 21 Ich | 6 bin vor allem gespannt auf Hegel , dessen Phänomenologie 📖 ich ja seinerzeit bei Heiner 22 im Seminar las 23 , und der gegenüber auch von Heiner der Kierkegaardsche Einwand doch mit aller Kraft aufrechterhalten blieb. Ich habe nun die g …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 8. Juli 1930

    … mmt. Er hat deine Dogmatik 19 in ihrer wirklichen und letzten Absicht so gut verstanden, wie ich es noch bei keinem traf, hat auch Heiner besucht und sich mit ihm verständigt, kurz eine ganz hoffnungsvolle Gestalt. Er will einen Doktor machen und wird sicher in Holland dereinst eingrei …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. Oktober 1930

    … ir bleiben ja immer wieder und unverbesserlich, die wir sind. Als Schatten über dem Himmel liegt in diesen Tagen die Nichtberufung Heiners , die immer fragloser wird, auf einem. Ich habe letzte Woche in paar Mal mit ihm und Gertrud geredet. Heiner ist sehr bedrückt , tapfer, sicher, abe …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 19. Oktober 1930

    … ig werden, die in andere Richtung weisen. Hast du von Gerty auch Hühner zu essen bekommen?? Über den traurigen Stand der Sache von Heiner habe ich viel nachgedacht und möchte schließlich doch meinen, die angeregte Démarche bei Stenzel unterlassen zu sollen. Ich kenne ihn persönlich von …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. Oktober 1930

    … versuchen. 15 Hier ist ebenfalls nicht viel zu holen, wie mir schien. Oder hatte Piper nur eine besonders unglückliche Stunde? 59 Heiner — denk, ich hab ihm deinen Brief an Scholz gezeigt. Er war sehr erfreut über deine Bereitwilligkeit zu helfen, aber doch auch wieder erschrocken ob …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. Oktober 1930

    … [ 24. Oktober 1930 ] Lieber Eduard ! Hier meine Antwort auf den dir bekannten Brief von Emil . 1 Dank für deinen guten Brief. Daß Heiners Eingreifen sehr glücklich war, bezweifle ich. Scholz hatte sehr freundlich auf meinen Brief reagiert, und ich glaube, die Sache hätte gut gewirkt. A …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 28. November 1930

    … hranken traten. Ein letzter Abend wurde von den Freidenkern angeschlossen: «Gott im Lichte der Vernunft», an dem sogar dein Bruder Heiner als Zuhörer und Dieterle und ich sogar als Diskussionsredner teilnahmen. 18 Das ganze Ergebnis war allerdings bedrük | 69 kend, denn es trat nur han …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 5. Dezember 1930

    … um sich weiteren armen Pilgern zuzuwenden, also vorerst Georgs in Bethel . Ich muß schließen, da die Predigt anzugreifen ist. Mit Heiner hatte ich dieser Tage ein längeres Gespräch. Es steht nicht sehr gut um seine Positionen, auch nicht einmal um die, die doch auf alle Fälle sollten …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 10. Dezember 1930

    … er Häuflein auf dem Rasen sichtbar wird, ankündigend, daß da wiederum einer letzte Worte gesprochen zu haben meint! Wie wird’s mit Heiner werden? Weder deine Nachrichten noch die in der letzten Zeit auf anderen Wegen eingelaufenen lauten sehr tröstlich. Einem Briefe meiner Schwägerin G …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 18. Dezember 1930

    … eitere Zuhörerschaft zu bedienen. 3 Dann aber ging’s in gestrecktem | 83 Lauf jener Stätte entgegen, wo wir einen Abend lang einst Heiner gefeiert haben und wobei Fritz leider seine ausgezeichnete Rede nicht gehalten hat, weißt du noch, die doch geschlossen hätte mit der schlechthinige …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 22. Februar 1931

    … 931 ] Lieber Eduard ! Dieser Rundbrief ist nun also auf dem Krankenlager entstanden. Karl läßt dich bitten, ihn auch seinem Bruder Heiner und eventuell Lukas Christ 1 zukommen zu lassen. 102 Der Arzt ist sehr zufrieden mit Karls Zustand. Es ist eine Ohren -Diphtherie, die sehr viel wen …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 6. März 1931

    … rkus danke ich für die vortreffliche Leistung, die er mit seiner Übersetzung 50 zu Weihnachten mir dargebracht hat. Heute erzählte Heiner das Traurige, daß sein wackerer Vetter Ueli in Bern leider bei der Aufnahmsprüfung ins Gymnasium wenig Glück gehabt habe, so daß nun irgendwie auf d …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 16. März 1931

    … r Kirche! Und nun möchte ich dir nur mitteilen, daß ich bei deiner Einreise nur im Hintergrund sichtbar werden möchte. Dein Bruder Heiner muß irgendwie den Wunsch geäußert haben, diesmal möchte er dich einmal mit Ehren empfangen. Du wirst ja nur von einem Bahnhof zum anderen 2 in Basel …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 1. April 1931

    126 1. April 1931 Lieber Karl , Eben heute abend wollte ich Heiner anläuten, um zu erfahren, wie es dir eigentlich gehe und wo du eigentlich steckst. Doch sicher noch in Bern ? Oder bist du bereits mit deiner Mutter …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. April 1931

    … ag) heimfahren, da das Karussell in Bonn dann bald wieder beginnt und noch allerhand zu tun ist. Fatalerweise werden zu jener Zeit Heiner und Gertrud gerade hier sein, so daß ich nicht am 10. bei ihnen absteigen und dich dann aufsuchen kann. Aber mir fällt ein, daß ich bei Karl Sartori …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 16. Mai 1931

