Glaubensbewegung Deutsche Christen (1931-1934)
Fundstellen im Text 143
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Karl Barth an Rudolf Bultmann
13. November 1933
… ntwort gedacht auf dessen Erklärung vom 8.11.1933 (epd Nr. 68) über den «kommenden volksmissionarischen Kampf» zur Überwindung der DC -Gegner. Die Unterzeichner des Briefes klagen als «Lehrer deutscher evangelischer Theologie» die « Glaubensbewegung Deutsche Christen » an, «daß sie …
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Karl Barth an Rudolf Bultmann
17. November 1933
… esem Gremium, besonders auch zu seinem Führer Niemöller 4 sehr wenig Vertrauen gewinnen konnte. Wenn das etwa nach einem Sturz der D. C. - Herrlichkeit die zukünftigen Bischöfe werden sollten, so wird wenig geholfen sein. Unter den Marburger Kollegen, die nachträglich lieber nicht mit …
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Rudolf Bultmann an Karl Barth
24. Februar 1934
… e, diese Aversion jedenfalls nicht zum Grund der Absage werden zu lassen; daß die Heideggersche Schulung nicht in die Reihen der « Deutschen Christen » führt, werden Sie ja zugeben. Und das Manuskript, um das es sich jetzt handelt, «heideggert» auch nicht. Es entspricht in seinem Stile wohl nicht …
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Rudolf Bultmann an Karl Barth
7. Juli 1934
… em Sie mir in jener bedeutungs | 150 vollen Nacht vom 11./12. November 1933 6 gestanden haben, Sie hätten erwartet, daß ich zu den D. C. gehen würde. Dies mich damals schwer treffende Geständnis hat mich seither dauernd bewegt und ist der Stachel zum δοκιμάζειν ἐμαυτόν 7 geblieben; es …
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Karl Barth an Rudolf Bultmann
10. Juli 1934
… un nicht weiter bewegt, daß ich von diesem Mißtrauen in der Tat in dem Maß erfüllt war, daß ich damit gerechnet hatte, Sie bei den D. C. auftauchen zu sehen. Es ist nun einfach durch die Tatsachen bewiesen, daß ich mich in diesem Fall verrechnet hatte und daß also auch in meinem grund …
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Karl Barth an Theophil Wurm mit Durchschlag an Rudolf Bultmann
29. Mai 1947
… nis der bekennenden Kirche, um kräftig und glaubwürdig zu sein, sich nicht nur gegen die offenkundigen Irrlehren und Übeltaten der DC , sondern gegen die hinter diesen stehende Fehlentwicklung einer ganzen theologischen Epoche richten müsse. Ich bin damals mit dieser Ansicht nur te …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
6. Oktober 1932
… im Oktober 1931 durch das Examen gefallenen Kandidaten namens Jung, der im Mai 1933 «Kreiskulturwart der NSDAP und Kreisleiter der Deutschen Christen in Moers» war. Näheres konnte nicht ermittelt werden. ↩ 5 Einer der beiden Genannten ist Georg Eichholz (1909–1973), der sich mit seinem Examen, wie …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
2. Mai 1933
… nationalsozialistischer Herrschaft [Academica Bonnensia 12], Bonn 1999, S. 121–123 📖 ). ↩ 10 Vgl. unten S. 502, Anm. 7 . ↩ 11 Die Glaubensbewegung Deutsche Christen , die ihre Organisationsform von der NSDAP übernahm, war offiziell am 6.6.1932 in Berlin gegründet worden, zunächst als Kirchenpartei für die altpre …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
31. Mai 1933
… 27.4.1933 hatte er sich mit L. Müller in Verbindung gesetzt und mit ihm zusammen die neuen «Richtlinien für die Glaubensbewegung ‹ Deutsche Christen ›» vom 16.5.1933 (vgl. unten S. 448, Anm. 16 ) ausgearbeitet. 16.5.–21.11.1933 war er Mitglied der Deutschen Christen; vgl. Scholder I, S. 402–405 � …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
2. Juni 1933
… ingheuer , S. 3–5 [Teilabdruck des Leserbriefes dort S. 3f.]. ) Auch auf Barth gemünzt waren wohl Äußerungen des Landesobmanns der Deutschen Christen , Landrat Krummacher , in seinem Vortrag «Kirche und nationale Revolution» vor einer deutsch-christlichen Versammlung am 26.5. in der Bonner Beethov …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
27. Juni 1933
… können. Und auch das kann mir das Genick brechen seit der am Samstag geschaffenen Situation 3 , die eben einfach bedeutet, daß die D. Chr. , gehalten durch den Arm des Staates, eine Art Diktatur in der Kirche führen. Worin die besteht, wird ja noch abzuwarten sein, aber sieh dir nur die …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
29. Juni 1933
… oß zur Gründung der Jungreformatorischen Bewegung am 9.5.1933 gaben die «Zehn Kirchengrundsätze», in denen der radikale Flügel der Deutschen Christen unter Hossenfelder als sein Ziel eine «evangelische Reichskirche, die die Hoheit des nationalsozialistischen Staates aus Glauben anerkennt und das E …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
5. Juli 1933
… rigen Telefongespräch mit Goeters 6 , das ich gestern hatte; ihm ist ja nun leider nicht sehr zu trauen — er sympathisiert mit den D. Chr. —, aber er | 445 wüßte, wenn Gefahr droht. Und er sagte mir wörtlich, das komme überhaupt nicht in Betracht. — Die Broschüre ist nun übrigens auf au …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
7. Juli 1933
… gehörte zu dem theologischen Arbeitskreis um L. Müller , in dem er nach der Erinnerung von Müllers zeitweiligem «Adjutanten», dem Deutschen Christen Horst Schirmacher , zusammen mit H. M. Müller «für [Ludwig] Müller die gesamte geistige Arbeit» leistete (zitiert in: Schneider, S. 109, Anm. 28 📖 …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen)
8. Juli 1933
… icht gelang) einfach «ausgeschaltet». Dadurch wurde Karls Aufgabe dort gegenstandslos, und er hat betrübt den nun dort vereinigten D[eutsche-]Christen häuptlingen das Feld überlassen. Hesse ist noch dort geblieben und wird ab und zu zur «Beratung» beigezogen, auch soll das Dreimännerkollegium noch …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
11. Juli 1933
… ist er viel zu klug. Als der russische Antichrist vermochte er die frommen Deutschen nicht zu verführen, jetzt kommt er als der ‹ deutsche Christ › und lacht sich eins, weil sie mit soviel Begeisterung ihm in die Falle gehen. Seit langem bringe ich das Wort nicht los: Viele werden kommen in me …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
15. Juli 1933
… len. 10 — Du wirst dich freuen an diesem offenen und tapferen Wort, das den entscheidenden Gegensatz auch jenseits der Gegensätze: D. Chr. und J. Ref. sieht. — Am Mittwoch [19.7.] erwarten wir Georgs Besuch, nicht ohne Herzklopfen, denn alle zu uns dringenden Äußerungen seinerseits sind …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
16. Juli 1933
