Register

Berlin (BE)

BerlinDeutschland
Hauptstadt und grösste Stadt Deutschlands.

Fundstellen im Text 256

  • Vorwort zur 2. Auflage 13. August 1993

    … ktor tätig war. Am 6.12.1908 schrieb Barth aus Marburg an seine Eltern, sie möchten ihm seine im Februar 1907 bei Adolf Harnack in Berlin geschriebene Seminararbeit über «Die Missionsthätigkeit des Apostels Paulus nach der Darstellung der Apostelgeschichte» zusenden, denn «Repetent Bul …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 31. Oktober 1923

    … hr für Peterson eingetreten. (Alles natürlich nur in strengster Vertraulichkeit.) Da unsere Vorschläge schon im Mai bzw. Juni nach Berlin 1 abgegangen sind, hat Ihr Brief den Gang der Sache also gar nicht mehr beeinflußt, aber es war mir, wie gesagt, lieb, durch Ihre Charakteristik Pet …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 15. April 1924

    … Dogmatik macht (ich hoffe, Sie bringen mir entscheidende Ratschläge mit!!) 4 und führe daneben einen kleinen Verwaltungsproceß in Berlin gegen die hiesige Fakultät 5 , die nicht davon lassen will, mir auf der Nase herumzutrampeln. Bis jetzt steht meine Sache nicht schlecht, aber «groß …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 3. Februar 1925

    … n hielt hier […] einen Vortrag über Theologische Exegese, sehr gut , von Hirsch mit manifestem Mißerfolg bekämpft. Aus Marburg und Berlin waren 30 bis 40 Schüler eingetroffen, die dann zu einem Extragespräch mit mir auch hierher kamen. Nachher gabs noch eine zweite öffentliche Diskussi …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 21. April 1925

    … t das «Volkstum». Am 1. Tag soll das Volkstum als geschichtliche Erscheinung behandelt werden, wofür als Redner Mei | 47 necke 4 ( Berlin ) und Tillich 5 erkoren sind. Am 2. Tag gilt es: Volkstum und Religion; dafür soll als erster Hauer 6 ( Tübingen ) auftreten, und als zweiter werden …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 29. Juli 1925

    … wolle mich nicht ‹verlieren›, und eine ‹ehrenvolle› Berufung nach Münster stehe unmittelbar vor der Türe, er gehe dieser Tage nach Berlin und werde dort ‹Vortrag› halten und mir Bescheid bringen. Diesen Bescheid möchte ich nun noch abwarten […].» Am 22.7.1925 meldete Barth ( Bw.Th. II, …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 3. Dezember 1925

    … endwie gegeben ist, dem Volk gute Speise zu bieten, so müssen das gute Tage werden. Natürlich wollen wir uns dann in Hannover oder Berlin oder an einem andern Kreuzweg treffen 3 , um uns die weite Reise durch angenehmes Schnacken bei verschiedenen Pfeifen Tabak abzukürzen (vergessen Si …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 10. Dezember 1925

    … in unser beider Namen abgeschrieben, d. h. mitgeteilt, daß wir an der 1. Januar- Woche festhalten. 1 Ich denke, wir treffen uns in Berlin , doch werde ich näheres noch schreiben. Jetzt muß ich schleunigst ins Seminar, wo Dr. Krüger 2 ein Referat über Ihre Exegese von Röm. 5,12–21 3 und …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 24. Dezember 1925

    … wünschen Ihnen allen ein gutes Fest! — Zur Fahrt nach Danzig : Ich habe vor 1 , am 3. Januar mit einem Tageszug von hier nach | 63 Berlin zu fahren und von dort (Zoo ab 10,45 2 ) nachts nach Marienburg im Schlafwagen. Sonst ist mir die Fahrt zu anstrengend. Wenn Sie das mitmachen wolle …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 29. Dezember 1925

    … rst am 4. fahren müssen. Ich komme also Montag, den 4. , mittags 12,23, in Göttingen an (2. Klasse!), | 64 und wir fahren dann bis Berlin zusammen, wo wir 6,59 1 am Potsdamer Bahnhof ankommen. Für die nächtliche Fahrt nach Marienburg bestelle ich für Sie und mich Schlafwagenkarten (kan …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 14. November 1929

    94 61 Marburg , 14.XI.1929 Lieber Herr Barth ! Soeben wurde ich von Berlin telephonisch angerufen. Streng vertraulich wird mir mitgeteilt, daß Becker und Richter 1 geneigt seien, Gogarten als Ihren Nachfolger nach Münster z …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 23. November 1929

    … igen Separatvotums zugunsten von Gogarten oder, wenn nein, können Sie mir aus der Erinnerung ungefähr angeben, was Sie damals nach Berlin geschrieben haben? Ich wäre zur Nachhilfe, deren meine eigene literarische Kunst in diesem Fall bedarf, froh, wenn Sie mir das möglichst sofort sage …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 25. November 1929

    … die Professur in Münster wünsche, so widerstrebte es mir doch, mich ungefragt in irgend einer Weise einzumischen. Erst als ich von Berlin telefonisch dazu aufgefordert wurde, habe ich telegraphiert und geschrieben, um nun doch auch an meinem Teile nichts zu versäumen. Da ich nun schon …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 17. Februar 1930

    … zwei Wochen nach seiner Ernennung zum preußischen Ministerpräsidenten, am 4.10.1862 während einer Eisenbahnfahrt von Jüterbog nach Berlin mit König Wilhelm I. geführt habe. Der König befand sich nach Presseberichten über eine Bismarck -Rede und einem Besuch bei der zur Kur in Baden-Bad …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 14. Juni 1931

    … gen genau zu unterrichten; es wurde uns durch die Ablehnung des Fakultäten-Tages unmöglich gemacht. (Die nachher vom Minister nach Berlin gerufene Zusammenkunft 8 hatte ja einen ganz andern Zweck, der ihr eben vom Minister gegeben war.) War es uns und besonders mir schmerzlich, daß Sie …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 20. Juni 1931

    … sque tandem …? liegt online noch nicht vor 📖 (s. Nr. 64, Anm. 1 ) geübte Kritik an der Amtskirche in einem zuerst am 31.1.1931 in Berlin gehaltenen Vortrag vertieft: Die Not der evangelischen Kirche , in: ZdZ, Jg. 9 (1931), S. 89–122 📖 (= K. Barth , « Der Götze wackelt », a.a.O., S. …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 18. Oktober 1931

    … itten, daß auch Ihr Name unter diese Erklärung gesetzt wird. Wir wenden uns mit dieser Bitte außer an Sie an die Herren Deißmann - Berlin , Dibelius - Heidelberg , Gogarten - Breslau , Heim - Tübingen , Koepp - Greifswald , Macholz - Jena , Piper - Münster , A. D. Müller - Leipzig , Sc …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 13. November 1933

    … leisteten «aus rein politischen Gründen Widerstand». Nachdem sich Müller auf Grund der Äußerungen des Gauobmanns der DC für Groß- Berlin , Reinhold Krause , am 13.11.1933 auf der « Sportpalast kundgebung» über «Die Aufgaben einer deutschen Reichskirche im Geiste Dr. Martin Luthers » g …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 17. November 1933

    … tät in die Hände der sämtlichen ausländischen Theologieprofessoren gelegt wird. Ich wurde am Dienstag früh von Pfarrer Jacobi 1 in Berlin Hals über Kopf dorthin berufen zur Beratung über die durch den bekannten Sportpalast skandal geschaffene neue Lage. 2 Wollen Sie Herrn von Soden sag …

  • Friedrich Siegmund-Schultze an Karl Barth 5. Januar 1924

    207 Anhang 1 [Brief von D. Friedrich Siegmund-Schultze , Berlin , an K. Barth ( Orig. im Karl Barth-Archiv ):] 5.I.1924 D. F. Siegmund-Schultze Soziale Arbeitsgemeinschaft Berlin-Ost Berlin O 17 Fruchtstraße 64 I …

  • Karl Barth an Alfred Rahlfs (Dekan der Göttinger Theologischen Fakultät) 31. Dezember 1923

    … ogischen Fakultät der Universität zu Göttingen . Eine Änderung in Ihrer Staatsangehörigkeit tritt durch diese Ernennung nicht ein. Berlin , den 16. August 1921 . Der Preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung . gez. Becker » Im Begleitschreiben des Ministeriums vom se …

  • Rudolf Schlunck an Karl Barth 21. Juni 1925 – 22. Juni 1925

    … Fachleute ausgesetzt ist. Glaube mir, die Herren werden nicht ruhen in dem Sinne, wie sie Dich stürzen und die Schlappschwänze in Berlin , genannt Minister, lassen Dich in der höflichsten Form in Stich. In dieser Lage auf einen Ruf nach anderswo warten, dazu würde ich nicht raten, wen …

  • Karl Barth an Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung 28. November 1929

    … e Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Systematische Theologie in Münster an den Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung , Berlin : undatierter Entwurf vom November 1929 (Original mit handschriftlichem Vermerk Barths: «Nicht abgeschickt» im Karl Barth-Archiv):] Da ich nicht in …

  • Karl Barth an Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung 28. November 1929

    … e Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Systematische Theologie in Münster an den Minister Für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung , Berlin : endgültige Fassung ( Durchschlag im Karl Barth-Archiv ). Für die Nachweise s. die Anmerkungen zu Anh. 11/I :] Münster , den 28. November 1929 An d …

  • Hans Freiherr von Soden an die Kirchenregierung der evangelischen Landeskirche in Nassau zu Wiesbaden 16. November 1930

    … en Prof. D. Dr. Werner Richter und Dr. Ernst Trendelenburg vom Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin . ↩ 2 Mit Vertretern der Kirchenleitungen der Evangelischen Landeskirchen in Hessen-Kassel , Nassau und Frankfurt a. M. sowie zwei Vertretern des Pr …

  • Theologische Fakultät der Universität Marburg an Hans Schmidt, Vorsitzender des Deutschen Evangelisch-Theologischen Fakultätentages in Berlin, Bonn, Breslau, Greifswald, Königsberg 24. Januar 1931

    … rof. D. Hans Schmidt - Halle , erheben. Er hat zunächst durch unvollständige Berichterstattung über den Breslauer Fakultätentag in Berlin , ganz besonders aber durch eine ausdrücklichen Vereinbarungen mit ihm widersprechende Fassung eines ergänzenden Schreibens an Herrn Ministerialdire …

  • Friedrich Wilhelm Schmidt an Karl Barth 19. Juni 1931

    … t. Viele herzliche Grüße von Haus zu Haus Ihr Fr. W. Schmidt * Stählin war darum beauftragt, weil er eine entsprechende Sitzung in Berlin mitgemacht hatte ( Mai 1930 ). 1 Fr. W. Schmidt , Die theologische Begründung der Ethik , Gütersloh 1931. 📖 ↩

  • Ernst Wolf an Rudolf Bultmann 26. November 1934

    … ch es als evangelischer Christ verantworten kann» eingefügt würde. Der Rektor hat die Angelegenheit weitergeleitet und ist z.Z. in Berlin , deswegen. K. B . soll morgen von einem Berliner Herren im Kuratorium vernommen werden. Persönlich nimmt er die Sache ganz ruhig hin; hoffentlich k …

  • Karl Barth an Theophil Wurm mit Durchschlag an Rudolf Bultmann 29. Mai 1947

    … Bekanntlich kam er auf, als nach dem Apostolikumstreit Professor Schlatter , ohne daß ein Lehrstuhl frei war, von Greifswald nach Berlin berufen wurde. Wer der Vater des Wortes ist, weiß ich nicht. Wäre es nicht treffend gewesen, würde es nicht so siegreich durchgedrungen sein. Es bez …

  • Biographische Skizzen Karl Barths 26. März 1927 – 12. August 1946

    … rend mein Vater mich gerne nach Halle oder Greifswald hätte ziehen sehen. Das Resultat war, daß ich nach dem angeblich neutraleren Berlin kam, wo ich aber Seeberg weislich umging, von Holl in meiner Torheit leider keine Notiz nahm, dafür Harnack (und mit nicht weniger Eifer auch Kaftan …

  • Autobiographische Bemerkungen von Rudolf Bultmann 28. Januar 1956

    … am Gymnasium ab und begann an der Universität Tübingen Theologie zu studieren. Nach drei Semestern ging ich für zwei Semester nach Berlin und schließlich für zwei weitere nach Marburg . Ich belegte ebenso Vorlesungen in Philosophie und Philosophiegeschichte wie in Theologie. Während de …