    … in Elberfeld haben mir entsprechende Anfragen eingetragen. Ich habe aber an beiden Orten ebenfalls abgelehnt. Leider hat nun auch Heiner keine Gelegenheit, in Elberfeld zu reden, da man ihn dort offenbar nur mit dir zusammen auftreten lassen will. 12 Heiner — ich bin wieder, und zwar …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 27. Juni 1931

    … rt Prälaten, Dekane, Land- und Stadtpfarrer, das Minschter selber noch ganz anders voll als am Bettag 3 , und nun also der wackere Heiner Gelzer 4 und ich, unterstützt vom Chor der Mis | 149 sionszöglinge und unter den Augen des ganzen Komitees 5 diejenigen, welche das Wort zu nehmen haben. E …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. September 1931

    … l der Rede entgegennehmen können. Aber vielleicht sprudelt er uns dann eben doch in Basel . Sei von uns allen herzlich gegrüßt! Ob Heiner auch noch in Bern ist? Dann werden strenge brüderliche Gespräche geführt werden müssen. Wir freuen uns, Lollo über diesen Sonntag bei uns zu haben. …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. September 1931

    … torius besuchte — es könnte auch in Frage kommen, daß du diesen schon auf Mittwoch Abend beschiedest — zum Mittagessen bin ich bei Heiners erwartet. Den Nachmittag könnten wir dann, am besten gemeinsam, wenn du Zeit hast, bei Lukas Christ zubringen (den du vielleicht telephonisch von di …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 25. Oktober 1931

    … letzte Waldfahrten mit dem Velo 7 . Und dann begann der Basler Winter, denn bereits ist es ganz grau und regnerisch. Ich habe mit Heiner die Gründung einer theologisch-philosophischen Arbeitsgemeinschaft im Sinne 8 , das Seminar setzt nächste Woche ein, die Kindlein sammeln sich zum K …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 19. November 1931

    … st natürlich die Kehrseite jener Siebzigerjahre, daß diese Bürgerkirche damals wohl zum Aufstieg kam. Den beiliegenden Aufruf, von Heiner verfaßt 15 , haben wir eben dieser Tage an einige geistige Notabeln Basels versandt. Sehen wir zu, was daraus wird. Mir bangt natürlich ein wenig vo …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 9. Februar 1932

    … seine Spekulationen über die gefallene Schöpfung 6 (welcher fatalen Lehre übrigens neuerdings zu meinem Gram und Groll dein Bruder Heiner freundlichsten Beifall zu spenden beginnt!) und Köberle seine Halbheiligung nicht mehr recht ab. Dafür bilden sie dann die Stützen in meinem Seminar …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 11. Februar 1932

    … ter die Unterlage für seine Vorlesung sein werden 2 .) Dein Brief hat uns, und Karl besonders, sehr bewegt und in bezug auf Bruder Heiner bekümmert. Wenn das Arbeitsgedränge auch hier nicht so beklemmend wäre, würdest du eine direkte Antwort von ihm haben, auf die du nun leider bis zum …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. April 1932

    … fach als schwarzes Schaf dasteht, und zwar dunkelster Färbung, so wirkt sich das unter Umständen wieder einmal so aus, wie es etwa Heiner erfahren mußte. Ich gedenke daher einmal bei Thalmann selber einen Schritt zu tun und mich zu verwahren gegen die Darstellung Hansli Buurs , aus der …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. Juli 1932

    … ar wußten die geöffneten Ohren deiner Schüler auch da manchen falschen Ton zu hören. Daneben ging also die Arbeitsgemeinschaft mit Heiner weiter. Es wurde u. a. an drei Abenden im Zusammenhang mit Goethe über die künstlerischen Phänomene geredet. Auch dabei kam es zu Dissonanzen, indem …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 31. August 1932

    … ertürme mit der Sonne über den Platz wandern und nehme also allerlei Meldungen über den Stand der Dinge in dieser Mittelstadt, wie Heiner sagt, entgegen. Immerhin, heute abend werde ich mit Marguerite zusammen noch einmal den Schuß im Morgengrauen 10 ansehen gehen und dabei des ausgeze …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 5. September 1932

    … dere. Wenn nur die Ausführung nicht so skizzenhaft und abgerissen wäre. Er will sich nun noch nach Bern begeben, um seinen Meister Heiner dort zu treffen | 260 und zu sprechen. Dich selber — du kannst ruhig sein — wird er nicht mehr erreichen. Herzliche Grüße dem ganzen Bergli ! Herzli …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 18. September 1932

    … ch Basel komme, am Mittwoch weiter fahre. Grüße Marguerite . Es grüßt dich dein Karl Nachtrag! Ich war hier noch ein paar Tage mit Heiner und seiner Frau zusammen. Es ging Alles gut und freundlich. Nur als ich mich erkundigte, wie denn das mit der von ihm vermißten Heranbildung einer z …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. September 1932

    … rg gleich zurück! 19 Wirklich, warum hat er darauf so ungenügend geantwortet? Kann er auch einfach im Augenblick nicht mehr hören? Heiner habe ich noch nicht gesehen, doch ist zu der bevorstehenden Auseinandersetzung über Offenbarung 20 bereits solenn eingeladen, und ich sehe dieser Sa …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 5. Oktober 1932

    … zubringen. Köberle berief sich auf das Christuszeugnis der Evangelien als solches, Ernst operierte mit Pascal . Dazwischen feuerte Heiner als Präsident die anwesenden Theologen an, sie müßten jetzt wirklich einmal Bescheid sagen und die klar gestellten Einzelfragen nicht immer nur wied …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. November 1932

    … ngeladen hatte kurz vor Semesterschluß, in guter Erinnerung und lasse ihn durchaus wieder grüßen. In diesen Tagen wird der strenge Heiner nun auch einmal in Bonn auftauchen nach einer sicher guten und siegreichen Vortragsreise zu den Bremern 21 und doch auch zu unserem ami Querbein . W …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 25. November 1932