… ir | 471 sind froh , auch wenn wir uns natürlich davon noch nicht allzuviel versprechen. Aber soviel scheint festzustehen, daß die D. Chr. auf keinen Fall siegreich durchgedrungen sind und etwa allein das Feld beherrschen dürften. Die Kommissare sind gestern alle zurückgezogen, alle beu …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen)
20. Juli 1933
… sse sind zu melden: Erstens: Wie du weißt, haben wir am Sonntag Kirchenwahlen. 2 Listen stehen sich da im ganzen Land gegenüber: « Deutsche Christen » und «Evangelische Kirche» 1 (letzteres einfach der Block aller Anti-D. Chr.!). Hier in Bonn nun hat, angeregt durch K. L. Schmidt und Prof. Wolf , …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
21. Juli 1933
… wurde über die Kandidaten für das vorläufige Geistliche Ministerium und das Reichsbischofsamt gleichzeitig in einer Kommission der Deutschen Christen und in einem Ausschuß der Kirchenregierungen verhandelt (Teilnehmer für die Reformierten: Hesse , Ruperti , Koopmann ; für die Unierten: Friedrich W …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
24. Juli 1933
… hatte Erfolg. Der Sitz im Presbyterium ist ihm gesichert, wenn nicht «Unvorhergesehenes» eintritt. Die absolute Mehrheit haben die D. Christen . Aber unser Listlein hat einen überraschenden Sieg errungen: 10% der Gesamtstimmen, was angesichts der nur 3tägigen Vorbereitung (die Anderen hatte …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
25. August 1933
… 33 , in dem Merz an Thurneysen geschrieben hatte: «Ich selber kann nur das Phänomen, daß unser Freund Friedrich Gogarten bei den ‹ Deutschen Christen › steht und daß Karl bei ihnen nichts zu sehen vermag als eitel Götzendienst, zunächst immer wieder betrachten und überlegen. Selbstverständlich kan …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
28. August 1933
… rechnen muß. Ich weiß doch nicht, ob der Wunsch, man sähe am liebsten gerade ganz Abkehr, gerade vollen Übergang zu den verdammten Deutschen Christen statt jenes Hinkens auf beiden Seiten [vgl. 1.Kön. 18,21 ], ein restlos «frommer» Wunsch ist. 4 Wie ich an Ge | 487 org schrieb: ich höre aus deiner …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
12. September 1933
… euer viel, vielleicht eigentlich Entscheidendes. Du sollst nicht Jona unter dem Ricinus [ Jona 4 ] sein, sogar nicht den heillosen Deutschen Christen gegenüber. Du denkst nun, ich komme eben von einem solchen her und sei vielleicht so ein wenig von ihm gewickelt worden. Ja, es ist wahr, ich habe m …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
19. September 1933
… er mit erfreulich deutlicher und richtig sofort dem Protest unter den Schwaben rufender Abgrenzung gegen das moderne Heidentum der Deutschen Christen . Hartenstein ist wieder einmal nach Stuttgart gerufen worden, weil der Wurm 10 scheints nun doch dem Arierparagraph und ähnlichen Torheiten widerst …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
22. September 1933
… Schmidts aus der Professur bedeutet einen schweren Verlust. Die Vermutung liegt nahe, daß auch hier der Einfluß der sogenannten ‹ Deutschen Christen › sich geltend gemacht hat, denen Schmidt sich nicht angeschlossen hatte, und die ihre unbestreitbare Macht in der Kirche dazu benützen, Prominente, …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
16. Oktober 1933
… ogen werden. Ich kleidete das alles aber in die Form eines Friedensvorschlags an die Lutheraner, denen es mit dem Gegensatz zu den D. C. ernst sei, mit welchen die wirkliche Union aufzurichten ich den Augenblick jetzt für gekommen erachte. — In diesem Zusammenhang habe ich auch die Sc …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
22. Oktober 1933
… 1933 [Auf der Postkarte ist ein Zeitungsausschnitt mit folgendem Wortlaut aufgeklebt:] Der als Rundfunkprediger und Gauleiter der Deutschen Christen in Bayern bekannte Pfarrer Wolf Meyer -Würzburg-Heidingsfeld hat vom thüringischen Volksbildungsministerium die Berufung zur Uebernahme der ordentli …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
4. November 1933
… g an zwei kleinen Stellen nicht ganz mitgekonnt. Einmal bei dem Satz unten auf S. 4: «Sie und sein [ Gogartens ] Beitritt zu der ‹ Glaubensbewegung › ist nur der unzweideutige Ausdruck dessen, was er immer gemeint und gewollt hat. Post eventum kann und muß man sagen: es ist nichts selbstverständ …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
5. November 1933
… euer gibt. Ich wollte, ich hätte 3 Köpfe, um mit mindestens zweien davon Flugschriften zu verfassen. Schon kracht es im Gebälk der D. C. , die ja jetzt nach zwei Seiten kämpfen müssen und deren Paupertät an allen Ecken sichtbar wird. 7 Aber damit ist freilich noch nicht geholfen. Du | …
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Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen)
13. November 1933
… [lasse], als ob ich Eure theologischen Voraussetzungen preisgegeben hätte und Z.d.Z. benützen wolle, die deutsche Kirche an die ‹ Deutschen Christen › zu verraten. Dabei hat Eduard ausdrücklich erklärt, er habe von jeher sich völlig mit mir theologisch eins gewußt.» Unter diesen Umständen werde M …
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14. November 1933 – 15. November 1933
… Berlin . Ein dringender Hilferuf von dort ertönte. 2 Die kirchliche Lage scheint entscheidungsreif, nachdem neueste Beschlüsse der D. C. den Boden der christlichen Kirche verlassen zu haben scheinen. 3 K. ist etwas besorgt wegen | 540 Übereilungen. Aber er muß jetzt dorthin, um eventu …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
16. November 1933
… lt wie einen Ameisenhaufen teils in der Erwartung der nun nahe herbeigekommenen Freikirche, teils in der Hoffnung, nun endlich den D. C. ein «Tannenberg» 2 berei | 541 ten zu können, teils doch auch in dem Nebengedanken an einen Separatfrieden mit den «besseren» D. C.! Mitten unter ih …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
20. November 1933
… etzten Monate einfach bewährt hat. Dein Weg ist gut und noch einmal gut. Wir haben gestern am Mittagstisch ausgemacht, das mit den D. Chr. , den Jungreformatoren und «Karl Barth» sei so: Die deutschen Christen seien vergleichsweise einer, der am Bundesbahnhof zwar nach Zürich fahren wol …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
29. November 1933
… t ja nun auf mich übergegangen! — nicht im Stich! Die Kirchengeschichte ist ja nun wieder mächtig in Gang gekommen. Daß es mit den D. C. nun so übel endigt 2 , ist mir wirklich kein Anlaß zur Freude. Denn was nun droht, ist das viel Schlimmere : die Kirche der braven Leute, die über H …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
3. Januar 1934