  • Autobiografische Skizze Rudolf Bultmanns 1969

    … dschr.-Abt. Ms 860):] Mein Verhältnis zu Marburg gewann ich seit meiner Studienzeit, als ich 1906 nach dem Studium in Tübingen und Berlin nach Marburg kam. Mit großer Freude hörte ich die Vorlesungen der Neutestamentler Adolf Jülicher und Johannes Weiß und des Systematikers Wilhelm Her …

  • Vorwort 1973

    … ung des Manuskripts gegeben hat, sowie dem Theologischen Verlag Zürich für sein Entgegenkommen und die freundliche Zusammenarbeit. Berlin , im Januar 1973 Dietrich Braun

  • Das Gebot des Lebens 1928

    … nmal wirklich christlichen Politik zu bedenken, wenn man christliche Gewerkschaften und Zeitungen gründet oder gar, wie neulich zu Berlin geschehen, eine «Evangelische Bank», 57 [das] wäre zu bedenken bei jedem Schritt in der Kirchenpolitik, innerhalb der Kirche selbst und bei der Ause …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. April 1916

    … etliche Merkwürdigkeiten zur Besichtigung: Zeltgruß ; 2 wichtige Angaben über das himmlische Jerusa | 128 lem, kräftige Worte nach Berlin und dunkel erhabene nach Safenwil , Niederschmetterndes für unsereinen und Eröffnungen über das Wehen des Geistes in J. Vetter . Wie blöde stehen wi …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 18. Juli 1917

    … soll sich nun nach der Kutter schen Reichsgottesstrategie die Entscheidung anbahnen? Sind denn wirklich in Alexandrien , Rom oder Berlin die bisherigen Entscheidungen gefallen? Oder waren diese religiösen Hexenkessel bis jetzt etwas Andres als Stätten der Verbreiterung, Verwirrung und …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 3. August 1917

    … euen Wege » hochbrächte, sie würden auch so etwas wie der ominöse « Kirchenbote » in Württemberg oder gar Hengstenbergs 1 Blatt in Berlin ? Zum Teil klingen solche Töne schon etwa an. Und wenn sie ihren Strauß oder Märklin fänden, sie würden ihn kaum viel anders behandeln als die Ch. G …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. Juli 1918

    … lerhand Fakultätsgeschichten. Otto 2 ist Nachfolger Herrmanns , Stephan nicht Nachfolger Ottos geworden, Loew wird Privatdozent in Berlin 3 und Bornhausen sieht Allem mißtrauisch und feindselig zu. Über die Systeme aller dieser Systematiker war nichts zu erfahren. Der «religiöse Besitz …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. August 1920

    … ag 📖 ] nun nur S. 9–19 ab; 4 das ist offenbar die Rosine aus dem Kuchen, die er für seine Leser für zuträglich hält. Dem Mann aus Berlin 5 habe ich dilatorisch geantwortet; immerhin ists ein merkwürdiges Schauspiel, daß der Römerbrief 📖 nun auch schon einem leibhaftigen Generalsuperi …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. Juli 1921

    … h. mit einer Ehrenmeldung geendigt hat. […] Ich habe meine Demission noch nicht eingegeben, warte noch auf eine letzte Antwort aus Berlin . […] Morgen Freitag gehe ich mit der Fortbildungsschule auf den Zugerberg . Ich erwartete dich diese Woche mit jedem Zug!! Leider umsonst. Herzlich …

  • Predigt: Römer 1,16 (I) 11. Januar 1914

    … ines und Abscheuliches in der damaligen Welt, was es nicht auch in Rom gegeben hätte. Unsere heutigen Großstädte: London , Paris , Berlin mögen an Ausdehnung und Bevölkerungszahl, an Pracht und Zweckmäßigkeit ihrer Bauten, an Lebhaftigkeit des Handels und Verkehrs das alte Rom übertref …

  • Predigt: Jesaia 30,15 30. August 1914

    … reußen vom 17. März 1813 über die Organisation der Landwehr, Beilage III, Abs. 5. ↩ 12 Barths Studium in Deutschland : WS 1906/07: Berlin ; WS 1907/08 : Tübingen ; SS 1908 : Marburg . Von Herbst 1908 bis Herbst 1909 war er als Hilfsredakteur der « Christlichen Welt » wiederum in Marbur …

  • Predigt: Römer 8,38-39 18. Oktober 1914

    … ker als sie und riß sie mit. Ihr erinnert euch vielleicht noch, wie es einmal am Anfang hieß, einer von ihnen, Dr. Liebknecht 8 in Berlin , habe den Militärdienst verweigert und sei erschossen worden, ein Märtyrer seiner Überzeugung. Es stellte sich bald als eine Täuschung heraus. Er u …

  • Vorwort 1977

    … le Vorarbeit geleistet hatte, von ihm erhalten. Ihnen allen sei an dieser Stelle für ihren Einsatz und für ihre Mitarbeit gedankt. Berlin , im November 1977 Dietrich Braun 1 K. Barth / E. Thurneysen , Briefwechsel, Band 2: 1921-1930 , bearbeitet und hrsg. von E. Thurneysen, Zürich 1974 …

  • Die Sonntagspredigt der letzten Jahre 1923 – 1924

    … l in hohem Maße schon erfüllt gefunden hat, haben wir bereits gehört 97 . Darum konnte er im Frühsommer 1831, als die Cholera sich Berlin näherte, seiner Gemeinde zusprechen, sie möchte alles Sorgen für die Zukunft denen überlassen, die dazu bestellt seien. «Alles dasjenige, was zu irg …

  • Die christologische Festpredigt 1923 – 1924

    … der Warthe, 1794-1795, teils 1802 als Hofprediger zu Stolp in Pommern, die letzte war 1810 bereits an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin . Aus seiner Tätigkeit an der Charité in Berlin, 1796-1802 (der Zeit, in der die Reden 4 und die Monologen 5 und die Lucindebriefe 6 entstanden), un …

  • Die Enzyklopädie 1923 – 1924

    … hung verzögerte sich infolge der widrigen napoleonischen Zeitumstände bis 1811, nachdem der Verfasser sich inzwischen endgültig in Berlin niedergelassen hatte. Die Schrift hat den Zeitgenossen zunächst auffallend wenig Eindruck | 249 gemacht. In den neunzehn Jahren zwischen ihrer erste …

  • Rufe mich an! Predigt über Psalm 50, 15 11. September 1960

    … fach da ist und die immer wieder wie in großen Geschwüren aufbricht: jetzt in Algerien , jetzt im Kongo , jetzt in Kuba , jetzt in Berlin . 5 Sie ist eine Not, die da vielleicht am schlimmsten ist, wo man sie nicht empfindet, wo man meint, ein bißchen den Regenschirm aufspannen und das …

  • Die kirchlichen Zustände in der Schweiz 22. Februar 1922

    … Die Krönung des Studiums, zu dem fast für jeden schw[eizerischen] Theol[ogen] ein paar Deutschlandsemester 29 gehören ( Marburg , Berlin , Tübingen , früher Halle u. Greifswald ), bilden 2 Examina: ein erstes, das Propädeutikum (hist[orisch]) nach 4 Semestern, ein zweites, das Staatse …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … – Am 1.8.1922 hatten sich verschiedene Ortsgruppen und einzelne Anhänger des « Religiösen Menschheitsbundes » in Wilhelmshagen bei Berlin versammelt; vgl. P. Gastrow , Tagung des Religiösen Menschheitsbundes , a.a.O., Sp. 743f. 📖 ↩ 65 Vgl. hierzu und zur Wendung unten S. 129 «in den D …

  • Menschenwort und Gotteswort in der christlichen Predigt 1924

    … tzten Abschnittes» 7 . Barth wurde auf seiner Reise begleitet von stud. theol. Artur Mettler 8 . Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin , den er u. a. verwendete auf eine «zweistündige scharfe Überarbeitung meines Vortrages in einem Café unter den Linden» 9 , ging es am Abend des 24. …

  • Schleiermachers «Weihnachtsfeier» 1924

    … fertig zu machen» h , als Überraschung für seine Freunde, um derentwillen er den Verleger Schimmelpfennig in Halle daselbst und in Berlin anfangs nur Exemplare ohne Verfassernamen ausgeben ließ. i So kam es, daß es bei dem Ver 113 such, sich und andern über den Sinn der Weihnacht in di …

  • Die dogmatische Prinzipienlehre bei Wilhelm Herrmann 1925

    … uch sonst empfunden haben. Herrmann war der theologische Lehrer meiner Studentenzeit. Der Tage, in denen ich vor bald 20 Jahren in Berlin 21 zum erstenmal seine Ethik las, erinnere ich | 552 mich, wie wenn es heute wäre. Hätte ich das Temperament von Klaus Harms , so könnte ich von Her …

  • Kirche und Theologie 1925

    … mmene Bestrafung im Gefolge hat.» ↩ 45 Vgl. Barths Bemerkung nach seiner ersten Begegnung mit Tillich im Frühjahr 1922 : «… ein in Berlin und bei den Stefan Georgianern beliebtes Stichwort …»; vgl. P. Tillich , Kairos I (1922), in: ders., Gesammelte Werke , Bd. VI: Der Widerstreit von …

  • Predigt: Lukas 18,9-14 29. Oktober 1916

    … in deinem Reden und Tun, nun muß es so zugehen auf der Straße und in den Häusern von Safenwil und auf der Balkanhalbinsel 2 und in Berlin und überall, nun steht sie auf einmal da, die Schicksalsmauer, riesenhoch zwischen Himmel und Erde, daß überall und immer das Böse und Traurige wirk …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 14. Juni 1930

    … or für Philosophie in Kiel, 1928–1956 in Münster. — Barth und Scholz, die sich bereits im WS 1906/07 im Seminar A. von Harnacks in Berlin kennengelernt hatten, waren sich in Münster im WS 1929/30 nähergekommen; vgl. Bw.Th. II, S. 693f. liegt online noch nicht vor 📖 Barths Traupredigt …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 10. Dezember 1930

    … tztere mit einem ganz leisen Stich in eine sagen wir einmal erdhafte Theosophie) um sich zu verbreiten. Gertrud Staewen 15 war aus Berlin auch eingetroffen für diese Tage, Eri | 80 ca Küppers hatte sie auch sehnlichst erwartet, und du kannst dir denken, daß viele Gespräche nach allen S …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 9. Januar 1931

    … g ) hier sein und in meinem Seminar über die Einheit des Alten und Neuen Testamentes sprechen 5 , noch 14 Tage später werde ich in Berlin sein und dort den bewußten Vortrag über die Kirche 6 halten und wieder 14 Tage später zu | 88 einer Wiederholung desselben Vertrags in Hamburg . Dan …

  • [Rundbrief] Karl Barth an seine Freunde 22. Februar 1931

    … e sein. — Nun will ich euch aber einiges aus den letzten Wochen erzählen, was zu hören euch Vergnügen bereiten kann. Ich bin ja in Berlin , Bremen und Hamburg gewesen, habe da meinen Vortrag liegt online noch nicht vor gehalten, viele Menschen gesehen und auf viele Menschen die verschi …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 6. März 1931

    … ich sehr dankbar waren. Ein erster damenhaft verzückter Bericht war mir schon via Gerty aus der Feder | 113 der Frau Fischer 43 in Berlin zugekommen. Sicher war es sehr gut, daß du auf das Quousque tandem liegt online noch nicht vor 📖 diese ausführliche Ergänzung hast folgen lassen. D …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 16. Mai 1931

    … stecke nun mitten im Betrieb meines homiletischen Seminars 28 drin. Eine einstige Schülerin von dir, eine Fräulein Schmidt 29 aus Ber | 138 lin , sitzt als besonders getreue Zuhörerin immer obenan neben mir und glaubt mir alles. Ich habe ziemlich viel Füxe 30 , das heißt eben erst dem Prope …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. September 1931

    … nerhörte Enthüllungen über einen fabelhaften Skandal in der deutschen Inneren Mission. 7 Hör an, würde Georg sagen, diese Leute in Berlin haben 15 Millionen Mark kleiner Leute eingetrieben, um damit getreu der Parole ihres Dibelius 8 ein gro | 176 ßes soziales Werk zu starten, also wer …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 11. Februar 1932

    … März über Basel zu seiner Mutter nach Wabern , fuhr zwei Wochen später von dort auf das Bergli und nach einer weiteren Woche nach Berlin . ↩

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. März 1932

    … e längere englische Diskussionsvoten mit gefurchter Stirne anhören und hatte mir gegenüber | 213 Karl Heim und Direktor Knak 4 aus Berlin , und mein einziger Beitrag am Gespräch bestand darin, daß ich durch ein Votum die Hinzuwahl von — Tillich zu diesem ja an sich schon wie du siehst …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. April 1932