    … he erwiesen sei, der Fortgang des Buches davon unabhängig aber diesen «Unglücksfall» hinter sich lassen könne! — Gestern abend war Heiner Barth da, und man versuchte, mit ihm diese Fragen zu besprechen. Er konnte und wollte natürlich auf die theologische Fragestellung nicht eintreten, aber w …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. Dezember 1932 – 23. Dezember 1932

    … Interpretation. Und schließlich war es nur ein sozusagen kleiner Schnörkel, den er da noch anhängen mußte. Wir saßen am Abend mit Heiner und seiner Frau noch lange zusammen — sie hatten die Predigt auch gehört — und besprachen den — wie sagte doch Lollo von dem Eingang der Ethik? — «U …

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 23. Dezember 1932

    … n du sie nicht selber in Aussicht gestellt hättest und wenn ich nicht Mitte Januar über dieses Kapitel selber zu sprechen hätte in Heiners Vereinigung. Auch die homiletischen Notizen interessieren mich natürlich brennend. Aber ich möchte dir nicht besondere Mühe machen und will gerne wa …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. Dezember 1932

    … einander» 34 ungeachtet — mit Kerinth durchaus nicht in einer Badeanstalt sein wollte. 35 Ich hatte ja übrigens auch Gelegenheit, Heiner über dieses Buch zu vernehmen. Er zeigte sich sehr überrascht, daß es «in theologischen Kreisen» so lebhaft abgelehnt werde, scheint aber von seiner …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 30. Januar 1933 – 31. Januar 1933

    … ernsthaften Unruhen kommen könnte. Ich muß Schluß machen, obwohl ich gerne auch noch zu deinem Aufruf betr. Genf und zu dem Erlaß Heiners 20 das Wort ergriffen hätte. Aber das Erstere ganz besonders würde noch einmal einen ganz neuen | 354 Anlauf des Nachdenkens bedeuten, zu dem ich he …

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 18. April 1933

    … is nach solch einem «Zeichen», etwa dann, wenn ich mich (was ja allerdings glücklicherweise nicht zu oft vorkommt) einer Frage von Heiner , früher einem Gespräch mit Karls Mutter oder eben einem Brief oder einer Begegnung mit Nelly gegenübersah. Sogar (aber dies wirklich nur unter uns …

  • Eduard Thurneysen an Nelly Barth 14. Mai 1933

    … erlöst und erleichtert wären auch wir in der Ferne (ich denke an Marguerite , ich denke an Ruedi und Gerty , ich kann aber auch an Heiner oder an Karl Lindt denken, mit denen ich ja auch ein wenig ins Gespräch über euch gekommen bin gerade in der letzten Zeit), wenn wir ein wenig etwas …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 31. Mai 1933

    … keines von euch je vom Anderen mehr zu viel verlangt und daß damit doch alles ein klein wenig lockerer geworden ist! Kürzlich war Heiner einmal bei mir einen Abend lang. Sein Eindruck war hinsichtlich Nellys einfach der: er fürchtet für sie, [sie] sei an einem äußersten Punkt angelang …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. Juni 1933

    … wirklich in die Ohren schreien , daß dieses System das Ende aller Dinge bedeutet, daß sich vorher wohl gemächlich (so im Stil von Heiner !) darüber reden läßt, aber wehe, wenn es einmal da ist. Freilich: wenn ihm die Liberalen, Freisinnigen, Katholiken und Sozialdemokraten nicht etwas …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. Juli 1933

    … ja mit einer riesigen Aufwendung von innerer Mühe und bestem Willen. Und das ist sicher etwas ganz selten Großes und Gutes an ihr. Heiner habe ich in der letzten Zeit wenig gesehen. In der Sitzung der Gesellschaft , die kürzlich stattfand, konnte ich nicht anwesend sein, glücklicherwei …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 14. Juli 1933

    465 14. Juli 1933 Lieber Karl , Ich übersende dir hier einen Notenwechsel, der zwischen Heiner und mir eben stattgefunden hat. 1 Ich nehme an, im wesentlichen teilest du | 466 meinen Einspruch gegen Heiners Thesen. Aber ich bin natürlich froh …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 27. Juli 1933

    … ald, bald ist auch für Euch alles wieder für einmal überstanden und der Ruheport auf dem Bergli erreicht. Wie werdet Ihr aufatmen! Heiner hat mir auf meine Gegenthesen sehr verletzt und stachlig geantwortet. 2 Ich stelle es dir dann zu! Es betrifft dich mit. Wir grüßen dich herzlich, h …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 29. Juli 1933

    … und ein wenig mit euch zu bedenken. Einstweilen lege ich dir den weiteren Gang meines offensichtlich unglücklichen Gespräches mit Heiner bei. Was soll ich ihm eigentlich nun antworten? Vielleicht kannst du mir raten. Ich frage mich manchmal, ob ich ihm nicht wirklich einfach ärgerlich …

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 21. August 1933

    … ittwoch geben 1 , er würde das Couvert zu sehr belasten. Von mir liegt bei die Kopie eines Kleinen Briefes, den ich dieser Tage an Heiner schrieb. 2 | 482 Heiners selbst kommen erst Donnerstag dieser Woche nach Basel zurück, so daß es euch also nicht belasten muß, in Basel anzukehren, …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 28. August 1933

    … te dich weder mit Elia verwechseln 1 , noch kann ich dir eine Oxfordermahnung zu Teil werden lassen über die «Denksünden», wie sie Heiner mir zukommen ließ 2 . Ich sehe keine Möglichkeit für dich, etwas anders haben zu wollen, als es nun einmal ist. «Der Eifer um dein Haus…» [vgl. Ps. …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 12. September 1933