… auch nur nebenbei politische Opposition meinen und machen, so würde ich unter umgekehrtem Vorzeichen genau das tun, was eben — den Deutschen Christen vorzuwerfen ist» (S. 9). Der von Thurneysen zitierte Begriff stammt vielleicht aus einem Gespräch mit Barth. ↩ 3 Siehe oben S. 537, Anm. 4 , und S. …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
16. Januar 1934
… Blick auf eine vorgestern in Köln von dem großen Dr. Ley gehaltene, offen heidnische Rede 13 einen kleinen Frontalangriff auf die D. C. zu machen. 14 Es gab eine stundenlange Aussprache, in der auch | 579 wieder das Elend von Oeris ecclesia protestans , d. h. der Leute von «Evangeliu …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
22. Januar 1934
… lfer entboten für morgen, Dienstag, in die Reichskanzlei, mit deren Hilfe das neue geistliche Ministerium gegründet werden soll: 7 DC und 7 sogen. Oppositionelle (unter den ersteren natürlich wieder Fezer und — O. Weber , unter den letzteren Niemöller , Meiser 3 , Wurm , Schöffel ! …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
23. Januar 1934
… chwer ist die Frage, auf welchen konkreten Weg man nun eigentlich hinarbeiten soll, denn nur mit der negativen Parole: Weg mit den D. C. ! ist es natürlich nicht getan. Wir haben uns das heute Nacht um 2 Uhr am dunklen Bahnhof noch überlegt, und K. hat sich drei Punkte notiert, die se …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
26. Januar 1934
… uhe herrschte, ergriff Karl neuerdings das Wort und sagte: Natürlich sei ihm das Ernst. Das sei die Situation zwischen ihm und den D. C. Das sage er seit dreiviertel Jahren in seinen Schriften. Bischof Meiser stöhnte, das sei das Ende der evangelischen Kirche 6 , und unser zweiter Lan …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
14. Februar 1934
… m Verfasser bekannter theologischer Bücher, der früher zur Richtung Karl Barths gehörte, sich aber davon trennte, und auch aus der Glaubensbewegung ‹Deutscher Christen› , der er sich vorübergehend angeschlossen hatte, im Dezember des letzten Jahres austrat» ( Neue Maßnahmen des Reichsbischofs Müller [Tel. unseres O- …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
13. März 1934
… pteinwand geht dagegen, daß wir von außen, von der Schweiz her, wo es uns ja wirklich nichts kostet, die Angriffshaltung gegen die Deutschen Christen weniger in den Vordergrund zu rücken hätten als vielmehr die Verbundenheit in der positiven Einstellung zum Bekenntnis. Es ist zwar ganz sicher, daß …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
25. März 1934
… und sein | 617 Name spielt dann kaum eine hervorstechende Rolle. Endlich ist zu bedenken, daß das Maß des Zornes über mich bei den D. C. und besonders bei den Bischöflichen längst voll und übervoll ist. Solange die Staatsbehörden nicht wild werden, können die sich ruhig noch ein bißch …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
26. März 1934
… ach freisinnig, aber Spiritualist und Sektierer, ohne Grund und Boden. Ich konnte ihm wirklich nur sagen: er ende entweder bei den Deutschen Christen selbst oder dann mindestens bei der Oxfordbewegung Oxfordbewgung , obgleich er auf beide von hoch herab zu sehen glaubt. Auf alle Fälle ist es mit d …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
20. Mai 1934
… unten S. 653, Anm. 5 . ↩ 20 Vgl. unten S. 652f., Anm. 3 . ↩ 21 Gogarten stand in Distanz nicht nur zur Bekenntnisfront und zu den Deutschen Christen , sondern auch zur Reichskirche (vgl. Anm. 22 ). Eine Aufforderung des Reichsbischofs, im Verfassungsausschuß an seiner Sitzung am 6./7.7.1934 in Er …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
23. Mai 1934
… tragen wollen. … Das Kuratorium der Theologischen Schule hat sich, kräftig unterstützt vom Dozentenkollegium (dem nur ein einziger Deutscher Christ angehört), und von der Studentenschaft, ein Jahr lang unablässig um die Aufhebung meiner Suspension bemüht. Die Deutschen Christen — und nicht nur s …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
20. Juli 1934
… de diesmal getan hätte zu schweigen und was für ein Gewitter sich nun eben über seinem Haupte zusammenzieht. Die ganzen und halben D. C. hier in Deutschland ( Tübingen , Erlangen !!) jubeln überall geradezu, wie gut er es mir gegeben habe 15 , das Berliner Protestantenblatt gleichfall …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
13. September 1934
… che juristisch für ganz unanfechtbar an, aber es sei doch sehr ernst und gefährlich wegen der Ausschlachtungsmöglichkeit durch die D. C. 2. Die Mission solle so lang als möglich im Hintergrund bleiben, sich nicht weiter dazu äußern, um nicht unter das qui s’excuse s’accuse zu geraten. …
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Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum
15. September 1934
… fende» «Bekenntnis» gewesen sein, auch trieb sich G. in T. ausschließlich und taglang mit Leuten wie Rückert und Fezer herum, also D. C. -Leuten. — Pratteln war — von uns aus gesehen — ein selten guter Nachmittag, ob es auch Karl so empfunden hat? Für ihn war es eine Über leistung nac …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
22. Oktober 1934
… Pietisten ( Pressel 9 , Dipper 10 u. a. Freunde von Hartenstein !!) unsere Erklärung hinsichtlich des notwendigen Abbruchs mit den D. C. zu «lieblos» war, so daß sie immer wieder Limonade in den Wein gießen wollten, wie sie auch ums Leben gern dem (speziell von mir verfaßten!) Schlußa …
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Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen
1. November 1934
… mlung der Bruderräte der Synode Bonn! Wir haben die Scheidung vom Kirchenregiment Müller vollzogen, wir trennen uns von allem, was D.C. ist» ( Abschrift von unbekannter Hand im Stadtarchiv Bonn, Sammlung Evangelische Kirche im Dritten Reich ). Im Karl Barth-Archiv sind die Richtlinie …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
2. November 1934
… Eile: Was die B. N. gerade in den letzten Tagen wieder gemacht haben, ist unter aller Kanone! Die Beseitigung Jägers ein «Sieg der D. C. » 1 , die Bekenntnisgemeinschaft hält an Bodelschwingh fest 2 , H. und der alte Fritz 3 , die Versöhnung unter einem vermittlungsfähigen Reichsbisch …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
7. November 1934
… aß eine Kompromißlösung innerhalb der Bekenntnisfront sich durchsetzen wird (nicht und auf keinen Fall eine Kompromißlösung zu den D. C. hin!!) und daß der Bruderrat an die weichen süddeutschen Bischöfe bestimmte Konzessionen machen muß, ja ihnen vielleicht sogar einen gewissen Raum ( …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
7. November 1934
… ptet, eben ein solcher Artikel wie der meine schade der Bekenntniskirche, schreibe man so «triumphierend», so bewirke das, daß die Deutschen Christen bei der Reichsregierung selbst wieder gestützt würden. Es war ihm nicht auszureden. Es schien mir keine besondere Bosheit bei ihm zu walten, aber di …