    … der Reformlerschreck, den Thalmann beschwört 8 . 223 Du hast also unterdessen wieder einen stattlichen Turm errichtet, der nun in Berlin vorgeführt werden wird. 9 Sicher eine ganz ausgezeichnete Sache, nach der einem der Mund wäßrig wird. Laß sie mir bald zugehen! Ich freue mich, durc …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 9. April 1932

    … gramm angekündigten Festgottesdienst in der Kai | 225 ser Wilhelm Gedächtniskirche 1 mitten in dem von Wahlfiebern 2 geschüttelten Berlin sitzen, und nachher werden Lollo und ich als besorgte deutsche Reichsbürger 3 irgendwo unsere Stimme für Hindenburg 4 abgeben, und am Nachmittag bin …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. April 1932

    … ohl Ruedi sicher gerade jetzt wieder durch umdunkelte geschäftliche Zeiten steuert. Wir haben beide übrigens auf der Rückfahrt von Berlin schnell am Bahnhof in Basel gesehen. 9 Ich hatte eben meine Bibelstunde 10 , geschlossen und dazu die Chance, von einer der mir zugehört habenden Ba …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. Dezember 1932

    … ch 1932» 50 , das jetzt statt von jenem fatalen Schneider 51 von dem wirklich in guter Fahrt befindlichen Pfarrer Lic. Sasse 52 in Berlin herausgegeben wird. Du wirst darin als positiv Erfreuliches die allgemeine Rundschau und den Bericht über die ökumenische Bewegung von Sasse selbst …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 3. Januar 1933

    … d verzeih diese etwas chaotischen Andeutungen. Meine Tage sind voll und übervoll, da ich neben allem Anderen ja in zwei Monaten in Berlin das Examen machen will. 8 Die nur zu oft erwähnten Protokolle 9 sollen heute fertig werden. Sei von Herzen gegrüßt und bedankt von deiner Lollo Grüß …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 31. Mai 1933

    … eingehende persönliche Berichte. Hartenstein kam eben vorgestern von einer großen Sitzung des deutschen Missionsausschusses 9 aus Berlin zurück, wo er mit allen kirchlichen Spitzen zusammengewesen war und wirklich die genauesten Einzelheiten über den Gang der Dinge bis zur Reichsbisch …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Juni 1933

    … men und jeder wirklichen Führung doch einfach weithin entbehren müssen. — Aus dem Brief an Georg hast du wohl von den Vorgängen in Berlin gehört 6 , auch daß Hirschs Schüler Vogelsang 7 dort Ministerialrat geworden ist ( Richter hat man unter übelsten Umständen an die Luft gesetzt 8 ) …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. Juni 1933

    … legium ») 13 , der mich überhaupt öfter konsultiert hat, mit mir reden wollte wegen der Fortsetzung des Trauerspiels, die heute in Berlin vor sich geht 14 , und wo überdies eine ganze Pfarrerkonferenz (et | 430 wa 16 Mann von Elberfeld und Barmen ) wartete, denen ich dann ex tempore ei …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Juli 1933

    441 Berlin , 3. Juli 1933 L. E. ! Wie seltsam! Mich hat’s auf einmal nach Berlin verschlagen auf den Hauptschauplatz der neuesten deutschen Kirchengeschichte, …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 5. Juli 1933

    … 3 einsetzen (!), bei Punkt 4 — leider in sehr negativem Sinn — die Brüder Heckel 4 . Aber trotz solcher Erfahrungen scheint K. in Berlin hoffnungsvoller dran, als er es zuletzt hier sein konnte, und das ist so gut. Stöße von Briefen treffen ein aus dem ganzen Land von Leuten (auch von …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. Juli 1933

    … Hoffentlich kommen die rückläufigen Bewegungen in der Kirche nicht doch wieder obenauf. Wem allem und was allem wirst du jetzt in Berlin begegnen. Könnte, könnte ich nur ein, zwei Tage so ein wenig von nahem mitdabeisein — Dibelius , Hirsch 3 ! Der wird ein seltsames Gesicht machen, w …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen) 8. Juli 1933

    … unsere letzten, unter deren Eindruck du beides geschrieben hast, in notwendiger Weise ergänzen. Die plötzliche Abreise von K. aus Berlin hat nämlich den betrüblichen Anlaß, daß ihm ganz plötzlich klar wurde, daß weitere Verhandlungen in Berlin zwecklos geworden waren. Man hat Hesse (o …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 11. Juli 1933

    … s sind alles müßige Überlegungen. Aber Georg kann uns ja nie gleichgültig werden. Die merkwürdigen Umstände, die deine Abreise von Berlin schließlich rascher bewirkten, als man es sich denken und wünschen konnte, haben uns sehr beschäftigt. Meine Deutung der Lage in den Basler Nachrich …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen (sowie Nachschrift Karl Barth an Eduard Thurneysen) 20. Juli 1933

    … e sehr merkwürdige Gesellschaft sich vereinigt hatte, um über die eben erzählte Wahlsache zu verhandeln, da klingelte D. Hesse aus Berlin an. Man hörte Karl nur antworten: «Ja, ich nehme an.» Und was? Bis zur Einsetzung des endgültigen Kirchenregimentes stellen die reformierte, die lut …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. Oktober 1933

    … iegt nun dahinten. — Gestern habe ich selber einen Lutheraufsatz für das Jubiläum vollendet, der von einer literarischen Stelle in Berlin zuhanden verschiedener Tageszeitungen stürmisch und mit der Beteuerung, sie wüßten sehr wohl, mit wem sie es zu tun hätten, von mir verlangt war 10 …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 19. Oktober 1933

    … hr steht als die bequeme Gedankenlosigkeit des Spießers. Ich habe vielleicht an diesem Punkt ganz regelrechte Mikoxe 4 (wie man in Berlin so schön sagt) vor dir. Aber ich will noch so gern sagen und glauben, daß dies nun der Vergangenheit angehört. — Das Jäckchen für Marguerite hast du …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1933

    … eigenen Lust und Kraft selber sagen kannst, was nun eben aus deiner Sicht zu sagen ist. Ich habe (am 30. und 31.) Großkampftage in Berlin vor mir, wo ich außer dem Vortrag gerne den Jung-Ref. ein wenig ins Gewissen reden möchte. Sie vermitteln nämlich nach wie vor, und da[s] sollte jet …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 4. November 1933

    … ner Mutter gezeigt hat. Ich muß schließen. Ein ordentlicher Brief ist das wirklich nicht geworden. Karl , wie ging es euch wohl in Berlin ? Darüber zu hören, wäre | 532 ich sehr gespannt. Lollo schreibt an Georg von Aufzeichnungen über die dortigen Gespräche 15 : gelt, die bekomme ich …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 5. November 1933

    … ich weiß, ich weiß … Und morgen früh 8 Uhr muß ich nun einfach wieder mit der Dogmatik 📖 anfangen. Lollo behauptet, ich hätte in Berlin in zwei Tagen nun mehrere Pfund abgenommen!! Wenn du das Protokoll liesest, wirst du verstehen! — Ich muß abbrechen. Sei herzlich gegrüßt von Deinem …

  • 34157 14. November 1933 – 15. November 1933

    539 14. November [1933] abends 1 Lieber Eduard , schon rollen K. und ich wieder im D-Zug nach Berlin . Ein dringender Hilferuf von dort ertönte. 2 Die kirchliche Lage scheint entscheidungsreif, nachdem neueste Beschlüsse der D. C. den Boden der chri …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 18. November 1933

    … mit unseren Gedanken dort. — Eduard, ob es in der Kirchengeschichte, aus der Nähe gesehen, immer so wüst zugegangen ist? Mich hat Berlin diesmal in einem Gefühl von Bekümmerung zurückgelassen wie noch selten ein kirchliches Ereignis. Dehns Bibelstunde war der einzig lichte Augenblick. …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. November 1933

    … Zeit — was für ei | 546 ne einsame Wanderschaft ist dir augenblicklich beschieden! Auch deine eben hinter dir liegende Reise nach Berlin hat ja offensichtlich ergeben, daß du aus deiner Abseitsstellung noch keineswegs herausgehen kannst. Immer noch und immer neu wird nach «Ägypten hin …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. November 1933

    … iten zu weit aufgerissen, als daß sein Schicksal verwunderlich wäre. Aber traurig ist es doch. Und wer weiß …? Ich bekam heute aus Berlin die «absolut sichere» Nachricht, daß die wirkliche Tsch. 7 etwas gegen mich auf dem Herzen und im Plane habe 8 , und | 556 mußte L. bereits in der W …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. Dezember 1933

    … en Kirche. Es scheint weiter und weiter eine Hand wider die des anderen | 566 [vgl. Sach. 14,13 ] zu sein. Koechlin soll heute aus Berlin zurückkehren, wo er ebenfalls wegen ganz schwieriger Entwicklungen in der «Jugendsäule» 4 beim Reichsbischof selber eine Audienz nachgesucht hatte, …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 31. Dezember 1933

    … Der Gute war in höchster Erregung. Nach einer Mitteilung von Otto Weber 2 sei Karls Entlassung (infolge der Hitlergrußaffaire) in Berlin beschlossene Sache. Karl konnte Hesse davon überzeugen, daß er in dieser Sache nicht mehr zurückkönne. So steht also nur noch der Weg offen, Rust zu …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. Januar 1934

    … en ich überall redete, auch selbst so vor, daß es doch mindestens ein ziemlich außerordendiches Geschehnis wäre, wenn man mich von Berlin aus nur abschießen wollte. Nun ist man jetzt und hier gewiß auch von außerordentlichen Geschehnissen keinen Tag sicher — immerhin: die Wahrscheinlic …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 16. Januar 1934

    … iner Person, die er für absolut autoritativ halten müsse, welche Person (wahrscheinlich der Räuberbischof Oberheid ) es direkt von Berlin telephoniert erhalten habe. Du kannst dir denken, daß hierseits die Spannung um einige Grade stieg. Also nicht nach Amerika gekabelt und nun doch wa …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 19. Januar 1934

    … erneinte immer wieder, das Gerücht bestätigen zu können, aber natürlich zu den B. N. war es auch schon gedrungen, direkt aus | 581 Berlin telefoniert. Karl hatte die Weisheit, es in der Meldung an die Öffentlichkeit zu unterdrücken. 2 Andere Zeitungen brachten es. 3 Die andere Stelle, …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 22. Januar 1934

    … n dir kommt. — Gleichzeitig mit deinem Brief kam eine Nachricht von D. Hesse -Elberfeld, die uns sehr bewegte und bekümmerte. 2 In Berlin schreitet man zum Kompromiß, | 584 und zwar wieder einmal unter dem Segen des Staates. Reichsinnenminister Frick hat 14 Nothelfer entboten für morge …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 23. Januar 1934

    587 23. Januar 1934 Lieber Eduard , nun ist Karl heute Nacht mitten aus seiner Vorlesungsvorbereitung nach Berlin gerufen worden. Heute Morgen trifft er dort ein. Die Reformierten wollen bei den jetzt so entscheidend wichtigen Vorverhandlungen durch ihn dort ver …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 26. Januar 1934

    589 26. Januar 1934 Lieber Eduard ! Heute Nacht ist Karl aus Berlin heimgekehrt. Da ihn hier bereits wieder eine Fülle von Arbeit erwartet, kann er nicht, wie er wohl wollte, dir selbst einen Bericht geben. Aber ich …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 27. Februar 1934

    … iehungen und Informationen verfügt, unterrichtet, was das allgemeine Geschehen betrifft. Es steht sehr ernst. Dieser Tage haben in Berlin die Führer der deutschen evangelischen Jugend ihre Ämter einfach niedergelegt, weil sie das Regime Oberheid 3 , das da scheints weiter und weiter in …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. März 1934

    … dein Name an der Spitze der Unterzeichner stehe. Er meinte, es werde ja nicht fehlen, daß ein solches Zirkular irgendwie auch nach Berlin geweht werde und dort in das Dossier Karl Barth komme und unter «Auslandpropaganda» übel vermerkt werde. Ich finde, daß daran etwas sein kann, obwoh …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. März 1934

    … z klar zu seinem Fehler bekannt, Müller nachgegeben zu haben, und hat mit Meiser zusammen einen Bericht ausgearbeitet und ist nach Berlin zum Führer gefahren und hat eine Audienz errungen und soll sein ganzes Herz, ohne Müller benachrichtigt zu haben, ausgeschüttet und um erneutes Eing …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 25. März 1934