    … ach München , die uns also bevorstehen soll, freut mich natürlich. 8 Ich hoffe wirklich, es möglich zu machen mitzukommen. 496 Mit Heiner war das Zusammensein nach dem Berglisonntag 9 darum zunächst gar nicht gut, weil er mit der runden Erklärung hervortrat, er habe sich mit Dir restlo …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 14. Oktober 1933

    … osse vorläufig draußen auf dem Schicksalsfeld weiter ausharren. Hoffentlich schreibt er nun sein längst geplantes Buch. 7 Endlich: Heiner hat seinen Besuch bei Emil und vor allem Gerty ausgeführt und beiden sein Leid wegen mir geklagt und verspricht sich davon Erleichterung der Lage, w …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. Oktober 1933

    … einem Leben zum ersten Mal bei diesem Anlaß als notwendig erschienen ist. Zum Mittagessen war ich dann beim Fremdling 22 , wo auch Heiner zu sehen war und es an erstaunten Bemerkungen über all diese kirchlichen Vorgänge nicht fehlen ließ. Am Samstag morgen bin ich dann wieder mit K. L. …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. November 1933

    … sein. Das wird und muß sich lohnen, lohnen, lohnen! Wobei mir gerade die Zurückhaltung einleuchtet, aus der heraus du alles sagst. Heiner — ich hatte dieser Tage ein wirklich gutes Gespräch mit ihm, jenes von Gerty als so wünschbar erklärte und nun also wirklich zu Stande gekommene «Ab …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 11. Dezember 1933

    … s, alles weiter? Gestern abend waren, wie du meinem Zeddel im Expreßbrief 12 entnommen haben wirst, gerade bei uns: Sartoriusens , Heiners , Karl Ludwig Schmidt und Emil Brunner , der eben in Basel war 13 . Daher die Grüße und das Helglein 14 . Karl Ludwig sehe ich öfters. Ich muß aber …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. März 1934

    … Sei mit Lollo selber herzlich gegrüßt! Dein Eduard Karl , bitte, läute doch gleich Spoendlin an und nimm mir die Information wegen Heiner 8 ab. Es ist sicher wichtig, daß unser Freund Onkel Willy, Altzürcher, Kirchenrat und noch einiges andere wie Zunftmeister 9 , seinen Einfluß für He …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 25. März 1934

    … cht fehlen. Ich habe mir dazu eine Brissago 1 in den Mundwinkel gesteckt und bin dir völlig zugewendet. Hinter uns liegt des guten Heiners Konfirmationsfeier, an der wir wegen übergroßen Zudrangs nicht teilnehmen konnten und von der die Eltern und Ruth verheerende, der Festling selbst s …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 18. Mai 1934

    … tellt. Und hin und wieder gesellt es sich zu den pfeifenrauchenden Töchtern von Karl Sartorius 4 , verbringt einen Abend bei Onkel Heiner (zum Beispiel gerade heute) und staunt über Heiners Weisheit und Milde und Bosheit, läßt sich im Hause Brenner 5 nieder, und am 1. Mai machte es sog …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. Mai 1934

    … r halte ich allerdings auch für eine nicht ungefährliche Sache. An deiner Stelle würde ich es, um Ärgernis zu vermeiden, tunlichst Heiner überlassen, nun einmal seine Grenzen nach dieser Seite deutlich abzustecken, um mir Alles, was da an den Tag kommt, gut zu merken und dann ein ander …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. Mai 1934

    … ltend, ohne auszuspielen, durch Gegenfragen Klar zu machen, daß er da bei uns mit jedem Worte etwas ein ganz klein wenig verdrehe. Heiner blieb sozusagen ganz in der Reserve. Ob Fehr weiter kommt, weiß ich nicht. Warum können wir nicht eindeutiger losfahren gegen diese so einladend vor …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. Juni 1934

    … en Punkten sozusagen mithereingenommen werden. Wir sind nun dazu gelangt, für die weiteren Abende unter uns zu bleiben. Namentlich Heiner hat an Fehr keine besondere Freude gehabt. Und unsere Leute sind ja auch wirklich zu wenig eingeschossen und unter einander einig, als daß man dies …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 30. August 1934

    … en Rest zu sorgen suche. Ich habe da schon einige so auf mir liegen. So jenen Böhm aus Frankfurt, der auch irgendwie über dich und Heiner an mich kam 10 , oder bisher den jungen Bultmann. Die Frage ist nun die: kann Lackmann aus Deutschland wirklich gar rein nichts flüssig machen? Der …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 25. Oktober 1934

    … ß, daß, die hier spielt, auf einer ganz großen inneren Welle fährt. Auch sonst sieht und spürt man ihr das ab. Die Besorgnis Onkel Heiners , der mich letzthin halblaut fragte, ob Fränzeli etwa wegen der allerhand Baslereien, ohne die es natürlich nicht abgeht, nicht mudrig 2 werde, ist …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. November 1934

    … n wegen angeblicher theologisch-christlicher Unzuverlässigkeit in einer am Vormittag bei den C.S.V. ern geführten Unterredung. Und Heiner bemerkte — er hat sich auch ihm bereits vorgestellt —, er brauche nicht zu meinen, daß nicht auch in Basel achtenswerte Theologie vertreten und getr …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 1. Dezember 1934

    … er unmöglich machen wollen. Dazu kommt, daß es in der Tat — wiederum gebe ich gerne zu, daß auch daran Emil schuld ist — Leute wie Heiner * gibt, die ganz einfach sagen: du habest Emil nicht richtig dargestellt. Es ist ja wahr: die «Offenbarungsmächtigkeit des Menschen» ist irgendwie w …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 4. Dezember 1934