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Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum
8. November 1934
… et daran, daß Herr K. Meldungen an Sie gibt, die einfach nicht wahr sind, die aber Tatsachen herbeizuführen geeignet sind, die den Deutschen Christen passen könnten.» Seine Nebeneinanderstellung der Bekenntniskirche und der Deutschen Christen als zweier sich gegenseitig als gleichberechtigte Größe …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
11. November 1934
… sind alle Möglichkeiten offen, auch natürlich die, daß die Bischöfe zu Sonderaktionen schreiten. Zum Glück wird ihnen das von der D. C. -Seite sehr erschwert. Denn auch diese Brüder haben wieder Oberwasser gewonnen durch Fricks Erlaß 6 und sehen den sicheren Sieg vor Augen. Wir haben …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
23. November 1934
… nug haben, die Barmer Erklärung aber gerade in den entscheidenden | 758 Sätzen nicht mitmachen können, d. h. grundsätzlich mit den D. C. nach wie vor ein Herz und eine Seele sind. Und es ging und geht zweitens um die Vorbereitung zur Erreichung des von gewissen, besonders in Bayern ha …
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Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen
3. Dezember 1934
… ine böse, böse Sache es ist mit seiner natürlichen Theologie? Eduard , wir sehen hier die Auswirkungen dieser Lehre. Denn sind die D. C. , die heimlichen und die offenen, etwas Anderes als eben spezielle Vertreter dieser allgemeinen Lehre von Natur und Gnade? Vielleicht würdest du hie …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
6. April 1935
… versetzt von einem Tag auf den anderen. Die Studenten sind meist weggegangen. 10 Die Dagebliebenen (mit Ausnahme der | 847 wenigen D. C. ) haben sich verpflichtet, nur bei Weber und Horst zu hören. 11 Es herrscht also auch da dicke Luft. Von der bedrohten außenpolitischen Lage 12 sage …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
21. April 1935
… der Dahlemer Erklärung (vgl. oben S. 716f., Anm. 11 ), war vom 18. bis 21.4. in Haft, denn er hatte einem SA -Mann, der von einem DC -Pastor getraut werden wollte, das Dimissoriale verweigert, weil er die deutsch-christliche Kirche nicht als gleichberechtigt anerkannte. Zu den Ums …
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An Prof. D. Emanuel Hirsch, Göttingen
1932
… ↩ 5 Assel, a.a.O., S. 255 📖 . ↩ 6 Brief an Hirsch vom 9.5.1932 . ↩ 7 Auszüge s. unten Anm. 24 . ↩ 8 Hirsch wurde Wortführer der « Deutschen Christen ». Er vertrat 1933 die These, daß man der «Volkheit» (dem Nomos), dem von Gott eingesetzten «geheimen Souverän», Gehorsam schulde und daß sich die « …
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An Pfarrer Heinz Giessel, Seehausen/Altmark
1933
… che, die so «Volks- oder Staatskirche» werde, werde keine «Kirche der Reformation mehr sein können.» 3 Barth spielte damit auf die Deutschen Christen an, die in den Monaten davor ihren Siegeszug durch die evangelischen Landeskirchen Deutschlands angetreten hatten. Barths Aufforderung, «gestärkt du …
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An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe)
1934
… chäfte am 1. April ab, bejahte aber die Einführung des Arierparagraphen ins Beamtenrecht am 7.4. und trat im Mai der NSDAP und der Glaubensbewegung Deutsche Christen bei. 6 Am 1.6. hielt er einen Vortrag über «Die Judenfrage», der in überarbeiteter Form sogleich als Broschüre erschien und bis 1934 drei Auflagen e …
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An Pastor Friedrich Hübener, Hörpel Bei Soltau
1934
… s dem gestrichenen Schlußteil von Barths Brief an Petersen wieder und beteuerte, die Zeitschrift bekämpfe sowohl «die Irrtümer der Deutschen Christen und ihrer Führer» als auch «die Prof. Barths und des Pfarrernotbundes ». 1 Im folgenden wird Barths Brief an Hübener zum ersten Mal im Wortlaut abge …
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An Pastor D. Hermann Albert Hesse, (Wuppertal-)Elberfeld
1935
… t, d.h. ohne irgendeinen öffentlichen Erweis, daß meine Sache die der bekennenden Kirche sei, durchzufechten habe. 31 Kaum von den DC und meines Wissens gar nicht von Staat und Partei, wohl aber von Leuten der Bekenntniskirche bis hin zu prominenten Mitgliedern des Reichsbruderrate …
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An Pastor Gotthilf Weber, Bad Oeynhausen
1935
… n Volksbund und seit 1933 bei der Landesstelle des evangelischen Gemeindedienstes in Stuttgart , hatte sich 1933 eine Zeitlang den Deutschen Christen angeschlossen, war jedoch im Herbst 1933 zur Bekennenden Kirche übergegangen. 1 1935 war er eine Zeitlang Mitarbeiter von D. Karl Koch , dem Präses …
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An das Presbyterium der Evangelisch-reformierten Gemeinde [Wuppertal-]Barmen-Gemarke
1935
… -pietistisches Gepräge, das Presbyterium gehörte zu den wenigen kirchlichen Gremien, die sich im Herbst 1933 geschlossen gegen die Deutschen Christen wandte. Von Pastor Harmannus Obendiek (1894–1954) ging im Juni 1933 einer der Anstöße aus, die Barth zu seiner Schrift « Theologische Existenz heute …
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An das Svenska Morgonbladet, Stockholm
1935
… he, weil Organisation und Verkündigung nicht zu trennen und weil Theologie des Kirchenausschusses Zöllner 10 identisch mit der der Deutschen Christen . 11 2) Angriff wird heilsam wirken gegen falsche Friedenstendenzen in der Bekenntniskirche selbst durch Klarstellung der nationalsozialistischen Vo …
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Gespräch mit der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg
15. Juli 1963
… , S. 263 📖 . ↩ 20 Vor allem nach dem Skandal der Berliner Sportpalastveranstaltung am 12.11.1933 traten zahllose Mitglieder der « Deutschen Christen » aus ihrer Bewegung aus. Vgl. Kl. Scholder, Die Kirchen und das Dritte Reich. Bd. 1: Vorgeschichte und Zeit der Illusionen 1918-1934 , Frankfurt/M. …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn
3. Juli 1933
… und wird mich von dort aus, wenn Not an Mann kommt, anrufen. Der Gute ist der Kirchenpolitik im bisherigen Stil müde, will mit den D. Chr. 2 nichts mehr zu schaffen haben, hat auch genug von Freund G. (Niebuhrstr.) 3 , und nun soll ich ihm gewissermaßen als theologisches Korsett dienen. …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn
4. Juli 1933