    … eber auch in aller Form getan, und nachher ging er doch wie Goethes Clavigo 10 hin und tat Ähnliches gerade noch einmal. 11 Und in Berlin habe ich einen Kerl gesehen, der der Oberhäuptling aller deutschen B. K. ’s war, den sah ich an einem einzigen Tag sündigen, Buße tun, wieder sündig …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 26. März 1934

    … üßte ja nun Dehn kommen, der seit dem Rücktritt von Karow 10 , oder wie der Mann heißt, scheints ganz und gar keine Chance mehr in Berlin hat. Ganz aufgeregt betreibt weiterhin unser Freund Schmidt seine Sache. Ich fürchte, deine Beruhigungsversuche 11 haben | 623 gar nichts gefruchtet …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 2. Mai 1934

    … entlich für euch entstanden ist. 1 Ein Kommentar erübrigt sich. — K. hatte vorgestern ein 3stündiges Verhör vor einem weiteren aus Berlin herbeigeeilten Mann. 2 Ein Rundbrief von — Erica wurde damals im Herbst beschlagnahmt, mit ungeschützten Äußerungen Karls in der Versammlung bei Jac …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 18. Mai 1934

    … n, der da und dort plötzlich hörbar wird. So etwa in der ausführlichen Schilderung seiner Gespräche mit seinem Freunde Theodor aus Berlin 26 oder mit Paul Alth. aus Erlangen . Auch Georg weiß zu viel, als daß er nicht inmitten aller dieser Gestalten irgendwo gründlich einsam wäre. Nur …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. Mai 1934

    … end zu sehen, daß eine wichtige Nachricht, die wir hier alle für uns behalten, von den verwünschten amerikanischen Journalisten in Berlin doch erwischt worden ist und breit in den Basl. Nachr. zu lesen stand!! 17 Das sollten sie, wenn es sich um be | 644 absichtigte Unternehmungen der …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 15. August 1934

    … ern Zwingli und Oekolampad an der Abendmahlsfrage. Möglicherweise spielt die Briefstelle zugleich auf das Gespräch am 24.1.1934 in Berlin (s. oben S. 590 bei und mit Anm. 4 ) an, in dem Barth Fezer — wie in Marburg 1529 Luther Bucer — zurief: «Ihr habt einen anderen Geist». ↩ 4 Die ihr …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 30. August 1934

    … g irgendwie im voraus sichert. Doch wie wird das möglich sein? Das politische Departement wird sich an den Katholiken Dinichert in Berlin wenden. 18 Und der wird sich nicht sehr heftig einsetzen. Und das dritte war, daß Oeri aus einem deutschen Pressedienst her wußte, daß Koch 19 im Rh …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 13. September 1934

    … e zu geraten. 3. Er wolle einen Bericht mit möglichster Empfehlung der Mission an das auswärtige Amt und das Innenministerium nach Berlin schicken, damit diese Stellen nicht nur durch den Reibi oder Jäger informiert würden. Wurm selber soll sehr ruhig und entschieden seinen Weg weiterg …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1934

    … enützen, um dir einen verhältnismäßig offenen Brief zu schreiben. Dank vor Allem für den guten Brief von dir, den ich gestern, aus Berlin zurückkommend, hier vorfand. Daß der alte Ritsch nicht mehr unter den Lebenden ist und daß du ihm die Leichenrede gehalten hast, hat mich doch auch …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 29. Oktober 1934

    725 Berlin , 29. Oktober 1934 [Poststempel] L. E. Ich bin wieder einmal in Berlin und habe lange Sitzungen zu absolvieren, in denen — was immer unterdessen in …

  • Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. November 1934

    … entfernen, und hat den auf den Reibi spekulierenden Marahrens an die Luft gesetzt. 2 Das ist viel , besonders wenn man weiß und in Berlin selbst sehen konnte, wie tief der Traum des lutherischen Reichsbischofs in allen lutherischen Köpfen spukt und wie schwer sie sich auf einer nüchter …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 4. November 1934

    … tt mich endlich der Dogmatik 📖 und den Studenten zuwenden zu können, muß ich auf einen Hilferuf von Asmussen ein drittes Mal nach Berlin fahren, damit dort Unheil womöglich vermieden werde. 1 Sie laborieren dort allem Abraten zum Trotz aufs neue an einem dem Staat zu präsentierenden u …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 4. November 1934

    … ich, daß wir in Berlin-Dahlem telefonisch nachfragten. Die Folge war Karls sofortiger Aufbruch — binnen einer Viertelstunde — nach Berlin . Heute Abend noch ist eine wichtige Sitzung dort. Wenn es nur gelänge, die gute Führung von Koch zu behalten, statt sie an irgend einen ehrwürdigen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 7. November 1934

    … nden Wunsch nun noch eine exegetische (Kolosserbrief) Vorlesung 2 zugesellen soll. — Er ist nicht, wieder nicht, ohne Hoffnung aus Berlin heimgekehrt. Es wird ja endlich und zuletzt schon so kommen, daß eine Kompromißlösung innerhalb der Bekenntnisfront sich durchsetzen wird (nicht und …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. November 1934

    … s Besteigen von Fern-D-Zügen: kaum am Dienstag hieher zurückgekehrt, muß ich heute Donnerstag schon wieder (zum vierten Mal!) nach Berlin fahren. 2 Ich würde wohl besser gleich dort bleiben; aber das geht auch nicht. Wie dem auch sei, der Karren will nun geschoben sein, und «irgendwie« …

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 8. November 1934

    … warmen Dank für alle deine guten und treuen Nachrichten. Nun bist du also wieder allein auf dem Posten in Bonn , und Karl ringt in Berlin aufs neue gegen alle die Dämonen, die da das Werden der neuen Kirche bedrohen. Ich schicke dir hier für Karl den Durchschlag eines Briefes an Oeri . …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 11. November 1934

    … besten Filme der letzten Zeit: Abschiedswalzer oder Frauen um Chopin 3 , ein Film, den ich euch unbedingt empfehlen möchte!!) — In Berlin hat sich das Gleiche wiederholt wie das letzte Mal: Mühsames Ringen zwischen süddeutschen Lutheranern und Bruderrat, der diesmal in Vollzahl anwesen …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. November 1934

    … h dich dann zu berichtigen («wie wir aus sicherer Quelle erfahren …») bitte. 2 Ich bin anfangs dieser Woche nun zum fünften Mal in Berlin gewesen. Eigentlich hätte ich seit Dahlem gerade dort bleiben können, weil in diesem Monat dort nun sozusagen ununterbrochen Kirchenpolitik gemacht …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 1. Dezember 1934

    … chen ( Ruedi meinte: so etwa 40 Stunden würde alles zusammengerechnet schon betragen, was Gerty an Mitteilungen in Bonn , Bethel , Berlin und Würzburg aufgenommen und von sich gegeben habe) sich also schnell bei uns niederließ. Wäre es nicht zu erwägen, ob du, Karl , nicht diese Kampfp …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 3. Dezember 1934

    … selbst hatte eine Verlautbarung zur Eidesfrage entworfen, die nach Barths schriftlicher Stellungnahme vom 2.12. geändert und nach Berlin geschickt wurde (vgl. unten S. 796, Anm. 9 ). ↩ 6 Nach einer Wendung Thurneysens aus einem Brief an G. Merz ; s. oben S. 346, Anm. 1 . ↩ 7 Vermutlic …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 17. Dezember 1934

    … ns unverantwortlicher Elemente schutzlos preisgegeben» sein könnte, bat Koechlin zu prüfen, ob die schweizerische Gesandtschaft in Berlin in Richtung auf eine angemessene Behandlung Barths wirken könne — ohne daß dabei an eine Beeinflussung des Verfahrens gedacht sei. Barth verliere na …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 24. Dezember 1934

    … d bald darauf bei einem nährenden Schweinekotelett in einem Restaurant, wo uns alsbald der Reporter der New York Times , extra von Berlin herbeigeeilt 21 , aufsuchte, um von mir platonisch und von Bleibtreu juristisch über die ganze Sache aufgeklärt zu werden zwecks eines Kabeltelegram …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. Januar 1935

    … diese Verlagerung dadurch unwirksam zu machen, daß man zeige, wie auch die nun vorgeschobenen Punkte ( Hitler gruß + Äußerungen in Berlin ) ganz das gleiche meinten von dir aus wie dann die Eidesverweigerung. 12 Aber klar | 819 blieb bei allen: Barth ist der theologische Lehrer der Kir …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 6. April 1935

    … Mann auf mich zu, legitimierte sich als Mitglied der Geheimen Staatspolizei und teilte mir mit, daß ich auf Grund eines soeben aus Berlin eingetroffenen Funktelegramms unter ‹Redeverbot› gestellt sei. Auf meine Frage, was darunter im Einzelnen zu verstehen sei, erklärte er, daß damit j …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 15. Mai 1935

    … getan habe, hoffentlich so, daß sich auch Marguerite mit mir zufrieden erklären kann. Am 14. Juni wird nun mein zweiter Termin in Berlin stattfinden. 3 Ich werde nicht selbst hingehen, sondern mich durch den inzwischen zum vollgültigen Rechtsanwalt vorgerückten Herrn Bleibtreu vertret …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Juni 1935

    … iner Gerichtshof. Natürlich will er den neuen Möglichkeiten gegenüber loyal sein, die sich ihm in Deutschland öffnen. Er ging nach Berlin und hofft, den Kultusminister Dr. Rust zu besuchen, um mit ihm seine ganze Lage zu klären. Der Ruf, den unsere Basler Universität an ihn zu richten …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 1. Juli 1935

    … Evangelium auch nicht daran leiden, wenn das Christentum heute tatsächlich in London zur Attrappe gemacht, in Zürich übersehen, in Berlin verfälscht und in Petersburg verfolgt wird. Das Evangelium geht durch alle diese Möglichkeiten frei hindurch. Es ist die jeweilige Lage des Christen …

  • An die Gemeindegenossen der Deutschen reformierten Gemeinde in Genf 1909

    … er Walter , in Basel geboren, hat dort das Gymnasium absolviert und auch seine theologischen Studien begonnen, um sie in Marburg , Berlin und wieder in Basel fortzusetzen. 1895 hat er die schweizerische Konkordatsprüfung bestanden 7 und war dann bis 1897 an einem Knabeninstitut in Laus …

  • An Dr. Alfred Daniel, Balingen/Württemberg 1922

    … ejenige Jesu . Nun, wir wollen – denn hier sind wir dem Pulsschlag unserer Zeitwende nah – auf unserer Zusammenkunft am 30./31. in Berlin gerade über diese Probleme «Aktivität und Passivität im Christsein» uns aussprechen. Möchten Sie nicht… Mit freundlicher Begrüßung Ihr daniel Göttin …

  • Briefwechsel Karl Barth mit Adolf von Harnack (vier Briefe) 1923

    55 7-8 An Prof. Dr. Adolf Von Harnack, Berlin 1923 (zwei Briefe) Als Student hatte Barth im Wintersemester 1906/07 in Berlin den liberalen Theologen Adolf von Harnack (1851–1930) gehört und sich für seine Persönlichkeit und seine Lehre begeistert. 1 Seit Harnack jedoch bei …

  • An Prof. Dr. Karl Heim, Tübingen 1931

    152 19 An Prof. Dr. Karl Heim, Tübingen 1931 Von Karl Heim (s. Offenen Brief Nr. 13 ) erschien 1931 im Furche-Verlag in Berlin das Buch « Glaube und Denken. Philosophische Grundlegung einer christlichen Lebensanschauung 📖 ». 1 Heim verehrte Barth ein Exemplar, und der bedan …

  • An den Rektor Der Universität, Prof. Dr. Gustav Aubin, Halle 1931

    158 20 An Den Rektor der Universität, Prof. Dr. Gustav Aubin, Halle 1931 Günther Dehn (1882–1970), seit 1911 Pfarrer in Berlin , hatte 1928 in einer Gemeinde in Magdeburg einen Vortrag «Kirche und Völkerversöhnung» gehalten und an dessen Ende ausgeführt: «Es ist allgemein üb …

  • An Prof. D. Emanuel Hirsch, Göttingen 1932

    … kennengelernt hatten, herrschte zwischen ihnen ein spannungsreiches Verhältnis. 2 Hirsch , 1888 in der Westprignitz geboren und in Berlin aufgewachsen, hatte seit 1906 in Berlin Theologie studiert und 1914 über Fichtes Religionsphilosophie promoviert. Seine theologische und politische …