    … m zu reden. Ich habe ihm meine Auffassung vorher schriftlich zugehen lassen. 5 Er hat eine kleine Diskussion bestanden, in der ihm Heiner zur Seite trat, aber Wesentliches kam nicht zur Sprache. Der ganze Abend verlief einfach ein wenig matt. Fränzelis Karte von heute morgen teilte uns …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 17. Dezember 1934

    … h die anderen Studenten ihn langsam besser annehmen. Ich habe mit dem einen und anderen geredet. Letzten Freitag hatte ich im Klub Heiners zu reden über die von Heiner formulierte Frage: «Wie ist christliches Leben im Neuen Testament begründet?» 6 Es ging gut aus, wenn natürlich auch di …

  • Marguerite Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 18. Februar 1935

    … wie sehr ich mich gerade auf Dich freue! Der Brief geht auch an Karl , gelt! Euch Beiden warme Grüße Marguerite 1 Am 10.2.1935 war H. Barth nach Bern gereist, um mit seiner Mutter und dem Ehepaar Lindt über die Frage zu sprechen, in welcher Weise ihnen die Anwesenheit Ch. von Kirschbaums …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 25. Februar 1935

    … iz erscheinen, für die sie in erster Linie bestimmt ist. Ich könnte sie in den Gotthelfverlag 5 geben, der mich darum gefragt hat. Heiner — Lindts ! Ich habe nicht ohne Erschütterung den Brief gelesen, den ihr von dorther erhalten habt. 6 Und überdies hat mir Heiner selber einen sozusa …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 27. Februar 1935

    … Kirschbaum in einer den tatsächlichen Verhältnissen widersprechenden Weise an den Rand gedrängt. Er glaube, speziell seinem Bruder Heinrich keinen Anlaß geboten zu haben, sein Kommen nach Basel als eine dessen Arbeit bedrohende Störung aufzufassen, und er hoffe, die Familie werde ihre Be …

  • Charlotte von Kirschbaum an Gertrud Lindt-Barth 27. Februar 1935

    … t ihr dann uns vielleicht einfach begleiten, wie man eben leidende Brüder und Schwestern begleitet? Sieht nicht gerade euer Bruder Heiner Karl darum falsch, weil er ihm eine triumphierende Haltung zutraut, von der er so weit entfernt ist, wie ein Mensch es nur sein kann? Karl ist ein g …

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 28. Februar 1935

    … eiß, wie sie an dir hängt, ohne daß Nelly aufhörte für sie zu sein, was sie ist. Man darf ihr das nicht antun. Und endlich hat mir Heiner selbst, durchaus unaufgefordert und ganz von sich aus, gesagt, er sei wirklich ganz dabei und verstehe es, wenn du an der Hochzeit teilnehmest, er m …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 21. April 1935

    … ht mehr ganz genau in Erinnerung, aber immerhin noch das, daß mich beim Schreiben der Einspruch aus Bern und noch mehr aus Basel ( Heiner B. ) wurmte, so daß es gut möglich ist, daß Einiges darin versteifter ist, als ich es wohl bei ruhigem Überlegen halten möchte. Aber es könnte wohl auc …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. Mai 1935

    … inen längst ersehnten und auch verdienten Stuhl zu verschaffen: die goldene Horde 7 scheint sich wirklich in Marsch zu setzen. Und Heiners schlimmste Befürchtungen auf Errichtung eines kleinen dialektischen Himmeleins auf Erden in dem Basler Stadtstaat und mit Hilfe der sozialistischen …

  • 39001 kein Datum

    … reilich beim Hören auf seinen philosophischen Bruder ein erstes Fragezeichen an sein Erstlingswerk gesetzt. Am 13.4. schrieb er: « Heiners Vortrag ist mir zum Antrieb geworden, das totaliter aliter des Gottesreiches noch viel kräftiger ins Auge zu fassen». 13 IX Das Erscheinen des Römer …

  • Lukas 24,2-3 20. April 1919

    … e rechte Antwort zu geben: Das Alte ist vergangen, siehe, es ist Alles neu geworden!» ↩ 7 Die Predigt wurde von Karl Barths Bruder Heinrich kritisiert: «… er … nennt meine Auferstehungspredigt … ‹eine nicht gerade glaubwürdige Verkündigung von diesem Ereignis›, was ich ihm nur bestätigen …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 26. Februar 1926

    … ß im Augenblick den exakten Titel selbst nicht. «Die Seele bei Platon » (vielleicht auch: «Der Begriff der Seele bei Platon ») von Heinrich B. 1 Rege dich nicht zu sehr auf. Findest du es nicht wieder, so werde ich es mir anderweitig wieder zu verschaffen wissen, oder ich nehme das kleine L …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 12. März 1926

    … 2 . Wie geht’s dir? Mit herzlichem Gruß! Dein K. B. 1 Anna Barth , geb. Sartorius (1863–1938), führte von 1918 bis 1929 ihrem Sohn Heinrich in Basel den Haushalt. Heinrich Barth war, nachdem er von 1918­-1920 Lehrer an der Höheren Töchterschule Basel gewesen war, seit 1920 Privatdozent ( …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 20. März 1926

    … o schwer, und ich wollte, ich säße schon wieder in der Zange an meinem Schreibtisch. Neulich hielt Eduard meiner Mutter und meinem Bruder hier eine kleine Rede über dich, die ich aufmerksam anhörte und in passender Weise ergänzte. Versäume nicht, wenigstens am Tag richtig zu schlafen! …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 29. April 1926