… ges «Büro». Natürlich droht dem allem Unterdrückung, aber die Regierung scheint zurückhaltender zu werden in der Unterstützung der D. Chr. angesichts der Fülle von Widerspruch. Ein hiesiger, sonst ganz unbedeutender kl[einer] Pfarrer hat es mit Erfolg riskiert, Hitler inmitten seiner G …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn
4. Juli 1933
… ienenen Schrift Theologische Existenz heute! hatte er gegenüber den «Jung-Reformatorischen» verlauten lassen: «Sie stehen zu den ‹ Deutschen Christen › nicht in einem klaren und radikalen, nicht in einem ernst zu nehmenden kirchlich-theologischen Gegensatz.» ( [ZZ.B 2], München 1933, S. 30 📖 ) ↩ …
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Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern
14. September 1933
… ch vernünftigerweise auf den Boden der Tatsachen, die nicht mehr zu ändern waren: daß die Herrschaft in der Kirche nunmehr bei den Deutschen Christen steht. Sie brach daher den kirchenpolitischen Kampf ab, der zwecklos geworden war, und bot im Interesse des Friedens in der Kirche die Hand zur Vers …
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Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern
17. September 1933
… in der bayerischen Kirche, hat Angst um die Haltung seines Vaters 9 , der ihm keine Antwort gibt auf seine Anfrage, ob er wirklich Deutscher Christ geworden sei, und hat Angst um Sammetreuther 10 , der sich merkwürdig von ihm fernhält. Er hat mir so leid getan, und ich hab versucht, ihm von dir …
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Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern
19. September 1933
… ir alle Mühe geben, damit Sie ein wenig zufrieden sind.» Er klammert sich förmlich an mich als an ein Stück von dir. Ob sein Vater Deutscher Christ wurde, weiß er immer noch nicht. – – Und Traub erlebt zuhause das ganze Nichtarier-Elend: Bruder stellenlos, er darf kein Examen machen, die Eltern …
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Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern
20. September 1933
… ndersetzung über die Erklärung der Jungreformatorischen Bewegung Schlesiens vom 4.8.1933, in der deren Führung ankündigte, «in die Glaubensbewegung ‹Deutsche Christen› einzutreten», und «einen kleinen Kreis uns, wie wir meinen, nahestehender jüngerer Geistlicher» fragte, ob sie sich «an diesem Schritt beteiligen» w …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München
22. September 1933
… bei, das dritte Reich im übrigen Europa sympathischer zu machen. Auf der Württemberger Synode 9 hat der Landesbischof Wurm von den D. Chr. merklich Abstand genommen 10 . Dann hat ein D. Chr. 11 eine Rede gehalten und dabei heftig gegen deinen l. Karl gesprochen, den Schweizer, welcher … …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München
26. September 1933
… ich eine Karte von Gertruds Schwester in Essen 23 mit der Nachricht, daß jener Pfr. Graeber , der das saftige Flugblatt gegen die D. Chr. verfaßt, in Schutzhaft genommen worden sei. 24 Und ferner einen unerhörten Artikel aus der Nationalzeitung mit einem Bericht über eine Versammlung d …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn
23. Januar 1934
… türlich zu keiner Einigkeit kam. Er redete dunkel und wenig überzeugend. Dann große Sitzung: Meiser , Schöffel 6 , Wurm , dazu die D. C. : Kittel 7 , Fezer , Schumann 8 , Beyer 9 und Andere. Fezer 10 trug ein | 346 Memorandum vor, das am Donnerstag abend im Namen der Kirche Hitler vor …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München
4. März 1934
… zten hundert Jahren mußte von daher ein Stolperweg werden und ist es geworden.» «Der heute in der Theologie und Kirchenpolitik der Deutschen Christen ausgebrochene Irrtum» ist «der typische Irrtum des Endstadiums gerade jener ‹Union› des 19. Jahrhunderts» ( K. Barth , Gottes Wille und unsere Wünsc …
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Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern
27. September 1934 – kein Datum
… Meyer-Erlach (1891–1982), 1918-1929 Pfarrer in Fessenheim, 1929-1933 in Heidingsfeld bei Würzburg, im Sommer 1933 Beitritt zu den Deutschen Christen , im November Wechsel zu deren radikalerem Thüringer Flügel, protestierte in seiner Schrift Kirche oder Sekte , Weimar 1934 📖 , leidenschaftlich ge …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn
5. November 1934
… der erwünschten Richtung etwas weiter geschoben. Soeben habe ich nun an einer solennen Unterhaltung zwischen Präses Koch und – den D. C. -Häuptlingen Doktor Kinder 4 und «Bischof» Christiansen 5 teilgenommen . Die kamen nämlich in aller Form hieher, um Friedensverhandlungen zu eröffne …
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Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn
9. November 1934
… ufs Neue um das bayrische Luthertum, das auf eine «breite Front» 2 aller derer, die nicht mehr | 402 geradezu zum Reibi und zu den D. C . halten wollen, hinarbeitet. Eben redet Meiser 3 , und zwar völlig trostlos. Ich hatte während des Mittagessens gute Unterhaltungen mit Breit und P …
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Vorwort
August 2013
… nach dem 30. Januar 1933 auseinandersetzte, waren dieselben und fanden sich Mitte des Jahres 1933 nicht zufällig in den Reihen der Deutschen Christen wieder oder sympathisierten mit diesen. In der Vielzahl der 1933 entstandenen Texte lässt sich eine klare Linie erkennen: Zuerst und durchgehend gin …
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Was heißt: evangelisch sein?
Mai 1933
… , und sein Adjutant Horst Schirmacher 10 zu diesen Beratungen hinzu. Am 5. Mai 1933 wurden Kapler die zehn «Kirchengrundsätze» der Glaubensbewegung Deutsche Christen überreicht, mit denen diese ihren Anspruch auf personelle und inhaltliche Beteiligung an den Verhandlungen herausstellte. 11 Im Abschlusskommuniqué …
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Eine theologische Erklärung zur Gestalt der Kirche
21. April 1933 – 20. Mai 1933
… , den er «nachträglich davon hatte». 26 Vermutlich war Barth erst im Nachhinein auf die Zugehörigkeit einiger Unterzeichner zu den Deutschen Christen aufmerksam geworden, 27 denn als Konsequenz wollte er sich «nicht so bald | 252 wieder mit Leuten, die ich nicht genügend kenne, an einen Tisch setz …
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Ansprache [in der Homiletischen Übung]
30. Mai 1933
… ndeskirchen mit großer Mehrheit gewählt. Gegen diese Entscheidung erhob sich umgehend heftiger und anhaltender Protest seitens der Deutschen Christen , die die Wahl Ludwig Müllers für selbstverständlich gehalten hatten. Vgl. Scholder I, S. 355–427 📖 ; Meier I, S. 90–98 📖 ; Th. M. Schneider, Reic …
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Theologische Existenz heute!