  • An Die Tägliche Rundschau, Berlin 1932

    … Bonn , im Januar 1931 Karl Barth und Karl Ludwig Schmidt In der « Täglichen Rundschau », der bürgerlich-nationalen Tageszeitung in Berlin , erschien am 20.5.1932 unter der Überschrift «Ein zweiter Fall Peterson » die «Zuschrift eines Lesers»: Nach Peterson ist nun auch der Schweizer Th …

  • An Prof. D. Dr. Georg Wobbermin, Göttingen (zweiter Brief) 1932

    … ner Schrift Das Wort Gottes und der evangelische Glaube 📖 (s. S. 214, Anm. 11 ) und bei der Gedenkrede für Prof. Arthur Titius in Berlin : Karl Barths Anspruch, als Papst aller evangelischen Kirchen zu gelten , in: Arthur Titius. Ökumenische Theologie zur Befriedung der Kirche. Eine G …

  • An Michael M. Hoffmann, Berlin 1932

    … om-Volkswirt, 1906 in St. Petersburg geboren, hatte 1923 / 24 in der Sowjetunion Volkswirtschaft studiert, war emigriert, hatte in Berlin 1926-29 sein Studium fortgesetzt und promovierte 1931/32. 1 Die internationale Studenten-Vereinigung , die er in Berlin im November 1929 gegründet h …

  • An Pfarrer Heinz Giessel, Seehausen/Altmark 1933

    … nd übernahm zunächst kommissarisch eine Pfarrstelle in Seehausen/Altmark . 2 Von dort fuhr er Ende Oktober 1933 für zwei Tage nach Berlin , um Barth zu hören. Barth sprach am 30.10.1933 in der Sing-Akademie über «Reformation als Entscheidung». Er führte aus, daß nach reformatorischer L …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … ten trat er am 25.11.1933 aus der «Glaubensbewegung» aus. 14 Barth traf Kittel zuerst in brisanter Situation am 23. Januar 1934 in Berlin , wo evangelische Christen, die die Abberufung des DC -Reichsbischofs Müller forderten, bis in die Nacht hinein miteinander darum rangen, wie sie si …

  • An Den Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans Naumann, Bonn 1934

    … Barths Kollegen Hans Emil Weber verfaßt und von Barth selbst korrigiert und zugespitzt, wurde der Vorläufigen Kirchenleitung nach Berlin übersandt. 16 Aber die neue VKL unter dem hannoverschen Landesbischof August Marahrens vermied eine öffentliche Erklärung. Sie schrieb am 6.12. eine …

  • An Pastor D. Hermann Albert Hesse, (Wuppertal-)Elberfeld 1935

    … och kamen diese Anregungen und Planungen nicht voran, während eine Berufung nach Basel wahrscheinlich wurde. Am 14.6.1935 wurde in Berlin das Kölner Urteil und damit die Suspension Barths aufgehoben; Barth wurde lediglich wegen der Verweigerung des Hitler-Grußes mit einer Gehaltskürzun …

  • Karl Barth an Wilhelm Niesel 1936

    … früheres aktives Mitglied des CVJM , der mit der BK sympathisierte. Gerstein überbrachte Barth einen Brief von Wilhelm Niesel aus Berlin vom 10. Januar . Niesel (1903–1988) gehörte zu den engen Weggenossen Barths in Deutschland . Er hatte bei Barth studiert und promoviert, hatte mehre …

  • Memorandum an die Pfarrer der reformierten Kirchen der Schweiz 1937

    … Gedenken und ihren Beistand zuwenden.» Das vertrauliche Rundschreiben wurde in Deutschland registriert. 6 Vogt reist zweimal nach Berlin und einmal ins Rheinland , und Barth «ließ seine Verbindungen mit Deutschland spielen». 7 Trotz aller politischen Schwierigkeiten gelang es im Somme …

  • An die National-Zeitung, Basel 1938

    … uch S. 95f. liegt online noch nicht vor 📖 ↩ 11 Der Prozeß gegen Martin Niemöller , der seit dem 7.2.1938 vor dem Sondergericht in Berlin unter weitgehendem Ausschluß der Öffentlichkeit verhandelt und im Ausland mit großem Interesse verfolgt wurde, stand kurz vor dem Abschluß ( W. Niem …

  • An die Bekennende Kirche in Deutschland 1938

    … leisten, nicht zu eigen. Immerhin wurden auf der ersten Tagung der 6. Bekenntnissynode der Ev. Kirche der altpreußischen Union in Berlin im Juni 1938 vier Forderungen gestellt, die erfüllt sein müßten, ehe der Eid geleistet werden könnte (s. nächsten Offenen Brief ). In der altpreußis …

  • An die 6. Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der altpreussischen Union 1938

    … he der Altpreussischen Union 1938 Die 6. Bekenntnissynode der Ev. Kirche der altpreußischen Union hatte auf ihrer ersten Tagung in Berlin -Nikolassee ( 11.-13.6.1938 ) vier Bedingungen für die Freigabe des Eidesleistung (siehe vorigen Offenen Brief) formuliert: 1. Die staatliche Forder …

  • An Prof. Dr. Josef L. Hromádka, Prag 1938

    … glaubwürdig erachtet und abgelehnt.» 18 Die National-Zeitung , Basel , stellte in ihrem Morgenblatt am 19.9.1938 einen Bericht aus Berlin unter die Überschrift «Die Berliner Presse fordert einstimmig das vollständige Verschwinden der Tschechoslowakei » 19 , hob die «eisklare Logik» der …

  • An die deutschchristlichen und nationalkirchlichen Landeskirchenführer in Deutschland 1939

    … Landeskirchenführer, an der Spitze Dr. Werner für die Ev. Kirche der altpreußischen Union , daraus vier Grundsätze, die am 4.4. in Berlin veröffentlicht wurden. 2 Gleichzeitig gaben sie eine Erklärung gegen kritische Äußerungen des Erzbischofs von Canterbury ab. 3 Als Barth diese Texte …

  • Ein Brief aus der Schweiz nach Grossbritannien (durch J. H. Oldham und A. R. Vidler) 1941

    … nd im Magazin « Time », das unter der Überschrift « Karl Barth declares war » Teile des Inhalts wiedergab 35 – ein Artikel, der in Berlin das Auswärtige Amt beschäftigte 36 und in der Schweiz beachtet wurde. 37 Aus Chicago meldete sich mit Kommen | 276 taren « Christian Century » 38 un …

  • An meine Freunde in den Niederlanden (durch Hebe Kohlbrugge) 1942

    … 1914) war 1936 aus Holland nach Deutschland gekommen, um den Nationalsozialismus genauer kennenzulernen, hatte im Buckhardthaus in Berlin einen Kursus absol | 339 viert und sich in den Dienst der Bekennenden Kirche gestellt. 2 Pfarrgehilfin bei Pfarrer Günther Harder in Fehrbellin , wa …

  • Brief an einen amerikanischen Kirchenmann (Samuel M. Cavert) 1942

    … der Überraschung von 1933 gegenüber zunächst wehrlos zu machen so viel beigetragen haben? 38 Hat sich der Mann auf der Straße von Berlin oder München mit seinen Irrtümern und Torheiten schuldiger gemacht als seine Kameraden in London , Paris oder New York mit den ihrigen? Und man könn …

  • Matthäus 9,20-22 23. Februar 1919

    … atten sich in ca. 50 deutschen Städten als oberste politische Organe Arbeiter- und Soldatenräte gebildet; Ph. Scheidemann hatte in Berlin , K. Eisner in München die Republik ausgerufen. Die Revolution hatte in Deutschland allerdings keine Chance. Bereits im Januar 1919 wurden die Führe …

  • Matthäus 9,18-19.23-26 9. März 1919

    … ressen des Landes zu kümmern. Aus Deutschland brachten sie z. B. am 5.3. und 6.3. Meldungen über Straßenkämpfe und Plünderungen in Berlin und Halle , am 8.3. über schwere Kämpfe und zunehmende Plünderungen in Berlin . ↩ 3 Nach dem römischen Sklavenführer Spartacus († 71 v. Chr.) nannte …

  • Gespräch mit der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg 15. Juli 1963

    … in einem Feldzug der Bundesrepublik gegen die DDR das sagen könnte, nein! (* Dieterich : Es geht aber doch vielen so, die etwa in Berlin an der Mauer 67 standen oder in der DDR waren, daß sie dann auch sagen, dazu kann man nur hundert Prozent nein sagen - ebenfalls als existentielles …

  • Interview von Reinhardt Stumm 10. September 1963

    110 13 INTERVIEW VON REINHARDT STUMM Rolf Hochhuths Stück «Der Stellvertreter. Ein christliches Trauerspiel» wurde am 20.2.1963 in Berlin uraufgeführt, inszeniert von E. Piscator . Es war das Erstlingswerk des Autors, «mit dem dieser einen der nachhaltigsten literarischen Skandale der …

  • Gespräch in Bièvres 20. Oktober 1963

    … ie im 19. Jahrhundert. Ihre Vorgeschichte und ihre Geschichte , Zollikon-Zürich 1947 (Zürich 1994) 📖 . Barth studierte 1906/07 in Berlin vor allem bei Adolf [von] Harnack (1851–1930) und 1908/09 in Marburg vor allem bei Wilhelm Herrmann (1846–1922). ↩ 58 Vgl. Lebenslauf, S. 109-122.12 …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 17. Januar 1926

    … res bei jener Konferenz 2 . Man stand aber sehr unter dem Eindruck der Bedrängnis, unter der sich die deutschen Polen befinden. In Berlin war ich auf dem Ministerium, und es kam zu einer annehmbaren Einigung über unser Haus in Göttingen . Hier in Münster werde ich wahrscheinlich (zum e …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 5. August 1929

    … on wegen des Gegenkandidaten Hirsch 13 !!) jetzt interessanter anschaut als früher, glaube aber nicht, daß man mich wählen wird in Berlin 14 . Ach du, die «lieben» Sachen schreibe ich nicht gern aufs Papier. Du weißt ja auch Alles. Es ist so selbstverständlich geworden diesen Sommer. I …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 27. September 1929

    … und Drucksachen, mit dem ich mich nun in diesen Tagen auseinandersetzen muß. Am Sonntag nachts 12 23 fahre ich im Schlafwagen nach Berlin 11 , wo K. L. Schmidt 12 und Hölscher mich erwarten. Auf 5 Uhr nachmittags | 107 habe ich mich bei G. Dehn 13 angekündigt. Um 11 Uhr fahre ich wiede …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 30. September 1929

    109 57 Barth an v.K. in München [ Berlin ] Montag, 30.9.[1929] Abends 10 Uhr 1 Nach einem interessanten und aufschlußreichen Tag (ich gehe nach Bonn , aber erst auf 1. April, also in 14 Tag …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 1. Oktober 1929

    … Aber was gäbe ich jetzt um eine einzige ungestörte Stunde mit dir , wie wir sie doch nun zu Tausenden gehabt haben. Ob ich wohl in Berlin gleich noch ein zweites Urlaubssemester hätte verlangen sollen? Die 14 Tage werden mir doch auch recht lang werden. Gelt, du reisest am 14. ? Am 15. …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 3. Oktober 1929

    … icher!). Dein K. 1 Die zweite Gruppe von Examinanden. ↩ 2 Schreiben Barths vom 3.10.1929 an Ministerialrat Prof. Dr. Windelband in Berlin , in dem Barth die Annahme des Rufes nach Bonn erklärt ( KBA 9229.195 ). ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 4. April 1930

    … hier öfters Auskunft über ihn geben und sah, wie schwierig es ist, etwas Einleuchtendes über ihn zu sagen. Kari Lindt hat ihn von Berlin (1916) her in schrecklicher Erinnerung, und ähnlich («der typische aufgeregte Deutsche» usw.) hat er sich meinem Bruder auf einer Philosophentagung …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 9. September 1930

    … ätze, Reden und Briefe von 1930-1960 , hrsg. von K. Kupisch, Berlin 1961, S. 33-62 📖 . Barth hielt diesen Vortrag am 31.1.1931 in Berlin , am 13.2. in Bremen und am 14.2. in Hamburg . ↩ 6 Siehe unten S. 157, Anm. 1 . ↩

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 24. September 1930

    … mal so zu halten. Es geht Alles gut und bleibt hoffentlich eine Weile so. ­Liebe Lollo … ! Dein Karl Ich freue mich! Ein Brief aus Berlin 10 kann dir nun auch noch nachgeschickt werden! 1 Siehe oben S. 163 . ↩ 2 = mir gegenüber vorwurfsvoll schwieg. ↩ 3 Vermutlich im Gespräch mit dem b …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 28. März 1931