    … ankbar, daß er für uns alle so tapfer den «Fabrikdirektor» macht. 1 Bezieht sich wahrscheinlich auf E. Thurneysens Lob im Haus von H. Barth (s. oben S. 34 ). ↩ 2 Siehe unten S. 56f., Anm. 9 , und oben S. 10, Anm. 5 . ↩ 3 Siehe oben S. 40, Anm. 4 . ↩ 4 Rundbrief von G. Merz vom 24.4.1926 …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 30. Juli 1926

    … . Er schrieb für die 2. Auflage des Handwörterbuchs Die Religion in Geschichte und Gegenwart u. a. die Artikel zu Karl , Peter und Heinrich Barth ( RGG 2 I, Sp. 777f. 📖 ) und den Artikel «Dialektische Theologie» ( RGG 2 I, Sp. 1909-1914 ) (vgl. dazu Bw.Th. II, S. 450, Anm. 1 liegt online noch …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 5. April 1929

    … 45 Vorsitzender des bremischen Bruderrates, 1935 Mitglied des Reichsbruderrates. ↩ 14 Wohnsitz von Barths Mutter und seinem Bruder Heinrich in Basel . ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 27. September 1929

    … ein neuer Akt fing an in Basel bei Eduards und an der Grenzacherstrasse 4 , wo Peters und Karis schon | 105 eingetroffen waren und Heiner ein letztes Mal als Junggeselle zu sprechen [war]. Es herrschte sofort eine freundlich-heitere Stimmung, die denn auch das Kennzeichen der Hochzeit …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 12. Oktober 1929

    … ersten Diskussion dreimal geredet. Ich lege dir die Reformierte Kirchenzeitung bei, in der du die Thesen 6 aller Vorträge findest. Heiners Vortrag 7 war ein historisches und philosophisches Meisterstück und auch als Bekenntnis sehr eindrucksvoll. Goeters 8 und der alte Erlanger Müller 9 …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 29. März 1930

    … ebenfalls bei ihnen einkehren würdest. Mit Matthisli wurde nun Alles anders als geplant. Meine Mutter hat außer mir den Besuch von Heiner und seiner Frau und also keinen Platz. Also Stäfa 4 ? Nein, in plötzlicher Inspiration entschloß ich mich, in Madiswil 5 anzuklingeln, und dorthin h …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 4. April 1930

    … ichtbar wurde. Es wird aber auch aufs gründlichste Halma und Belagerungsspiel getrieben, und des Abends bekomme ich mein Bierlein. Heiner ist noch bis morgen hier, seine Frau ist vorgestern nach Basel zurückgekehrt. Ich habe bei Mama eine ernstliche Beschwerde gegen ihn eingelegt wegen …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 10. April 1930

    … kommen. Wir haben viel und gut über Alles geredet. Auch bei Karis ist die alte gute Stimmung, und Trudi läßt dich grüßen. Nur mit Heiner ging es entschieden nicht gut. Ich erzähle dir dann. … Schluß mit dem Brief. Morgen abend bin ich selber bei dir. Ich freue mich, wie wenn es das er …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 15. September 1930

    … s das gefallen lassen müssen. Ich verreise also am Montag von hier und werde wohl schon am Dienstag abend in Bonn eintreffen, weil Heiner am Samstag hier eintrifft und ich also in Basel nur mit Eduard zusammen sein werde. Nimm du dir den Freitag als Reisetag vor. So wird es ungefähr re …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 20. September 1930

    … ertreterin des «anderen» Systems dringend dafür, daß ich ihn auf die Bahn gebe, was dann heute abend noch geschehen soll, wenn wir Heiner abholen, der um 9 Uhr hieherkommt. Denk, seine Chancen in Basel stehen, wie mir Eduard neulich telephonierte, nicht gut, so daß er vielleicht einer …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 30. März 1931

    … 12 Am 11.4.1931 kehrte Barth nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Basel nach Bonn zurück, wo ihn von Kirschbaum erwartete. ↩ 13 Heinrich Barth . ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 8. April 1931

    … , Hubacher , Burri , L. Christ 3 – natürlich, ich mußte sie doch alle einmal grüßen -, gestern auf einen Tag Peter und nun dauernd Heiner und Gertrud . Mit Peter war es diesmal weniger glücklich: wir gerieten theologisch wieder einmal hart aneinander (Anlaß: das Weglassen des « natus e …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 11. September 1931

    … reue ich mich auf das erste Lebenszeichen von dir! Meine Reise 1 ging gut von statten. Am Bahnhof in Bern erwarteten mich Mama und Heiner . Wir brachten mein Gepäck in einem Auto rasch an seinen Ort, und dann ging es gleich an die Schwarztorstraße, wo Trudi selber erst quasi zum Besuch …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 13. September 1931

    … icht gerade befriedigend? Aber wie sollte es anders sein, da wir eben in dem dir bekannten Hausflur beim Mittagessen saßen: Mama , Heiner , Kari, Trudi und ich und eben daselbst auch der Apparat, so daß der ganze Kreis jedes Wort mitanhören mußte, und als ich nach dem Gespräch mit Rudi …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 16. September 1931

    … u sein und dann Zeit für Alles zu haben. Von Eduard ertönt also auch ein Ruf und ebenso einer von Lukas Christ , und meinem Bruder Heiner mußte ich versprechen, ihn endlich nun auch einmal nicht zu übergehen, sondern am 24. bei ihm zu Mittag zu essen. Das alles wird nun wohl bedeuten, …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 24. September 1931

    … fenbar sehr erfreulich entwickelt. Zunächst mache ich nun Besuche bei Pfr. Dieterle 3 und bei Eduards Mutter 4 . Dann soll ich bei Heiners zu Mittag essen. Dann geht’s nach Pratteln zu Lukas Christ und den Abend werden wir wieder für uns haben. | 206 Morgen 10 45 fahre ich und komme abe …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 27. September 1931