1. Juni 1933 – 30. Juni 1933
… von Bodelschwinghs zum Reichsbischof am 27. Mai 1933 und der im Gegenzug massiv bekräftigten Nominierung Ludwig Müllers durch die Deutschen Christen hatte sich der eigentliche «Kirchenkampf» entzündet. Die großangelegte Kampagne gegen Bodelschwingh und die ihn tragenden kirchlichen Kräfte, bei de …
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Theologische Existenz heute! II. (Entwurf)
Juni 1933
… nden. Marsch in die Gemeinde, in Unterricht, Predigt, Seelsorge. Da ist die Kirche. Hinein in die theologische Arbeit, von der die Deutschen Christen nichts verstehen. Es wird mit der Zeit zu einer freiwilligen Synode kommen. Die geistlichen Widerstandszentren gegen die herrschende Irrlehre in den …
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Für die Freiheit des Evangeliums! [Flugblatt]
Juli 1933
… vangelischen Kirche angemahnt hatte. 1 Die ungebrochene moralische Autorität Hindenburgs zwang Hitler und die von ihm protegierten Deutschen Christen , zugleich aber auch die gerade auf Konfrontationskurs eingeschwenkte kirchliche Opposition zu einem erneuten Kompromiss, der darin bestand, unverzü …
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Für die Freiheit des Evangeliums [Rede]
22. Juli 1933
… hs Engagement führte zu einem beachtlichen Teilerfolg für die von ihm geführte Liste: Zwar konnte auch in Bonn ein klarer Sieg der Deutschen Christen , deren Liste 10 hier rund 57% der abgegebenen gültigen Stimmen erhielt, nicht verhindert werden, doch gewann man neben der unter dem Namen «Deutsch …
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Sorge und Hoffnung der Kirche heutzutage
24. September 1933
… 23 . ↩ 29 Anfang eines Liedes von Nikolaus Decius , nach dem «Gloria in excelsis Deo» ( EG 179; RG 221 🎵 ). ↩ 30 Gemeint sind die Deutschen Christen (s. oben, S. 320–330 ). ↩ 31 Zur «Oxford-Bewegung» s. unten, S. 607f., Anm. 32. ↩ 32 Vgl. M. Heidegger , Sein und Zeit (1927), Gesamtausgabe, Abt. 1 …
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Bemerkungen zum Betheler Bekenntnis
11. Oktober 1933
… m Stellungnahme zugesandt wurde. Dieses Bekenntnis war nach den Kirchenwahlen des 23. Juli 1933 , die mit dem hohen Wahlerfolg der Deutschen Christen die äußere Machtfrage in der werdenden Deutschen Evangelischen Kirche entschieden hatten, aus Kreisen der Jungreformatorischen Bewegung und von Berl …
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Vorwort [zu: Für die Freiheit des Evangeliums]
Oktober 1933
… gehen lasse, als ob ich von allen den bedeutenden Dingen, die sich seither zugetragen haben, 15 nichts wüsste. Den verschiedenen « Deutschen Christen », die gegen meine erste Schrift Broschüren und Artikel verfasst haben, 16 habe ich nichts mitzuteilen als dies, dass mir ihre Einwürfe und Proteste …
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Abschied
18. Oktober 1933
… n die Konflikte im Herausgeberkreis jedoch nur verstärken. Vor allem der ihm im August bekannt gewordene Beitritt Gogartens zu den Deutschen Christen und die von ihm zunehmend als taktierend empfundene Haltung von Merz 9 bewogen Barth dazu, auf klare Entscheidungen zu drängen. | 494 Aber auch bei …
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Reformation als Entscheidung
25. Oktober 1933
516 REFORMATION ALS ENTSCHEIDUNG 1933 Die Deutschen Christen planten, den 450. Geburtstag Martin Luthers am 10. November 1933 im großen Stil als «Deutschen Luthertag» zu feiern, an dem Luther und seine Sendung …
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Vorwort [zu: Reformation als Entscheidung]
2. November 1933
… ie ich die gegenwärtige kirchliche Lage ansehe. Angesichts der von den gegenwärtigen Kirchenregierungen vertretenen (mit der der « Deutschen Christen » identischen) Auffassung von Evangelium und Kirche und angesichts der Art, wie diese Kirchenregierungen durch die Wahlen am 23. Juli 15 und dann in …
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Gegenthesen zu den Rengsdorfer Thesen
1933
… om 3. bis 5. Oktober 1933 in der kirchlichen Tagungsstätte Haus Hermann von Wied in Rengsdorf von führenden Köpfen der rheinischen Deutschen Christen erarbeitet worden. 2 Der Anfang Oktober in das neu geschaffene rheinische Bischofsamt eingeführte Heinrich Oberheid 3 wollte diese theologische Posi …
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Anmerkungen zu einer Entschließung des Presbyteriums Barmen-Gemarke
26. Oktober 1933
… m einen Teil des von Niesel zugeschickten Materials handelt, mit dem Barth sich auf seinen Vortrag zu den «Rengsdorfer Thesen» der Deutschen Christen vorbereitete (s. oben. S. 560 ). – Wie wenig ausgereift selbst diese vom neuen Bischof präsentierten Ideen aber noch waren, zeigt sich daran, dass i …
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Kirchliche Opposition 1933. Grundsätzliches
16. November 1933
… th vom « Sportpalast skandal» 1 und davon, dass nun der oppositionelle Pfarrernotbund 2 einen Gegenschlag gegen die Herrschaft der Deutschen Christen plane, 3 der «zur Kirchenspaltung | 582 führen könne». 4 Trotz der Enttäuschung, die ihm kurz zuvor die ablehnende Haltung der Führung des Pfarrerno …
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Vorwort [zu: Lutherfeier 1933]
19. November 1933
… , wenn ihr nun vielleicht allerlei Teilerfolge beschieden sein sollten! Die Reichskirchenregierung und sogar die Reichsleitung der Deutschen Christen haben auf jenen Skandal prompt genug in der Weise reagiert, dass sie denjenigen unter ihren Mitschuldigen, der für das Unheil jenes Abends hervorrag …
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Vorwort [zu: Die Kirche Jesu Christi]
11. Dezember 1933
… edigt 13 geworden. Als dies (vor langer Zeit schon!) anfing und sich durchsetzte, da war man unaufhaltsam auf dem Weg, der bei den Deutschen Christen endigen musste. Denn die Themapredigt (die große Anmaßung, als ob der Prediger der Gemeinde neben oder mit der Schrifterklärung – d- analogia entis …
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§ 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung
1943 – 1944
… er Begriff in den 1930er Jahren in der Debatte um die «natürliche Theologie» und in der Auseinandersetzung mit der «Theologie» der Deutschen Christen , in denen Barth den Gedanken mehrerer möglicher Offenbarungsquellen vehement verwirft. Nunmehr gilt ihm die Bibel als die alleinige wahre und zuver …
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[Zusatz zur Auslegung des ersten Satzes der Barmer Theologischen Erklärung in KD II/1, S. 194–200]
kein Datum
… Barmen beraten und beschlossen hat, waren notorisch so verworren und widerspruchsvoll wie nur möglich. Sie waren damals denen der Deutschen Christen vielfach zum Verwechseln ähnlich. 13 Kam sie im Mai 1934 trotzdem zu dieser Stellungnahme und musste und konnte sie in den folgenden Jahren gegenübe …
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Vorwort
kein Datum
… beruhe. Für Barth liefen Brunners Einwände zu diesem heiklen Zeitpunkt auf eine fatale Öffnung für Positionen hinaus, die von den Deutschen Christen vertreten wurden. Deshalb konnte er hier nur ein schroffes Nein! aussprechen. Weniger schroff, aber bei allem Verständnis für das Problem doch auch …
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Bekenntnis der freien Kirchensynode
1934
… Sommer und Frühherbst 1933 in nahezu allen Landeskirchen und in der neu gebildeten Reichskirche durchgesetzte Kirchenregiment der Deutschen Christen zunächst im reformierten Bereich auf eine breitere Grundlage gestellt und in den Gemeinden besser verankert werden. Der Plan zu einer solchen Synode …
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Erklärung über das rechte Verständnis der reformatorischen Bekenntnisse in der Deutschen Evangelischen Kirche der Gegenwart
1934
… ien reformierten Synode in Barmen-Gemarke vorgetragen und erläutert. 1 Zum ersten Mal seit Beginn der Auseinandersetzungen mit den Deutschen Christen kam dort eine Freie Synode zusammen und beschloss einen Text, der als Bekenntnis charakterisiert werden kann. 2 Die Erklärung ist als eine Vorläufer …
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Gottes Wille und unsere Wünsche
1934
… e, und auch hier musste die Polizei einschreiten «und die Türen sperren». 30 Barth war sehr beeindruckt, hatten doch in Lübeck die Deutschen Christen alle entscheidenden kirchlichen Positionen besetzt. Ein Anonymus aus Württemberg hatte ihn sogar telegraphisch vor Lübeck gewarnt, aber, wie Barth d …
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Entwurf [für ein Memorandum an Hitler]
1934
… te Barth die Reformierten vor jedem Kompromiss: «Wenn das kommt: eine Kirche, die sachlich und persönlich den ‹rechten Flügel› der D.C. gelten lässt! (die Meiser’sche Erklärung oder Begründung dafür ist so, dass man nur heulen möchte!), dann ist alles umsonst gewesen, dann können wir …
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Vorwort [zu: Gottes Wille und unsere Wünsche]
1934
… f derselben Hauptversammlung ist beschlossen worden, dass die Zugehörigkeit zum Reformierten Bund mit der Zugehörigkeit zu den «De utschen Christen» unvereinbar sei. 12 Man wird die Ergebnisse dieser Tagungen, zusammen mit den in derselben Woche ergriffenen Maßnahmen der lutherischen Kirchenführe …
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Bericht über die Grundsätze der Kirchenbewegung «Deutsche Christen» e. V. (Nationalkirchliche Bewegung, Sitz Weimar, Thüringen), erstattet an die Pfarrerschaft der lutherischen Kirche Reuß ä. L.