    … en Bericht des Bonner General-Anzeigers (Nr. 13985 von 26.3.1931, S. 3) über den Vortrag, den Kaplan Helmut Fahsel (1891–1983) aus Berlin am 25.3.1931 in Bonn zur Deutung des «auch in nichts anzuzweifelnden Tatsachenbestand[es]» um die «Stigmatisationen und Visionen» der Therese Neuman …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 18. September 1931

    … Von Kirschbaum hielt sich noch bis zum 21.9.1931 auf dem Bergli auf. ↩ 2 In seinem Brief vom 18.9.1931 an Pfarrer Gerhard Jacobi , Berlin , erklärte sich Barth nach einer Nachricht «von glaubwürdigster Seite» «einigermaßen alarmiert» darüber, daß Jacobi eines der für einige Freunde Bar …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 20. März 1932

    … ingeladen, und wir genossen die Ruhe. Eben wurde ein gemütliches Abendessen beendet, bei dem was? besprochen wurde? Die Reise nach Berlin 5 !! Ich hatte gar nie gewagt anzufragen, und nun fing Ruedi ganz unvermutet davon zu sprechen an, und zwar unter der selbstverständlichen Vorausset …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli 25. März 1932

    … un dort verständigen. Wenn du mir keine Nachricht mehr gibst, nehme ich an, ich solle mit der Eisenbahn kommen. Der Plan bezüglich Berlin gefällt mir ausnehmend. 5 Wir ordnen dann alles Nötige vom Bergli aus. Ich höre aber, solange es mit meinem Vortrag noch so mies steht, noch gar nic …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 17. September 1932

    … berhaupt wandle ich etwas bedrückt umher, ich weiß nicht konkret zu sagen warum, aber es ist irgendwie Alles so schwer. Was sie in Berlin machen 11 , verfolge ich von einer Zeitung zur anderen mit schärfster Ablehnung, und nun muß ich in dieses Deutschland zurück, und du verstehst mich …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bonn 6. März 1933

    … um mitgeteilt: «Also, Lollo, am 6. abends 18 15 stehe ich auf Bhf. Friedrichstraße und hole Dich ab.» ↩ 2 Von Kirschbaum fuhr nach Berlin , um dort die Prüfung für die Zulassung zum Studium abzulegen (s. dazu das Telegramm von Kirschbaums vom 10.3.1933 , S. 256 ). ↩ 3 Durch Lochung tei …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Berlin 10. März 1933

    … = daß so etwas möglich ist! (Berliner Mundart). ↩ 9 Von Kirschbaum hielt sich während dieser Zeit bei ihrer Freundin G. Staewen in Berlin auf. ↩ 10 Nicht ermittelt. ↩

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Aarhus 10. März 1933

    256 111 von Kirschbaum an B. in Aarhus Berlin , 10.3.1933 um 19.55Uhr 1 Mit sehr gut bestanden Lol[l]o 1 Telegramm, das am Ende der Prüfungen für die «Zulassung zum Studium ohne Reifezeugnis» üb …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Berlin 11. März 1933

    … reue mich. Gelt, du sch…st dann nicht gleich wieder? Aber wenn du willst, darfst du ja! Grüße Gertrud! Dein Karl (Dienstag 9 10 12 Berlin an!) 1 Die 1926 von K. O. Larsen gegründete dialektisch-theologische Bewegung « Tidehverv » (Zeitwende-Bewegung). Siehe oben S. 255, Anm. 3 ↩ 2 K. O …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Basel 21. März 1933

    … ken, vielleicht interessiere es ihn, ‹einen praktischen Beleg für einiges von dem, was ich damals› – nämlich bei einem Gespräch in Berlin im Frühjahr 1932 – ‹ausführte, zu Gesicht zu bekommen›» ( Scholder I, S. 295f. ). Am 17.3. antwortete Barth ( Briefe 1933, S. 85f. 📖 ) mit einigen …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 15. April 1933

    … so freudlos. Oder bist du nur befangen dort? Ich rufe morgen abend jetzt nicht an, weil das nun heute geschah. – Die Nachricht aus Berlin 4 ist erfreulich, aber auch das wird den Auftakt bedeuten zu viel Schwerem . – Lieber Karl , ich bin müde und sehr traurig, aber ich habe dich lieb. …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 3. Juli 1933

    294 128 Barth an v.K. in Bonn Berlin , 3.7.1933 L. L. Verwundert über die Wege des Schicksals, aber gefaßt und getrost finde ich mich also auf einmal in einer Pension von Berlin W oder …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    297 129 Barth an v.K. in Bonn Berlin , 4.7.1933 1 L. L. ! Ja, da sitze ich nun eben inmitten des großen aufgeregten Berlin , sollte und möchte dir erzählen und erklären, bin auch ganz v …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    304 130 Barth an v.K. in Bonn Berlin , 4.7.1933 L. L. ! Eine Zwischenmeldung! Wie ich denn augenblicklich zwischen allerhand Möglichkeiten bin: wartend auf einen Telephonanruf von Hesse …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 22. September 1933

    … 8 vor dem nahenden 30. September 7 auch um mich herum noch ein kleiner Rumor stattfindet? Auf der Schweizerischen Gesandtschaft in Berlin laufen scheint’s alle Tage Klagen ein von Schweizern, denen man wegen Verweigerung des Hitlergrußes dies und das zufügt. Vorgestern sind einem solch …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 23. Januar 1934

    344 142 Barth an v.K. in Bonn Berlin , 23.1.1934 L. L . Ich bin in einem schönen französischen Schlafwagen glücklich gereist und seither den ganzen Tag 1 außer Atem. Besuch bei Jacobi . …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 8. März 1934

    … schafter in Paris einen Besuch machen, und er wird mich sogar dort anmelden. 5 Ich habe, das wurde deutlich, im Auswärtigen Amt in Berlin eine gute Note. 6 Nach einer nahen Katastrophe roch es entschieden nicht. Speisen, Getränke und Rauchwerk waren des deutschen Reiches durchaus würdi …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern 26. September 1934

    … der Münchner Neuesten Nachrichten, Jg. 87, Nr. 259 vom 23.9.1934, S. 2 📖 , über die zweite Reichstagung der Deutschen Christen in Berlin . Am 22.9. hatte dort Landesbischof Beermann aus Danzig Grüße überbracht und gesagt, «eine einzige Evangelische Reichskirche erscheine den Auslandsd …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 15. Oktober 1934

    … ausschlafen, daß es mir jetzt leidlich gut geht. Aber viel Sorgen! Merkwürdige Zeiten! Grüße Alle! D. K. Ich werde Mittwoch 14 20 B[erlin] Potsd[amer] B[ahnhof] ankommen und zu G. gehen. Bring mir Kragen, meinen Pfeifenstopfer, meine Bibel mit! 1 Die Sitzung des Reichsbruderrates am 16. …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 30. Oktober 1934

    396 165 Barth an v.K. in Bonn [ Berlin ] 30.10.1934 1 , nachmittags 4 Uhr L. L. Du bist mit Recht erstaunt darüber, daß sich meine Rückkehr nach Anzeige meines Telegramms 2 so verzögert. …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 5. November 1934

    398 166 Barth an v.K. in Bonn [ Berlin ] 5.11.1934 [I] L. L. ! Es war schon gut und nützlich, daß ich hiehergekommen bin. 1 Ich fand gestern abend eine reichlich verworrene Situation. Es …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 5. November 1934

    400 167 Barth an v.K. in Bonn [ Berlin , 5.11.1934 ] [II] L. L. Nach einem Tag mit ununterbrochenen «Gesprächen» («Wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwätz» [ Ps. 90,9 ]), deren Nutz …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 20. November 1934

    403 169 Barth an v.K. in Bonn [ Berlin ] 20.11.1934 L. L ! Die Situation hier ist verworrener als je. 1 Bayern, Württemberg, Hannover und Kassel (1866!) 2 sind aufs neue aufgerückt mit ei …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 29. November 1934

    … liegenden Heims 10 viel an dich denken muß. – Die Tagung ist im Gang. 11 Obendiek 12 hält eben seinen Vortrag und macht es gut. In Berlin geschehen wunderliche Dinge: Hossenfelder ist wieder eingesetzt als Oberkirchenrat. 13 Das Kabinett Marahrens hat schon mehrere zweideutige Schritte …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Grindelwald 18. Januar 1935

    … as Urteil im Disziplinarverfahren vor der Dienststrafkammer des Kölner Verwaltungsgerichts Revision beim Oberverwaltungsgericht in Berlin ein ( Prolingheuer, S. 145-147 📖 ). – Paul Schulze zur Wiesche (1905–1987), Dr. iur., mit Barth befreundeter, seit 1934 in Düsseldorf niedergelasse …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Grindelwald 18. Januar 1935

    … ne Sache in drei Punkten geht. – 3. Er hält es für ratsam, zur Verbreitung der schriftlichen Urteilsbegründung eine Unterredung in Berlin einzuberufen mit führenden Kirchenjuristen, an der du teilnehmen sollst. Die Juristen, an die er | 454 gedacht hat: Flor , Kotte 29 , Mensing 30 , H …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 21. Juni 1935

    … sschlaggebend 7 gewesen sei. Und fast alles Übrige ist ja negativ und in der Form noch unfreundlicher als das Kölner Urteil. 8 Aus Berlin kam auch gestern und heute keine Antwort. 9 Am Abend saßen wir plaudernd und lesend drüben an der bekannten Stätte. Heute ist etwas Übles geschehen: …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bad Honnef 5. Juli 1935

    … 935 ( KBA 9335.689 ). ↩ 2 Eine Geldrücklage der Familie Barth , so genannt in Anspielung auf den Juliusturm, einem Festungsturm in Berlin -Spandau, in dem von 1871-1914 gemünztes Gold im Werte von 120 Mio. Mark als Reichsschatz aufbewahrt wurde. ↩ 3 Franziska Barth bewohnte vom Sommers …

  • Charlotte von Kirschbaum. Einige Angaben aus ihrem Leben kein Datum

    … schen und sozialen Tätigkeiten später ein Ende nahmen, da Charlotte sich mehr zur theologischen Arbeit heranbildete, konnte sie in Berlin eine sogenannte Begabtenprüfung ablegen, welche zum Studium an der Universität berechtigte. Die wichtigsten Begriffe des Lateinischen und Griechisch …

  • Biographische Daten zu Charlotte von Kirschbaum von 1899 bis 1935 kein Datum

    … rz 1933 und nach einem Kolloquium am 10. März 1933 schlägt die «Prüfungsstelle für die Zulassung zum Studium ohne Reifezeugnis» in Berlin am 11. März 1933 vor, dem Antrag von Kirschbaums «auf Zulassung zum Studium der Evangelischen Theologie ohne Reifezeugnis zu entsprechen». Quellen D …

  • Vorwort zur zweiten Auflage September 1921

    … ftsgeschichte in Briefen an und von Hans Lietzmann (1892–1942) , Berlin/New York 1979, S. 34 📖 : «Als Karl Barth einmal [1924] in Berlin war, besuchte er eine Vorlesungsstunde Lietzmanns über den Römerbrief. Nach deren Ende sprach er Lietzmann an (der von der Teilnahme Barths am Kolle …

  • Politik, Idealismus und Christentum bei Friedrich Naumann 1914

    … a.O., S. 605 📖 : «Das was Jesus bietet, ist die Kindschaft Gottes in Galiläa .» «Eine Kindschaft Gottes in Paris oder London oder Berlin ist nicht genau dasselbe.» ↩ 10 Vgl. a.a.O., S. 613 📖 . ↩ 11 In Die sittlichen Ideale des Evangeliums (Verhandlungen des zweiundzwanzigsten Evangel …

  • Krieg, Sozialismus und Christentum [II] 1915

    … inen «Haßgesang gegen England» von Ernst Lissauer unter den Truppen zu verbreiten. Nach diesem Bericht meldete die Kreuzzeitung in Berlin am 13.11.1914 , der Chemnitzer Kirchenmusikdirektor Prof. Mayerhoff habe diesen Gesang für eine Männerstimme und Klavier in Musik gesetzt, das Werk …

  • Die innere Zukunft der Sozialdemokratie 1915

    … .O., S. 286 📖 , bringt, und die Folgerung, die Kötting S. 287 anfügt. ↩ 28 Kötting nennt den «früheren Genossen Dr. Friedeberg in Berlin » und den Schweizer Arbeiterarzt Fr. Brupbacher als Vertreter des Vorrangs der beiden genannten Ziele, zu deren Gunsten die «politisch-parlamentaris …