    … it Vorbereitungen auf das gefürchtete Aufnahmsexamen beschäftigt). Nachher sah ich Eduards Mutter und war dann zum Mittagessen bei Heiners , die sich ihr Heim in eigenwilliger Altväterlichkeit zurecht gemacht haben. Wir waren gut und munter beieinander, nur daß die Berufungsangelegenhei …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 17. März 1932

    … ir geträumt. Es ist Alles so, wie es ist, und ist gut so. Behüt dich Gott. Deine L . Grüße deine Mutter . Wie war es wohl noch mit Heiner ? Das Lächeln, zu dem er sich zwang, als er mir die Hand gab, rührt mich immer noch. Und auch irgend eine Ähnlichkeit mit dir. – Karl Lindt hat hier …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 14. September 1932

    … Deutschland 3 …! …! …! …!!!!! Am Bahnhof erwarteten mich meine Mutter und Kari Lindt , und auf dem Gurten fand ich dann auch noch Heiner und seine Frau Gertrud vor. Seitdem fließt das Leben in sehr ebenmäßigem Familienverkehr fort, ohne daß ich eigentlich etwas allzu Wichtiges darüber …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 17. September 1932

    … ch sind, nicht so recht dazu kommst. Mir geht es fortgesetzt so gut, als es unter den nun einmal bestehenden Umständen gehen kann. Heiner und Gertrud sind am Donnerstag wieder nach Basel zurückgekehrt, ohne daß sich etwas Bemerkenswertes zwischen ihnen und mir zugetragen hätte. Gestern …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 19. März 1933

    … gingen auch zum Abendmahl. Aber gleich nachher geschah das sehr Ungeschickte, daß N., die sich vorgenommen hatte, zu dieser Stunde Heiner und Gertrud zu besuchen, mich ganz plötzlich und dringlich auch dabei haben wollte, was ich nun ganz einfach nicht auch noch leisten konnte, weil es …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 20. März 1933

    … . Doch das ist nun wahrlich schon ein richtiges Karussell-Gespräch, das ich schleunigst abbrechen will. Heute morgen bekam ich von Heiner den beiliegenden Brief 1 . Was soll man wieder dazu sagen? Ich werde heute nachmittag hingehen. Es wird ja schon so sein, daß ich gestern einen Fehl …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Basel 21. März 1933

    … ang!! Liebster Karl , was für Botschaften werden noch eintreffen in dieser Woche?? Heute morgen kam dein Brief mit der Beilage von Heiner , kam eine Karte von Nelly , kam ein Brief von Gerty . Ich habe deinen Brief samt Beilage und Nellys Karte an Gerty geschickt. Diese Dokumente sprec …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 22. März 1933

    … ierende Nachrichten zu geben. Schon weil ich aus Zürich selbst ganz ohne Nachrichten bin. Die Unterhaltung, die ich vorgestern mit Heiner und seiner Frau haben mußte, verlief ruhig, wenn auch wenig erquicklich. Die Guten («Wir …») haben offenbar ein ganzes kleines System von Einwänden …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 23. März 1933

    … eute ist leider schon wieder Unruhe an der Tagesordnung. Ich bekam heute früh den beiliegenden Brief 1 , und gleichzeitig traf bei Heiner und Gertrud eine noch seltsamer (höchst verworren) abgefaßte Postkarte ein und nachher ein Telephon, in dem N. Gertrud bat, heute nachmittag zu eine …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 24. März 1933

    … e daß ich danach gefragt hatte, bestimmt bestritten hatten! – N. kommt morgen nachmittag hieher. Leider verreisen meine Mutter und Heiners erst am Sonntag früh, so daß es nun morgen nachmittag und abend doch noch zu allerhand Überkreuzungen kommen muß, die sehr mühsam sein werden. Sonnt …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 20. September 1933

    … den letzten Jahren von ihm hörte, und ging nachher zum Abendmahl. Im Anschluß daran waren wir in Schädelins Hause beieinander. Mit Heiner hatte ich gute Tage. Mama erzählte mir heute, daß sie auch ihn sehr befriedigt hätten, wobei er wieder den Gegensatz zu Eduard geltend gemacht habe, …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 27. Dezember 1933

    … utsch und ist an seinem Ort sicher aufs Beste aufgehoben. Eben ist er mit Peter wieder dorthin zurückgekehrt. Morgen wird nun auch Heiner eintreffen. Und am Abend Schädelin , Gilg , Gaugler . Und am Freitag – ja da wird in Hächlers Auto K. L. Schmidt samt Fritz Lieb hier vorfahren, und …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 4. März 1934

    … ihr und dem Pflegesohn in Freiburg noch beim Herausstellen der Koffer behilflich sein konnte. In Basel war nicht Eduard , sondern Heiner auf dem Bahnhof und brachte mich zunächst auf ein Stündchen in seine Wohnung zu Mama , die ich so gleich mit einigen Neuigkeiten erfreuen konnte. Da …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 8. März 1934

    … ehen konnte 13 . Die Schweiz ist sehr bewegt von der Abstimmungskampagne für den nächsten Sonntag (Ordnungsgesetz) 14 . Eduard und Heiner sind dafür, Kari Lindt dagegen. Ich glaube, daß ich dafür sein würde. Die schweizerischen Sozialdemokraten machen keine umsichtige Politik; ihre Pro …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bad Oeynhausen 15. Januar 1935

    … wirkt in seiner weißen Mütze 5 sehr adrett und niedlich. Weißt du, wer sehr wenig dafür ist, daß ich nach Basel gehe? Mein Bruder Heinrich , den ich am Sonntag besuchte, um von ihm zu vernehmen, daß er vor der «Dynamik» meiner Tätigkeit – eine «Stadtgemeinde» wie Basel dürfe nicht so er …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 30. Juni 1935