1934
138 BERICHT ÜBER DIE GRUNDSÄTZE DER KIRCHENBEWEGUNG « DEUTSCHE CHRISTEN » E.V. (NATIONALKIRCHLICHE BEWEGUNG, SITZ WEIMAR, THÜRINGEN), ERSTATTET AN DIE PFARRERSCHAFT DER LUTHERISCHEN KIRCHE REUSS Ä.L. 1934 Am 20. Januar 1 …
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Zur Lage der «protestantischen Opposition» in Deutschland
1934
… ondere der Führer des Pfarrernotbundes mehrfach den Fehler gemacht hat, die Sache der kirchlichen Opposition im Wettlauf mit den « Deutschen Christen» durch jene unnötigen und ausgesprochenermaßen unerwünschten Reverenzerweisungen vor dem nationalsozialistischen Staat stärken und empfehlen zu wolle …
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Vorwort [zu: Offenbarung, Kirche, Theologie]
1934
… ht erschöpft haben möchte, wie es eine Weile aussehen konnte. Und dass andererseits die Art von Existenzbeweis, wie er nun von den D.C. -Gewaltigen geführt worden ist, auf die Dauer nicht genügen kann, dass eine Kirchenregierung mit der bloßen Autorität des tatsächlichen Gewaltbesitz …
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Vorwort [zu: Der gute Hirte]
1934
… n sie in ungestörter Kontinuität aus dem zweiten in das dritte Reich 18 hätte hinüberschlummern dürfen, wenn | 248 uns nicht diese Deutschen Christen und dieses Regime Müller mit allen seinen Irrtümern, Gewalttaten und beschämenden Lächerlichkeiten verordnet – richtig wie eine Giftpille verordnet …
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Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche
1934
… rbeit» denke. 7 Koch antwortete am 8. Mai , es gehe «um die Herausstellung der gemeinsamen Anliegen der Bekenntnisse gegenüber den Deutschen Christen , ihrer Lehre und ihren Methoden». Im Einzelnen nannte er fünf Punkte: «1.) unsere Auffassung vom kirchlichen Amt und vom Recht dieses Amtes, 2.) un …
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Kurze Erläuterung der Barmer Theologischen Erklärung
1934
… imentes, das äußerlich und innerlich, sowohl was die Personen als was die Sache betrifft, geprägt ist von dieser Kirchenpartei der Deutschen Christen . Diese Herrschaft der Deutschen Christen und diese Herrschaft des deutsch-christlichen Kirchenregimentes bedeutet einen Streit gegen jene theologis …
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Die theologische Erklärung der Barmer Bekenntnissynode
1934
… g hinweg zur «Eingliederung» der einzelnen Landeskirchen in die Reichskirche 40 schritt in der Meinung, damit das Werk, das den De utschen Christen offenbar schon im Frühjahr 1933 vorschwebte 41 , mit | 336 raschen Schlägen der Vollendung entgegenzuführen. Allzu kühn überschritt sie bei den Vorb …
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Nein! Antwort an Emil Brunner
1934
… ndersetzung unserer gesamten christlichen Theologie. Denn das Verhältnis von Natur und Gnade ist nicht nur die Kampflinie zwischen Deutschen Christen und der evangelischen Bekenntnisgemeinschaft in Deutschland. Es ist auch der tiefste theologische Hintergrund des vierhundertjährigen Gesprächs zwis …
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Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche
1934
… treten hätten, 4 womit beide Kirchen de facto ihrer Eigenständigkeit beraubt worden wären. 5 In beiden Landeskirchen, in denen die Deutschen Christen für sich genommen nur eine kaum aktionsfähige Minderheit bildeten, regte sich in den Synoden und unter den Pfarrern sofort Widerstand gegen die sich …
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Beschluss der Mitgliederversammlung des Reformierten Bundes in Detmold
1934
… zum deutschchristlichen Kirchenregiment!! Und zwar das praktische Nein! Keine Zusammenarbeit, d. h. soll heißen: Wir sind mit den Deutschen Christen so wenig in einer Kirche, wie wir mit den Römischen Katholiken in einer Kirche sind. Sich zurückziehen, das gibt die Marschrichtung an. Damit ist ke …
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Gedanken über die Lage
1934
… stätigung zu geben.» 24 Barth gegenüber sprach Wolf , als er diesen um eine Stellungnahme zu Kittels Ausführungen bat, von jenem « DC -Bericht über Deinen Herbst-Vortrag zur VKL , der so verhängnisvoll umläuft und Dich zum Urheber eines sogenannten Zweifrontenkriegs macht, den der …
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Uelsener Protokoll
1934
… vom dortigen Kirchenrat angefochten worden, weil er den ihn einführenden Pfarrer Heinrich Zwitzers 37 gefragt hatte, ob er zu den Deutschen Christen gehöre. 38 In seinem Gutachten reichte Barth wunschgemäß «nun doch noch die fehlenden Negationen» nach. 39 Mit seinen Hinweisen auf «die Voraussetzu …
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Die Gemeindemäßigkeit der Predigt
1935
… mal keine Praktische Theologie mehr hören konnten; denn der einzige Vertreter dieser Disziplin war und ist eifriger Vorkämpfer der Deutschen Christen in der theologischen Fakultät Bonn ». 2 Daher übernahm das Mitte 1934 eingerichtete Ausbildungsamt der Rheinischen Bekenntnissynode nun auch die Auf …
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Der Weg der Bekenntniskirche 1934
1935
… irche ist: es ist nicht eine Kirche, die um jeden Preis festhalten will an den alten Bekenntnissen der Reformation. Das wollen die Deutschen Christen auch. Wo aber die Kirche nur dieses eine will, ist sie krank und gleicht ihrem Gegner und hat ihr eigentliches Wesen nicht erfasst. Das ist unsere S …
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Bekennende Kirche im nationalsozialistischen Deutschland
1935
… r-Vortrag vorgenommene Kürzung war. Auf der anderen Seite finden sich in einigen eingestreuten Bemerkungen z. B. über die Nähe von Deutschen Christen und Freidenkern oder über die Rolle der «Religiösen Sozialisten» im Kirchenkampf, die Barth in seinen bisherigen vornehmlich an Deutsche adressierte …
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Die Kirche und die Kirchen
1935
… nern, Unierten und Reformierten hatten im 1933 einsetzenden Kirchenkampf die Formierung einer geschlossenen Opposition gegen die « Deutschen Christen » lange unmöglich gemacht. Auch als es schließlich auf den Reichsbekenntnissynoden von Barmen und Dahlem zu einer solchen Einigung kam, belasteten d …
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Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung
1935
… .» ↩ a ThFr.u.A .: «Voraussetzung»; von den Hrsg. korrigiert in Übereinstimmung mit ThExh 28. ↩ 49 Vgl. aus den «Richtlinien der ‹ Glaubensbewegung Deutsche Christen ›» vom 26.5.1932 : «5. Wir wollen das wiedererwachte deutsche Lebensgefühl in unserer Kirche zur Geltung bringen und unsere Kirche lebenskräftig mac …