  • Die Gewerkschaftsbewegung 1916

    … tation, Verwaltung, Verhandlung mit Unternehmer. Nationale und Internationale Kongresse. Internat[ionales] Sekretariat ( Legien in Berlin ) 11 Schweizer[ischer] Gewerkschaftsbund. Arbeiter-Unionen. Aufnahme: In England Ausweis über eine Lehrzeit, in Deutschland über eine bestimmte Gesi …

  • Der Generalstreik im November 1918 1919

    … hland 16 4. Kundgebungen in Stuttgart u. | 449 München . 17 Aufruf der Reichsregierung 18 6. Ausweisung d. Sovjetgesandtschaft aus Berlin 19 7. Aufstand in Kiel . 20 Waffenstillstandsver | 450 handl[un]g 21 8. Ultimatum d. Soz[ial]dem[okraten] an den Kaiser. 22 Republik in Bayern 23 9. …

  • Der Christ in der Gesellschaft 1919

    … e Namen von Pfarrer Lic. Dr. Hans Hartmann , Solingen , Kaufmann Kurt Woermann , Hamburg , und Verlagsleiter Dr. Eberhard Arnold , Berlin , genannt. Herpel bittet die angeschriebenen Schweizer Amtsbrüder, «eines der den Schweizern zugedachten Referate zu übernehmen». Wenn feststeht, we …

  • Biblische Fragen, Einsichten und Ausblicke 1920

    … die Namen der beiden anderen Vormittags-Redner der Konferenz mit: «I Prof. Baltzer in Freiburg i.Br. (ein Schweizer) II Harnack in Berlin ». 12 Barth kommentierte die «Bombennachricht» von Harnack als zweitem Referenten: Eheu me miserum ! Ich also als dritter! Im April zwischen dem 15. …

  • Die Not der evangelischen Kirche 13. Februar 1931

    … r 1930 positiv beantwortet. 6 Fa | 65 bricius war sofort damit einverstanden, dass Barth den für Hamburg geplanten Vortrag auch in Berlin halten würde. 7 Die Entscheidung, auch noch in Bremen zu sprechen, fiel ganz kurzfristig – erst nachdem der Vortrag in Berlin gehalten war – Anfang …

  • Die Theologie und die Mission in der Gegenwart 11. April 1932

    156 DIE THEOLOGIE UND DIE MISSION IN DER GEGENWART 1932 1. Berlin , 11. April 1932 Bereits im Sommer 1931 war Barth von Julius Richter 1 , dem Vorsitzenden der Brandenburgischen Missionskonferenz , zu einem Vortrag …

  • Was heißt: evangelisch sein? Mai 1933

    … hen Evangelischen Reichskirche » abgeheftet, die mit einem «H» gekennzeichnet ist. Da Hesse noch bis zum Abend des 11. Mai 1933 in Berlin war (um 17.30 Uhr kam das Drei-Männer-Kollegium ein letztes Mal vor den Loccumer Verhandlungen zusammen; vgl. ebd.), ist auch aus zeitlichen Gründen …

  • Eine theologische Erklärung zur Gestalt der Kirche 21. April 1933 – 20. Mai 1933

    … ng darüber von reformierter Seite, was Kirche sei» 2 . Diese hielt er für seine weiteren Verhandlungen im Drei-Männer-Kollegium in Berlin für erforderlich. Vier Tage später war Wilhelm Niesel «in dieser Sache in Bonn », wohl um dort mit Barth weitere Einzelheiten zu besprechen. 3 Schon …

  • Ansprache [in der Homiletischen Übung] 30. Mai 1933

    … schlicht darauf an». ↩ 9 Schon zum Jahreswechsel 1914/15 waren große Teile der Theologiestudentenschaft im Kriegsdienst: z. B. in Berlin 151 von 497, in Erlangen 126 von 203, in Greifswald 99 von 134, in Heidelberg 112 von 160, in Leipzig 241 von 450, in Tübingen 430 von 516 Theologie …

  • Theologische Existenz heute! 1. Juni 1933 – 30. Juni 1933

    … st doch wohl in den bisherigen kirchlichen Reformverhandlungen nicht sichtbar gewesen. Niemand hätte sich des Werks von Loccum und Berlin 63 schließlich auch nur einigermaßen freuen können. -bs Diese Feststellung bt- weist aber doch wohl darauf hin, dass es damals im Frühjahr -bt , als …

  • Theologische Existenz heute! II. (Entwurf) Juni 1933

    … ehlen jeden Bezugs auf diese Entwicklung ist um so bemerkenswerter, als Barth auf Bitten Hesses am Montag, dem 3. Juli 1933 , nach Berlin reiste, um ihm dort als heimlicher Berater – Barth teilte mit ihm dasselbe Hotelzimmer 16 – bei den Verfassungsverhandlungen zur Seite zu stehen. Bi …

  • Für die Freiheit des Evangeliums! [Flugblatt] Juli 1933

    … rchlichen Körperschaften an. 2 Die abschließenden Verhandlungen über die Reichskirchenverfassung fanden am 7. , 8. und 10. Juli in Berlin statt, die Verfassung wurde am darauffolgenden Tag von den Bevollmächtigten der Landeskirchen | 384 einstimmig angenommen. 3 In einem Reichsgesetz v …

  • Für die Freiheit des Evangeliums [Rede] 22. Juli 1933

    … taates, sondern die Schuld der Kirche selber sein. Die Kirche, die sich hier schuldig zu machen droht, | 402 ist aber nicht nur in Berlin , wo jetzt ihre Verfassung beraten und beschlossen wurde 39 und von wo aus sie in Zukunft bischöflich regiert werden soll 40 , sondern die Kirche is …

  • Bemerkungen zum Betheler Bekenntnis 11. Oktober 1933

    … emerkungen zu VI.3a . ↩ 35 In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam es noch zu den Religionsgesprächen von Kassel (1661) und Berlin (1662/63) sowie im Jahre 1703 zum « Collegium irenicum » in Berlin, das aus einem seit 1698 geführten Gedankenaustausch zwischen Leibniz und Daniel …

  • Luther 1933

    … THER 1933 Anlässlich des anstehenden Lutherjubiläums bat Franz Alfons Gayda 1 von der « Gesellschaft für Deutsches Schrifttum » in Berlin Barth am 19. September 1933 um einen Leitartikel, den die Gesellschaft verschiedenen Zeitungen zum Abdruck vermitteln wollte. Ein solcher sei, so Ga …

  • Reformation als Entscheidung 25. Oktober 1933

    … n entgegenzutreten, wurde Barth von Gerhard Jacobi für den 30. Oktober zu einem Vortrag über das Thema «Was ist Reformation?» nach Berlin eingeladen. Die Motive für die Einladung erläuterte Jacobi folgendermaßen: «Zwei Gesichtspunkte bewegen uns dabei: einerseits ist es der Luther -Rum …

  • Vorwort [zu: Reformation als Entscheidung] 2. November 1933

    553 VORWORT [ZU: REFORMATION ALS ENTSCHEIDUNG] 1933 Barth hat unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Berlin , wo er am 30. Oktober 1933 den Vortrag «Reformation als Entscheidung» 1 gehalten und sich am folgenden Tag noch mit oppositionellen Pfarrern berate …

  • Anmerkungen zu einer Entschließung des Presbyteriums Barmen-Gemarke 26. Oktober 1933

    … lautet es nun!» 13 Zuletzt einigte man sich aber doch nicht auf diesen Entwurf. Erst eine am 15. November in Abwesenheit des nach Berlin gerufenen Barth 14 tagende Presbyterkonferenz konnte sich auf einen von Friedrich Horst vorgeschlagenen Kompromiss verständigen, der nach redaktione …

  • Kirchliche Opposition 1933. Grundsätzliches 16. November 1933

    … 14. November 1933 , gegen 10 Uhr vormittags aus seinem Kolleg nach Hause kam, erhielt er die Nachricht von einem Telefonanruf aus Berlin : Gerhard Jacobi hatte dringend darum gebeten, dass er nach Berlin komme. Auf seinen sofortigen Rückruf hin erfuhr Barth vom « Sportpalast skandal» …

  • Vorwort [zu: Lutherfeier 1933] 19. November 1933

    590 VORWORT [ZU: LUTHERFEIER 1933] 1933 Nachdem Barth am 16. November 1933 aus Berlin , wo er sich mit der Führung des Pfarrernotbundes getroffen hatte, 1 zurückgekehrt war, muss er sehr bald mit der Niederschrift dieses Vorwortes zu …

  • Vorwort [zu: Die Kirche Jesu Christi] 11. Dezember 1933

    … h nicht vor 📖 . – Giessel (1900–1972) befand sich zum Zeitpunkt dieses Briefwechsels in Deutschland, hatte am 30. Oktober 1933 in Berlin Barths Vortrag « Reformation als Entscheidung 📖 » (s. oben, S. 516–550 ) gehört und am folgenden Tag an den Diskussionen im Hause Jacobi teilgenomm …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … war in Boston das «Council of Unitarian and Other Liberal Religious Thinkers and Workers» gegründet worden; im August 1910 fand in Berlin dessen erste Versammlung auf deutschem Boden statt. Zur Zielsetzung vgl. Fünfter Weltkongreß für Freies Christentum und Religiösen Fortschritt. Berl …

  • Humor kein Datum

    … nthropen) sind bis jetzt so wenig lebend als in fossilem Zustande aufgefunden worden.» – Hans Friedenthal (1870–1942), bis 1933 in Berlin lehrender Anthropologe, erbrachte in seinen frühen Studien den Nachweis der serologischen Blutsverwandtschaft zwischen Menschen und Primaten; 1942 v …

  • Predigt: 1.Timotheus 2,4 (Mission) 3. Dezember 1911

    … n heute in aller Ausführlichkeit, was gestern in Peking geschehen ist. Wir reisen heute gemächlicher nach Kalkutta als früher nach Berlin . Wir sind in unserm täglichen Leben umgeben von Produkten jener «fernen» Länder. Jede Tasse Tee erinnert uns an den Chinesen, und jede Kaffeebohne …

  • Predigt: Lukas 2,10 24. Dezember 1911

    … ie Ungerechtigkeit und die Lüge triumphieren?! | Vor fünf Jahren erlebte ich gerade diese Tage vor Weihnacht in der Millionenstadt Berlin 4 und weiß noch, wie ich mich fragte, was die große Freude der Weihnacht für all die Hunderttausende bedeute, ob die Feiertage ihnen mehr brächten a …

  • Vorwort kein Datum

    … nn auch nur für einen Monat, ein kirchenleitendes Amt inne, und der Umstand, dass er in dieser Zeit nicht weniger als fünfmal nach Berlin reiste, verdeutlicht, dass er seine ihm daraus erwachsenden Pflichten durchaus ernst nahm. Inmitten der Dramatik des Geschehens finden sich schließl …

  • Bekenntnis der freien Kirchensynode 1934

    … , der zwischen seinen 1932 und 1935 in Münster abgelegten theologischen Examina u. a. Vikar in Siegen und am Domkandidatenstift in Berlin war und am 30. Juni 1935 in Emden ordiniert wurde. ↩ 23 Vgl. K. Immer , Die Briefe des Coetus reformierter Prediger 1933–1937 , hrsg. von J. Beckman …

  • Gottes Wille und unsere Wünsche 1934

    … in Lübeck , 11.4.1934 Zwangspensionierung, anschließend Dienst in der Bekennenden Kirche, 1939 Pfarrer der Bekenntnisgemeinde von Berlin-Friedenau , 1946 Prof. für Praktische Theologie in Mainz ) hatte Barth angefragt, ob er «im Laufe dieses Winters» einen Vortrag in Lübeck halten könne (Brief …

  • Entwurf [für ein Memorandum an Hitler] 1934

    … die Verlesung der gegen den «Maulkorberlass» protestierenden Kanzelabkündigung des Pfarrernotbundes, 5 doch hatten schon vorher in Berlin geheime Verhandlungen begonnen, die Müllers Sturz zum Ziel hatten. Vertreter des Pfarrernotbundes und der Kirchenführer versuchten, Reichspräsident …

  • Vorwort [zu: Gottes Wille und unsere Wünsche] 1934

    124 VORWORT [zu: GOTTES WILLE UND UNSERE WÜNSCHE] 1934 Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Berlin , wo er bei den Vorbereitungen für den Empfang der Kirchenführer bei Hitler mitgewirkt hatte, 1 schrieb Barth am Freitag, dem 26. Januar 1934 , dies …

  • Bericht über die Grundsätze der Kirchenbewegung «Deutsche Christen» e. V. (Nationalkirchliche Bewegung, Sitz Weimar, Thüringen), erstattet an die Pfarrerschaft der lutherischen Kirche Reuß ä. L. 1934