    … e, um sie nach Gutfinden an deutsche Freunde zu verschicken. Ich lasse von hier aus nur ein Exemplar an Eduard und eines an meinen Bruder zum Weitergeben an die Berner Familie ausgehen. Aus den Briefen etc., die du mir nachgeschickt hast, sehe ich, daß doch auch in Deutschland die Meis …

  • Biographische Daten zu Charlotte von Kirschbaum von 1899 bis 1935 kein Datum

    … n ‹Gottesgarten›» 7 . Über Weihnachten und Neujahr 1927/28 besucht von Kirschbaum Karl Barth in Münster , wo sie sich gemeinsam in Heinrich Barths «Philosophie der praktischen Vernunft» vertiefen. 8 Am 10. April 1928 treffen sich von Kirschbaum und Gerty Pestalozzi in Düsseldorf bei einem Vortr …

  • Vorwort November 2010

    … schäftigung mit Paulus ; die Lektüre Overbecks ; eine bessere Einsicht in die Gedankenwelt Platos und Kants , die er seinem Bruder Heinrich Barth verdankt, und der Einfluss Kierkegaards und Dostojewskis . Als vierten Faktor führt er die allzu günstigen Besprechungen an, die die erste Kommentie …

  • Vorwort zur zweiten Auflage September 1921

    … tens: die bessere Belehrung über die eigentliche Orientierung der Gedanken Platos und Kants , die ich den Schriften meines Bruders Heinrich Barth 8 zu verdanken habe, und das vermehrte Aufmerken auf das, was aus Kierkegaard und Dostojewski für das Verständnis des neuen Testamentes zu gewinnen …

  • 5. Kapitel: Der nahende Tag 1922

    … 1 📖 (zu Röm 5,5 ). ↩ m 2. Abdruck (1923 3 ): «1.Kor. 4,22». ↩ 36 Fragment B 62. - Das Zitat findet sich in dieser Übersetzung bei H. Barth , Die Seele in der Philosophie Platons , Tübingen 1921, S. 147 📖 . ↩ 37 Vg: « ero mors tua o mors »; vgl. den Choral «Jesu, meines Lebens Leben, Je …

  • 8. Kapitel: Der Geist 1922

    … stolicum, DH 30 📖 : « natus ex Maria virgine ». ↩ 11 Symbolum Chalcedonense, DS 301 📖 : « deum vere et hominem vere ». ↩ 12 Vgl. H. Barth , Gotteserkenntnis (1919), in: Vorträge an der Aarauer Studentenkonferenz 1919 , Basel 1919, S. 35–79, dort S. 79 📖 = Anfänge I, S. 255 📖 : «In kö …

  • Friede 1915

    … arths Aufsatz auslöste, ist noch die Rolle bemerkenswert, die er in den Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern Karl , Peter und Heinrich Barth über die Rolle der Schweiz in dieser Zeit spielte. 7 Nach dem Eintritt Karl Barths in die Sozialdemokratische Partei am 26. Januar 1915 und dem im F …

  • Der Christ in der Gesellschaft 1919

    … ckwärtslaufend, nach allen Seiten schießend, an offenen und heimlichen Scharnieren kein Mangel. Der Aarauer Vortrag seines Bruders Heinrich habe «mit Wind und Gegenwind mächtig auf meine Fahrt eingewirkt». 29 Am 18.9. dankt Barth Thurneysen für dessen Bemerkungen zu seinem Vortragsmanusk …

  • Unerledigte Anfragen an die heutige Theologie 1920

    622 UNERLEDIGTE ANFRAGEN AN DIE HEUTIGE THEOLOGIE 1920 Zu Weihnachten 1919 bekam Karl Barth als Geschenk seines Bruders Heinrich die «Gedanken und Anmerkungen zur modernen Theologie», die C. A. Bernoulli unter dem Titel «Christentum und Kultur» aus dem Nachlass Franz Overbecks …

  • Biblische Fragen, Einsichten und Ausblicke 1920

    … 5 . Nachdem Karl Barth Einladungen für ein Referat an den Konferenzen von 1917 6 und von 1918 7 abgelehnt und nachdem sein Bruder Heinrich Barth eines der Hauptreferate der Konferenz von 1919 gehalten hatte 8 , erging am 15. September 1919 erneut eine Einladung an Karl Barth . Der Centralpräs …

  • Der Christ als Zeuge 1934

    … 98827.500 ); vgl. auch den Eintrag in ihrem Taschenkalender ( 6.8. ). Gertrud Barth , geb. Helbing (1901–1968), war seit 1929 mit Heinrich Barth (1890–1965) verheiratet. ↩ 12 Vgl. Brief Ch. von Kirschbaums an Traub vom 13.8.1934 ( Anm. 11 ). ↩ 13 «Du hast wohl inzwischen durch Mama Einiges üb …

  • Der Dienst am Wort Gottes 1934

    … uhr Barth allein. Unter den ca. 300 Anwesenden im «Gasthaus zum Engel» waren auch seine Tochter Franziska (1914–1994), sein Bruder Heinrich und das Ehepaar Thurneysen. In Pratteln gab es im Anschluss eine «lebhafte Diskussion über die Oxfordbewegung […] mit einem guten Schlusswort von Th …

  • Calvin 1935

    … , in dem sie vor allem das Wirken und den Einfluss der – von ihr kritisch gesehenen – « Oxfordbewegung » ansprach. ↩ 8 Vgl. bth [= H. Barth ], Calvin. Vortrag von Karl Barth (22. Januar) , in: Neue Zürcher Zeitung, Jg. 157 (1936), 24.1.1936 📖 ( KBA 3491 ); D., « Streit um Karl Barth », …