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Evangelium und Gesetz
1935
… hen Theologie, 1931 Prof. für Systematische Theologie in Breslau, 1935–1955 in Göttingen; im Sommer 1933 kurzzeitig Mitglied der « Deutschen Christen ». ↩ 4 Vgl. Fr. Gogarten , Politische Ethik. Versuch einer Grundlegung , Jena 1932 📖 ; ders., Schöpfung und Volkstum , in: ZZ 10 (1932), S. 481–504 …
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Kerrl und die Bekenntniskirche
1935
… steht unter der Offenbarung, dem Segen, der Liebe des heimlichen Hauptes. […] Warum muss das heute gesagt werden? Weil uns von den Deutschen Christen gesagt wird, die Kirche gehöre in ihrer Ordnung zur Welt und muss nur von der Welt, von persönlichen Überzeugungen her, geformt und gestaltet werden …
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Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland
1936
… t als eine Einheit zu verstehen. Das ist der Weg, den die Gruppe innerhalb der protestantischen Kirche angetreten hat, die wir mit D[eutsche] C[hristen] bezeichnen und die im Jahre 1933 die Führung in der deutschen Kirche 4 bekommen haben. 72 – Wurde der zweite Punkt in den Vordergrund gestellt, so v …
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Gutachten [für die Verhandlungen des Obersten Gerichtshofes der Evangelisch-reformierten Landeskirche der Provinz Hannover gegen Gerhard Brunzema]
1936
… : Brunzema hatte erfahren, dass er von Heinrich Zwitzers 3 , dem Vorsitzenden der Bezirkssynode, eingeführt werden sollte, der den Deutschen Christen | 378 angehörte. Nachdem weder das Landeskirchenamt noch Zwitzers selbst auf eine Nachfrage Bruzemas zu Zwitzers Mitgliedschaft bei den DC reagiert …
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Der deutsche Kirchenstreit als Frage an den schweizerischen Protestantismus
1936
… nn bricht aus und siegt. Die offizielle Führung der Kirche Luthers gerät in die Hände des «Reichsbischofs» Ludwig Müller und der « Deutschen Christen ». 23 Es zeigt sich jetzt – in Deutschland pflegen sich die Dinge immer sehr prinzipiell und drastisch zu zeigen –, dass sich die protestantische Ki …
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Kirche oder Gruppe?
1936
… h reagierte durchweg mit teils scharfer Kritik an der Gruppenbewegung ; 6 besonders irritierten ihn die Kontakte Buchmans zu den « Deutschen Christen », von denen er im Oktober 1933 erfahren hatte. 7 Ein im Sommer | 450 1933 von Buchman unternommener Versuch, auch Barth persönlich zu treffen, war …
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Die deutsche Bekenntniskirche 1935/36
1936
… l. auch oben, S. 221f. ↩ m ThExh.NF 49 : «Käfersammlung». ↩ 19 Gemeint ist Friedrich Kessel (1887–1973), 1933 Reichsreferent der « Deutschen Christen » für Propaganda und Schulung, 5. Oktober 1933 Provinzialbischof von Ostpreußen, zum 1. März 1936 zunächst beurlaubt und zum 1. Oktober 1936 pension …
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Bemerkungen zu den Leitsätzen zu der Frage nach der „Einheit der Kirche“ von Pastor D. Kolfhaus
1936
… im Frühsommer 1936 seit Monaten die Diskussion. Für Westfalen ergab sich aus mehreren Gründen eine besondere Konstellation: Die « Deutschen Christen » hatten schon bei den Kirchenwahlen 1933 in Westfalen keine so eindeutige Mehrheit bekommen hatten wie sonst beinahe überall, und seitdem hatte sic …
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Volkskirche, Freikirche, Bekenntniskirche
1936
… m Herbst 1933 wurde in Kreisen der kirchlichen Opposition ernsthaft erwogen, ob es nicht ratsam wäre, aus der weitgehend von den « Deutschen Christen » beherrschten Deutschen Evangelischen Kirche heraus den Weg in eine Freikirche anzutreten. In K. Barth , Vorwort [zu Lutherfeier 1933] , in: V.u.kl …
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Die allgemeine kirchliche Bedeutung des deutschen Kirchenkampfes
1936
… e Hervorhebungen sind mit Bleistift vorgenommen ( Überarbeitung 2 ). ↩ 54 Solche Losungen formulierten u. a. die Richtlinien der « Glaubensbewegung Deutsche Christen » vom 26. Mai 1932 ( Schmidt I; S. 135f., dort S. 136 📖 ): «Wir sehen in Rasse, Volkstum und Nation uns von Gott geschenkte und anvertraute Lebenso …
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Der Kampf gegen die evangelische Kirche in Deutschland
1937
… die Gutgläubigen und Aufrichtigen in der breiten Masse der Vermittler aller Sorten, aber auch in den Reihen der rechtsstehenden « Deutschen Christen » (etwa Rehmscher Observanz 20 ) auch von ihren bisher nicht oder wenig «bekenntnismäßigen» | 656 Standpunkten aus kaum mehr werden leugnen können, …
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Der deutsche Kirchenkampf
1937
… ialismus machen! Die so redeten, wurden hauptsächlich vertreten durch eine Partei, die in der Kirche sich bildete unter dem Namen: Deutsche Christen . 33 Aber es war in jenen Monaten ein wenig alles in dieser Richtung einig. Ich denke mit Schaudern an diese Zeit zurück. Da sah man vermeintlich We …
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Die deutsche Bekenntniskirche 1936/37
1937
… h die Errichtung neutraler «Kirchenausschüsse», durch die jene als eine «Gruppe» mit den den evangelischen Glauben verleugnenden « Deutschen Christen » unter einen Hut gebracht werden sollte und durch deren Vermittlung der Staat aufs Neue seine Hand auch auf die inneren Angelegenheiten der Kirche …
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Predigt: Matthäus 5,43-48
28. Juli 1912
… die im beginnenden Kirchenkampf kein Problem damit haben, das von nationalsozialistischem Gedankengut durchtränkte Programm der « Deutschen Christen » zu vertreten; vgl. K. Barth, Vorwort [zu: Gottes Wille und unsere Wünsche] , in: V.u.kl.A. 1934–1935, S. 124–137 📖 . ↩ 11 Anfang der ersten Strop …
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Gespräch mit Hans Fischer und Erwin Sutz
21. Januar 1948
… ge des Nationalsozialismus. ↩ 27 Der Theologe Ludwig Müller (1883–1945) wurde 1933 als «Vertrauensmann» Hitlers und Kandidat der « Deutschen Christen » zum Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche gewählt. ↩ 28 Gemeint ist die vom 22. August bis 4. September 1948 in Amsterdam tagende ökume …
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Gespräch mit badischen Theologiestudenten in Geroldseck
6. Oktober 1950
… urgische Erneuerung der Kirche ein (vgl. P. C. Bloth, Art. «Berneuchen», in: RGG 4 I, Sp. 1326–1328 📖 ). ↩ 30 Die Kirchenpartei « Deutsche Christen » arbeitete auf die Anpassung der evangelischen Kirche an die Ideologie des Nationalsozialismus hin und wurde ab 1933 in den Auseinandersetzungen de …