    … Anliegen konsequenter und kompromissloser als andere und blieb auch 1933 , als die Glaubensbewegung Deutsche Christen zentral von Berlin aus geführt wurde, eigenständig. Nach dem Sportpalastskandal und dem Abrücken der deutschchristlichen Führung von ihren radikalen Vertretern traten …

  • Friedrich Schleiermacher. Zum 100. Todestag am 12. Februar 1934

    … 279,9; 320,27). 📖 ↩ 23 Schleiermacher war von 1809 bis zu seinem Tode 1834 reformierter Prediger an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin . ↩ -ad Fehlt im Mskr. ↩ -ae Mskr. und Tskr.: «als Christentum das». ↩ af Druck: «tiefste»; korrigiert in Übereinstimmung mit Mskr. und Tskr. ↩ ag M …

  • Vorwort [zu: Offenbarung, Kirche, Theologie] 1934

    … Notwendigkeit heraus – wenn es die theologische nicht ist – erfolgt er dann? Mit welchem Sinn 13 und Ernst ist dann in Barmen , in Berlin und Dortmund Bekenntnis abgelegt worden? 65 Wofür haben dann die gemaßregelten Pfarrer gelitten? Siehe oben, S. 221, mit Anm. 23 Um was haben wir al …

  • Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … nter anderem, dass einerseits ein Rundbrief, in dem Erica Küppers im Oktober 1933 Äußerungen Barths im Kreis der Notbundpfarrer in Berlin wiedergegeben hatte (vgl. V.u.kl.A. 1930–1933, S. 519–522 📖 ), an die Öffentlichkeit gelangt war und andererseits inzwischen der Bericht Charles Ma …

  • Die theologische Erklärung der Barmer Bekenntnissynode 1934

    … 4. 📖 – Karl Immanuel Nitzsch (1787–1868), 1822 Professor der systematischen und praktischen Theologie in Bonn , 1847 Professor in Berlin , 1852 Mitglied des dortigen Oberkirchenrats. ↩ 103 Erstdruck: «Kirchenordnung» (im Mskr. abgekürzt: «K.V.»). ↩ 104 Die maßgeblichen Sätze aus diese …

  • Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche 1934

    … e gegen die Durchführung der beschlossenen Eingliederung gebe. 10 Am 10. Oktober 1934 entschied der Bruderrat auf einer Sitzung in Berlin , angesichts der bedrohlichen Lage eine neue Reichsbekenntnissynode einzuberufen, die sich vornehmlich mit Fragen der Ordnung der Kirche und des Ver …

  • Gedanken über die Lage 1934

    … ner Semesterverpflichtungen in Bonn mit großem Einsatz ausgefüllt. Schon eine gute Woche nach der Dahlemer Synode war er wieder in Berlin , um am 28. und 29. Oktober 1934 mit dem Reichsbruderrat die Verordnung zur Ausführung der Beschlüsse der Bekenntnissynode und die Richtlinien für d …

  • Protokoll und Fragen [Sitzung des Theologischen Ausschusses der altpreußischen Union] 1935

    … ausgeliefert und zum Tode verurteilt, Umwandlung der Strafe in lebenslängliche Haft. ↩ 34 Vom 19. bis 21. Dezember 1934 hatten in Berlin wohl auf Initiative E. Kochs , der auch Mitglied des altpreußischen Kirchensenats war, Verhandlungen zwischen den beiden Genannten und den Bischöfen …

  • Der Weg der Bekenntniskirche 1934 1935

    … wir, dass unser Notrecht nicht zur Execution kommen braucht» (Mitschrift H. Kloppenburgs über die Sitzung des Reichsbruderrates in Berlin , 28.10.1934 [ Archiv der Evangelisch-lutherischen Oberkirchenrats Oldenburg, Best. Bekenntnissynode, Nr. 16], [Bl. 2] ). ↩ -x Handschriftlicher Zus …

  • Geleitwort [zur englischen Übersetzung von: E. Thurneysen, Das Wort Gottes und die Kirche] 1935

    … Ernst Troeltsch (1865–1923), 1892 Professor in Bonn , 1894 in Heidelberg (auch für Philosophie), 1915 Professor der Philosophie in Berlin , 1919–1921 Staatssekretär im Preußischen Kultusministerium. Zur Bedeutung Troeltschs für Thurneysen vgl. Bohren , Prophetie ( Anm. 24 ), S. 46–48 � …

  • Das Evangelium in der Gegenwart 1935

    … Evangelium auch nicht daran leiden, wenn das Christentum heute tatsächlich in London zur Attrappe gemacht, in Zürich übersehen, in Berlin verfälscht und in Petersburg verfolgt wird. Das Evangelium geht durch alle diese Möglichkeiten frei hindurch. Es ist die jeweilige Lage des Christen …

  • Predigt: Markus 6,32-34 25. August 1907

    … n Schild gehoben, meist ebenso plötzlich wieder fallen gelassen wird. Ich habe im letzten Winter in der deutschen Reichshauptstadt Berlin die Reichstagswahlen miter | 44 lebt. 7 Die Geister sind aufeinandergeplatzt, aber wahrlich, das sind keine Geister von oben gewesen. Wir alle d hab …

  • Predigt: Apokalypse 21,1-5 5. Dezember 1909

    … he bildet. Ihr wisst, dass dieser Untergrund überall ist und dass der das Leben nicht kennt, der von ihm nichts weiß, so wenig der Berlin oder Paris kennt, der nie aus den schönen, breiten, hellen Straßen und Boulevards abgebogen ist in die dunklen, feuchten 6 Nebengassen, in denen | 2 …

  • Predigt: Jakobus 1,22-25 13. März 1910

    … ws 8 in Karlsruhe hatte ein Buch geschrieben, in dem er nach | 386 weisen wollte, Jesus habe überhaupt nie gelebt, 9 und er hat in Berlin und anderswo Vorträge gleichen Inhalts gehalten. 10 Als Antwort darauf veranstalteten eine Anzahl Berliner Pfarrer eine Versammlung, und die Beteili …

  • Predigt: Jakobus 2,1-7 24. April 1910

    … t es doch Orte, wo diese Neigung förmlich Ordnung und System geworden ist. So ist es einer meiner unverlöschlichsten Eindrücke aus Berlin , wie dort in der Domkirche nicht nur einer, sondern sämtliche guten Plätze von Amtswegen reserviert und abgeschlossen sind für die gewöhnlichen Leu …

  • Predigt: Jakobus 2,8-13 (I) 22. Mai 1910

    … igt ausgesprochen: «Das, was Jesus bietet, ist die Kindschaft Gottes in Galiläa … eine Kindschaft Gottes in Paris oder London oder Berlin ist nicht genau dasselbe.» 9 | Ihr versteht, was die Entwicklung der Anschauungen, die ich da kurz andeutete, sagen will. Man ist durch Gründe, die …

  • Predigt: Jakobus 3,18 31. Juli 1910

    … er er selbst in lächerlicher Figur auf der Bühne erschien. 5 So hat Friedrich der Große , als er einmal an 7 einer Straßenecke von Berlin ein Spottbild auf sich selbst angeheftet sah, befohlen: Hängt es niedriger, damit es Alle sehen. 6 Wer redet heute noch von denen, die den Sokrates …

  • Kerrl und die Bekenntniskirche 1935

    … en Kirche , also der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche und des altpreußischen Bruderrats , zu Gesprächen nach Berlin ein. 7 Gleich | 223 eingangs der Unterredungen verlangte Kerrl von den Bruderräten, sich aller kirchenleitenden und politischen Maßnahmen zu enthalt …

  • Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland 1936

    … Lebensäußerungen der D. C. bereits heidnische Elemente sichtbar wurden, wie etwa in der seltsamen Rede des Schullehrers Krause in Berlin . 81 – Man hat aber damals – durch das ganze Jahr 1933 hindurch – nicht eingesehen die Unmöglichkeit dessen, was man damit tat, dass man die christl …

  • Der deutsche Kirchenstreit als Frage an den schweizerischen Protestantismus 1936

    … n Deutschland stattfindenden Olympischen Winter- und Sommerspiele ( 6.–16. Februar in Garmisch-Partenkirchen bzw. 1.–16. August in Berlin ) hatten wie in nahezu allen Bereichen auch in den Auseinandersetzungen des Kirchenkampfes zu einem zwischenzeitlichen erheblichen Nachlassen des st …

  • Die deutsche Bekenntniskirche 1935/36 1936

    … dischen Besucher war während der Winterspiele ( 6.–16. Februar in Garmisch-Partenkirchen ) und der Sommerspiele ( 1.–16. August in Berlin ) in Deutschland ; es gab allerdings eine größere Anzahl ausländischer Berichterstatter oder mit der Vorbereitung des Aufenthalts der Sportler befas …

  • Der Kampf gegen die evangelische Kirche in Deutschland 1937

    … ausgesprochene Befürchtung, die staatliche Zurückhaltung im Kirchenkampf werde nach dem Abschluss der Olympischen Sommerspiele in Berlin im August 1936 ein Ende finden, 1 zu bewahrheiten begann. Seine am 8. Januar 1937 beendete Stellungnahme 2 zu diesen Vorgängen schickte Barth an die …

  • Der deutsche Kirchenkampf 1937

    … eine so einfache und naheliegende Sache. Und es war doch so gar nicht einfach. Ich erinnere mich noch wie heute, wie ich damals in Berlin einen Vortrag zu halten hatte und auf dem Höhepunkt dieses Vortrages habe ich – ohne besondere Absicht – dieses einzige Wort Widerstand! ausgesproch …

  • Die deutsche Bekenntniskirche 1936/37 1937

    … lizeili | 745 chen Eingriffe und Angriffe noch häufiger und auffallender (Schließung der Theologischen a- Schulen in Elberfeld und Berlin -a , 10 Verbot der «Evangelischen Wochen» 11 usw.), die Bedrängnis in den Gemeinden und Pfarrhäusern infolgedessen noch größer – und noch größer dar …

  • Predigt: Psalm 103,15-17 21. April 1912

    … utschen Schiffahrtsmuseums, Bd. 20), Hamburg 1988 📖 . ↩ 3 Barth besuchte Hamburg an der Jahreswende 1906/07 von seinem Studienort Berlin aus und berichtete wenige Tage später von der Reise, die ihn auch nach Greifswald , Rostock und Lübeck geführt hatte, und besonders von der Schiffsb …

  • Predigt: Matthäus 5,14-16 9. Juni 1912

    … ein Missbrauch der Kanzel, das gehöre nicht in die Kirche. 5 Und als vor etwa 20 Jahren der | 245 damalige Hofprediger Stöcker in Berlin als einer der ersten vom entschieden christlichen Standpunkt aus seine Stimme für die Interessen der Arbeiterschaft erhob, da hat Kaiser Wilhelm II. …

  • Predigt: 2 Korinther 5,14-15 25. August 1912

    … ür Barth ein einstiger Klassenkamerad aus Bern, Ernst von May (1885–1944), der sich nach einem Studium der Kunstgeschichte 1910 in Berlin zum Offizier der Heilsarmee ausbilden ließ. Barth lud ihn 1915 zu Vorträgen in der Safenwiler Kirche ein und schrieb darüber: «ich habe mich eigentl …

  • Predigt: 1 Korinther 1,22-24 22. September 1912

    … , dass in Safenwil jene wunderbare Hoffnungszeit des Jeremia noch nicht angebrochen ist, und in Zofingen und Aarau und Zürich , in Berlin und Paris ist es wohl ganz dieselbe Sache. Wir sind Alle noch in der Zeit der Sehnsucht, nicht der Erfüllung. Wir warten des Reiches Gottes, aber wi …

  • Gespräch in der Casa Locarno [I] 3. April 1949

    … t sich um Begegnungen während der Ungarnreise im Frühjahr 1948, mit den Vertretern der sowjetischen Besatzungsmacht und der SED in Berlin im Sommer 1947 und mit Vertretern der « Bewegung Freies Deutschland », in der sich Charlotte von Kirschbaum engagierte, 1944/45 in Basel . ↩ 21 Geme …

  • Interview mit dem Kristeligt Dagblad 1. November 1952

    … n in Ostdeutschland ist eine ähnliche. Hier schließt man die theologischen Fakultäten in Leipzig , Jena , Greifswald , Rostock und Berlin , und vereint alle Theologiestudenten unter einem Dach in Wittenberg – über Luthers Grab! 11 Persönlich glaube ich nicht, dass es praktisch möglich …